Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

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Wöõchentlich 13mal (Wochentags morgens und 
abends, Sonntags morgens) erschelnend. Bezugs⸗ 
zreis für das Vierteljahr 8,30 Rart einschließlich 
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Beilagen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
Nachrichten sür das Herzogtum Lauenburg, die 
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zende meclenburgische und holsteinische Gebiet. 
am 68. m Lũbeck. — Geschäftssitelle Adreb baus ¶KBoniaitte. 46). Ferniprecher 0000 . 0001 
Amtsblatt der freien und Hansestadt Lübeck 
beiblatt: Gesetze und Verordnungsblatt c ö. 
IIXC 7700 
rus und Verlag: Gebrüder Borchere 
Ausgo⁊ 
(Großke Andgabe) 
Mittwoch, den 26. Juli 191. aAbend⸗Blatt UNr. 373. 
Blatt. 
en. 
να»ν Feil. 
Keichstagsabgeordneter Dr. Arning über 
seine Eindrüchke in Marokko. 
Der nationalliberale Abgeordnete Dr. Arning hat die Stu—⸗ 
dientesse in Marokko, von der wir kürzlich sprachen, beendet 
uind von Tanger aus der R. W. Z. auf deren Anfrage über 
eine Eindrücke im Scherifenlande höchst interessante Auskünfte 
erteilt: 
„Ich habe,“ so führt er aus, „nach den Studien und 
Erkundigungen, die mir möglich waren, und die ich eifrig 
vetrieben, bereits angenommen, daß Marokko ein sehr wert⸗ 
volles Land sei. Jetzt sage ich daß nur der den wirt— 
chaftlhichen Wert dieses Stückes Erde ermessen 
ann, der es selbst gesehen. Die Mