Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

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Wöchentlich 13mal Wochentags morgens und 
Penos, Sonntags morgens) erscheinend. Bezugs⸗ 
»reis für das Vierieljahr 3,30 Wark einschließlich 
hringgeld in Lübeck. Durch die Post bezogen ohne 
ßesteügeld 8,830 Mark. Einzelnummern 10 Pfsg. 
Beilagen: Vaterstaͤdtische Blätter. — Der Familiensreund. 
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Anzeigenpreis (Ausgabe A und B) für die bgesp. 
Zeile 20 Pfg. Aleine Anzeigen (Arbeitsmarkt usw.) 
18 Pfg., für Auswärtige 80 Pjg. f. Geschästl. Mit⸗ 
eilungen 1Mk. d. Zeile. Tabellen⸗ u. schwieriger 
Satz den Anforderungen entsprechend hoͤher. 0 0 
Imtsblatt der freien und Hansestadt Lubed 161. Jahrgang Vachrichten für das herzogtum Lauenburg, die 
zeiblatt: Gesetz⸗ und Verordnungsblatt B ————— den Fürstentümer Ratzeburg, Lübeck und das angren⸗ 
σσασααααα L αιια zende medlenburgische und holsteinische Gebiet. 
Drud und Verlag: Gebri üder B o vrchers G. m. b. S. in, Luͤbea. — Geschaftsstelle Adreb haus Koõniaftr. 46). Fernsprecher gooo u. 800l. 
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Ausgabe 
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Erstes Blatt. Hierzu 2. u. 3. Blatt 
ODαααä ιαααιαα — — t — 
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Ceil. 
gernsprechgebührenvorlage und Politik. 
(Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter.) 
Berlin, 30. Jan. 
Wie wir bereits in der gestrigen Abendzeitung berichten 
konnten, ist die Fernsprechgebührenordnung nicht begraben wor⸗ 
den, wie man vielfach gehofft hatte. Vielmehr ist für die 
nächste Woche wieder eine Beratung über diesen Gegenstand 
i Reichstag vorgesehen. Von unserem parlamentarischen Mit⸗ 
arbeiter geht uns nun folgende Zuschrift zu, in welcher er zu 
vem poelitischen Wechselbild, das die Vorlage bisher gezeigt hat, 
Stellung nimmt: 
Das Gänseblümchenspiel mit der Fernsprechgebüh— 
renvorlage — kommt sie oder kommt sie nicht? — das all—⸗ 
näbklich stark humoristisch wirkt, beweist nur, daß unter der 
ßBSegenwärtigen Parteikonstellation und unter 
dem Drucke der herannahenden Neuwahlen jede Vorlage 
hres sachlichen Charakters entkleidet und zur politischen Frage 
wird. Auch bei den Telephongebühren hängt die 
OSntscheidung an politischen Rücksichten des Zen— 
runuis. Die Regierung drängt natürlich nach Verabschiedung 
der Vorlage weil sie Mehreinnahmen daraus hofft und diese 
neihre Berechnungen für eine Balangierung des Etats einge— 
etzt hat. Der schwarzblaue Block, der die Finanzreform ge—⸗ 
nacht hai. muß diesen Wunsch nach Mehreinnahmen teilen, um 
·as Fiasko der Reform zu verdecken. Aber während die 
donservativen der Telephonverteuerung an 
ich sympathisch gegenüberstehen, weil sie wieder einseitig 
dandel und Industrie die Hauptlast einer neuen Reichsein— 
ahme auferlegt und zugleich dem platten Lande auf 
dosten der Städte Vorteile bringt, ist dem Zen— 
»rum diese Wirkung nicht recht erwünscht. Es 
nuß größere Rücksicht auf Verkehr und Städte nehmen. Denn 
eine ländlichen Wahlkreise sind ihm viel sicherer 
ils seine städtischen. Gerade im industriellen 
Vesten ist seine Stellung lebhaft bedroht. Seine 
zanze Wahlhoffnung stützt sich nur noch auf die Abneigung der 
vangelischen, meist zur nationalliberalen Partei sich zählenden 
ünternehmer gegen irgend ein Zusammenwirken mit der So— 
„ialdemofratie. Sobald das überwunden ist, gehen mindestens 
Zentrumssitze in Rheinland-Westfalen unrettbar verloren, 
dielleicht auch 8 oder 10. 
Eine Verteuerung des Telephons, eine Be— 
ästigung durch Berechnungen u. dergl. ist nur geeignet, weit öber 
hre materille Bedeutung hinaus das Publikum, insbesondere 
zie Geschäftswelt zu ärgern. Diese Kreise werden dann immer 
ufs neue daran erinnert, welcher handels- und 
verkehrsfeindliche Geist in unserer Reichspolitik 
errcht. Sie kännte leicht ——n Becher zanm Ueber— 
GGrotze Ansgabey dienstag, den 31. Januar 1911. Morgen⸗Blatt Nr. 55. 
laufsen bringen und Tausende von Kaufleuten oder Hand⸗ 
verkern, die trotz aller Steuersünden bisher jum Zentrum 
hielten, auf die andere Seite treiben; Tausende von „In— 
dustrieliberalen“ zu dem Stichwäahlentschlusse bringen: Lieber 
cot als schwarz. 
Wie gern wäre man im Zentrum der Regierung gefällig! 
Ind gar erst den Konservativen! Aber was nützt alles, wenn 
achher die Mandate futsch sind! Darum geht das Blaum⸗— 
henspielhinund her. Die Linke kann dem ruhig zusehen, 
enn sie hat parteitaktisch gar keine Veranlassung, dem Zentrum 
eine peinliche Lage zu erleichtern, und sachlich erst recht keinen 
ßrund, eine Verschiebung oder ein Begräbnis der Vorlage 
u hindern. 
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Verwaltungen und Geschäftsbetrieben jeder Art, sowie im Haus— 
halte. Insbesondere also gehören hierher das eigentliche 
Bnreaupersonal, Expedienten, Registratoren, 
Kalkulatoren, Gemeindeschreiber, Sekretäre der 
Berufsgenossenschaften, Krankenkassen, Rechtsanwälte und No— 
are, Landratsgehilfen Kassenbeamte, Kirchenrechner, 
stäster, Postagenten und deren Vertreter (als solche 
sungieren meist Angehdrige der Postagenten), Fleischbe⸗- 
schaner, Verwalter bei gemeinnützigen Stiftungen, Hau s⸗ 
näster von Wohltätigkeitsanstalten und Rettungshäusern, Leiter 
von Arbeitsnachweisen. Als Hausangestellte kommen in Betracht 
ßbrivatsekretäre, Gesellschafterinnen, Reprä— 
entantinnen, Hausdamen, und wohl auch Stützen 
der Housfrau, Hausmütter, Rindergärtnerinnen, Haus⸗ 
dälterinnen, Wirtschafterinnen. 
Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß hiernach die An— 
estelltenversicherung so weit ausgedehnt ist, wie 
s nur möglich ist, und dah weite Kreise einbezogen 
verden, die sich um diese Frage bisher noch gar nicht gekümmert 
aben. Die anderen Gruppen von Angestellten, die hier nicht 
esonders erwähnt sind, wie Handlungsgehilfen, 
Lehrer, Apotheker, Bühnenmitglieder usw. sind 
mi Gesetzentwurf einzeln aufgezählt. 
Einzelne Gruppen von Angestellten sollen der Ver— 
icherungspflicht nur dann unterworfen werden, 
denn ihre Tätigkeit als Angestellter ihren Hauptberuf bildet. 
luch hier können viele Zweifel entstehen, die jedoch durch die 
zechtsprechung des Reichsversicherungsamtes jetzt im wesentlichen 
eseitigt sind. Uebt nämlich ein Angestellter mehrere Erwerbs— 
ätigkeiten aus, ist er z. B. gleichzeitig Postagent und Gastwirt, 
o bestimmt sich der Hauptberuf nach dem Verhältnis der auf 
zie einzelnen Erwerbstätigkeiten verwendeten Arbeitszeit und des 
araus erzielten Verdienstes. Wenn neben der Angestelltentätig⸗ 
eit eine andere Erwerbstäligkeit nicht ausgeübt, vielmehr der 
debensunterhalt im übrigen Cus Vermögensbesitz bestritten wird, 
o bildet darum der Angeltelltendienst nicht notwendig den Haupt— 
zeruf. Es kommt noch darauf an, ob die Beschäftigung, sei es, 
weil sie die Arbeitskraft hauptsächlich in Anspruch nimmt, se: 
es, weil sie den Beschäftigten einem bestimmten Gesellschafts— 
kreise zuweist, für die Lebenssteliung tarsächlich maßgebend ist. 
Inland und Ausland. 
Wer ist Angestellter im Sinne der 
Privatbeamtenversicherung? 
Die Fassung des 831 des Gesehentwurfes über die Ange— 
lelltenversicherung hat vielfach Zweifel darüber hervor— 
erufen, wesche Gruppen von Angestellten vonder 
euen Versicherung erfaht werden. Fast allgemein 
wdie Auffassung vertreten worden, daß der Kreis 
er versicherten Angestellten zu eng begrenzt sei, daß ins⸗ 
esondere die gesamten Burcauangestellten von der Bersiche— 
ingspflicht ausgenommen seien. Es ist zuzugeben, daß der 
esetzestent für sich allein betrachtet zu Zweifeln Anlaß geben 
inn. In Wirklichkeit sind aber — so führt der ALdenbur-— 
ische Landespersicherungsassessor Seelmann in 
er Voss. Ztg. aus — die Basorgnisse über die Ausschließung 
ines Teiles der Angestellten unbegründet. Es ijst ũbersehen 
orden, dab bereits das jebt geltende Invalidenversicherungs⸗ 
esetz die Begriffe „Vetriebsbeamte“, „Werkmei st e r 
nd „sonstige Angestellte“ kennt, und daß durch zahl⸗ 
eiche Entscheidungen des Reichsversicherungs—- 
mits festgelegt ist, welche Personenkreise hier— 
nter sallen Wenn man dieses berüchsichtigt, so kann kein 
weifel darüber bestehen, daß alle Kreise von Angestellten, 
n die man gedacht hat, in die Angeitelltenversicherung ein⸗ 
»ezogen sind und außerdem noch weite Kreise, an die die 
zrivotbeamten nicht gedacht haben. 
Zu den Betriebsbeamten zählen nach dieser Rechtsprechung 
es Reichsvpersicherungsamts z. B. außer den Ingenieuren und 
dechnikern, die man gewöhnlich als Betriebsbeamte bezeichnet, 
ie Bureauvorsteher einces Rechtsanwaltsbureaus, die 
tdendanten von Privatsparkassen und von eingetragenen 
sßenossenschaften, insbesondere, soweit sie als Vorschußvereine, 
darlehnskassen, Volkebanlen dem Geld- und Kreditverkehr ge— 
bidmet sind, ferner die Oberkellner, sogar in den Hotels 
er Mittelstädte usp. Auch Schachtmeister hat man als 
ßetriebsbeamte angesehen. Zu den Werkmeistern sind gerechnet 
iie in größeren Herrengarderobengeschäften beschäftigten Zu⸗ 
chneider, sowie die mit einer gewissen Selbstständigkeit 
usgestatteten Monteure größerer Bauunternehmungen. 
Zu den sonstigen Angestellten schließlich zählen hauptsächlich 
die Beamten mittlerer Stiufe in öftentsichen und pripvaten 
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Deuisches Roich. 
Daoͤe deuihchee Arbtiterversicherung. Der Präsident des 
Reichsversicherungsamtes teilte der Leitung der Inter— 
idtionalen Hygiene-Ausstellung Dresden 1911 
nit, dah die Verhandlung mit den Vertretern der Beru fs⸗ 
aenossenschaften, den Versicherungsanstalten und Krankenkassfen 
u dem Ergebnis geführt hat. die deutsche Arbeiter— 
nersicherung auf der Internationalen Hygiene— 
lusstellung Dresden 1911 in Form einer Son—⸗ 
»erausstellung vorzuführen. Die Ausstellung wird in 
einem besonderen Pavillon untergebracht werden. Der für 
A 
alleiniges Aufführungsrecht München zusteht, mit 2 Auf— 
hrungen. Von den verschiedenen Städten hat auch dies— 
nal Berlin mit 134 Wagner-Abenden weitaus die Führung. 
ks folgen Wien mit 83, Hamburg mit 65, Dresden mit 
8, München mit 56, Chemnitz mit 84, Breslau mit 52, 
vrankfurt a. M. mit 48, Köln mit 47, Stettin mit 43 
deipzig mit 40, Hannover mit 36, Wiesbaden mit 35 
düsseldorf und Stuttgart mit 84, Weimar mit 33, Lübed 
mit 32, Bremen, Elberfeld, Karlsruhe, Mannheim mis 
e 29 Abenden. 
Eime saw dijche Wallensemn⸗Auff hrung. Im Schwedischen 
Theater in Stochholm wurde die Schillersche Wallen; 
teintrilogie als fünfaktiges Drama zum ersten Male 
ufgeführt. Uebersetzung und Bearbeitung stammt von dem 
Regisseur des Schwedischen Theaters, Gunner Klintberg, 
»er eine der deutschen Zusammenziehungen, die von Karl 
Werder, zum Muster genommen hatte. Die Aufführung 
and grohen Beifall. 
Eine Vereinigung der deutschen Negisseure ist in der 
sidung begriffen. Die Vereinigung erstrebie eine Sebung 
»er sozialen und künstlerischen Lage der Regisseure, insbe⸗ 
ondere eine Festigung ihrer kunmstlerischen Selbständigkeit 
owohl dem Theaterleiter wie dem Personal gegenüber. 
Daͤe Leitung der Rotterdamer Maisestspielt wurde dem 
Intendanten der Frankfurter Oper Paul Jensen über— 
ragen. Sie beginnen am 13. Mai und dauern bis Ende 
Mai. Vorgesehen sind folgende Opern: „Die Walküre“, 
Die Hochzeit des Figaro“,,Tristan und Isolde“, „Don 
Juan“, „Fidelio“ und „Die Meisterstinger von Nürnberg“. 
Henry van de Vehde, der Leiter der Weimarer Kunst ge⸗ 
verbeschule, hat den Austrag erhalten, in Paris ein 
zroßes Theatergebäude zu errichten. Der Bau wird z3wei 
etrennte Bühnen und ebenso zwei für sich bestehende Zu— 
hauerrãäume erhalten 
Kunst und Wissenschaft. 
Der Kaiser, der bisher noch nie Gelegenheit genommen, 
ner Vorstellung im Deutschen Theater beizuwohnen, 
eß an Reinhardt die Aufforderung ergehen, im Schloß 
u Potsdam mit den besten Kräften seines Ensembles eine Auf⸗ 
ührumng zu veranstalten. Gewählt wurde Lessings „Minna 
v»on Barnhelm“. Die Vorstellung wird am 7. Febr. statt⸗ 
inden. 
Richaard Straufß ber sich selbst. Dr. Richard Strauß ge— 
währte, wie aus London gemeldet wird, in Dresden nach 
der Aufführung seines „Rosenkavaliers“ dem Musikreferenten 
»er Daily Mail eine Unterredung, in der er erklärte, er habe 
etzt endlich e rreicht, was er seit 25 Jahren anstrebte, nämlich 
rine leichte Oper im Stile Mozarts zu schreiben. Er 
ei davon überzeugt, daß sein Versuch von vollem Er— 
folge begleitet wurde. Mit der Aufführung erklärte sich 
der Komponist vollkommen zufriedengestellt, ganz besonders 
rühmte er die Leistungen der Damen Margarethe Siems und 
bon der Osten. 
SSriedrich Haase ist Freitag aus der Berliner Klinik ent— 
assen worden. Er hat die Uebersiedelung gut über standen. 
der Kunstler, der über die ihm verliehene Ordensauszeichnung 
Roter Adlerorden 83. Klasse) sehr erfreut war, fühlt sich zwar 
noch etwas matt, im allgemeinen ist aber sein Befinden 
recht befriedigend. 
TDas „Deunsche Overnhaus“. Die neue Volksoperz 
die, wie wir mehrfach mitgeteilt haben, in Charlotten⸗ 
Rurg gebaut werden soll, wird den Namen Deutsches 
Doyernhaus erhaälten. In der Komiteesitzung, die Don— 
rerstag im Charlottenburger Rathaus stattfand, wurden 
kinzelheiten Aber die finanzielle Seite des Unternehmens 
nitgeteilt. Die Gesamtzahl der Platze virde 2300 
ragen. Bis jetzt liegen bereits 15274 Aumeldungen darauf 
»or. Es kann 3. It. mit einer jährlichen Einnahme von 
einer Million Muaus Abonnementis gerechnet werden, zu 
venen mehr als 400 000 M Einnahmen aus der Tageskasse 
ämen. Wenn man dazu die Einnahmen aus dreißig Nach 
nittagsvorstellungen, Ferner die Unterpachten und die Zinsen 
ür die Kautionen rechne, so ergebe sich bei vorsichtiger 
dalkulation eine Jahreseinnahme von 1800 000 M. Die 
zesamtausgaben würden sich auf 1350 000 Meim Jahr be— 
aufen, wobei eine tägliche Ausgabe von 4500 M ange⸗ 
ommen sei. Die Pachtsumme, die an die Stadt Charlotten⸗ 
»urg zu entrichten sei, würde 200 000 M, das Kapital 
er Gesellschaft eine Million Mubetragen. Einer täglichen 
hdöchstausgabe von 4500 Muvwürde eine durchschnittliche 
zinnahme von 6000 M gegenüberstehen. Die Deuische Oper 
bird auf dem Grundjstück Bismardstraße 20/22 erbaut. Im 
'aufe des Februar soll die Altiengesellschaft gegründet 
verden. 
Wagner⸗Aufführungen im Thraterjahr 1909/19140. Der 
oeben in den Bayreuther Blättern veröffentlichten Ueber⸗ 
icht zufolge haben im Theateriahr 1909/ 1910 (d. h. in der 
zeit vom 1. Juli 1909 bis zum 30. Juni 1910) in deutschsprachs⸗ 
en Ländern in 98 Städten 1864 Aufführungen Wagnerscher 
Verke stattgefunden. In der Reihenfolge der Werke nach 
»er Aufführungszahl hat diesmal „Tannhäuser“ mit 
349 Aufführungen „Lohengrin“ überfiügelt, das bisher stets 
sie Führung hatte, diesmal aber mit 344 Aufführungen 
im 5 hinter „Tannhäuser“ zurüchlieb. (Unsere kuͤrzlich 
eröffentlichte Statistik über die Opernaufführungen an 
eutschen Bühnen umfahte die Zeit vom Olti. 1909 bis 
Sept. 1910. Daher die Differenz in den Auffuhrungszahlen. 
Ked.) Es folgen dann „Meistersinger von Nurnberg“ mit 
17, „Der fliegende Holländer“ mit 200, „Die Walkuüre“ 
nit 201, , Siegfried“ mit 147, „Rheingold“ und „Götter⸗ 
ämmerung“ mit je 125, „Tristan und Isolde“ mit 110, 
Rienzi“ mit 35 nd das JZugendwerk „Die Frau“ dossen
	        
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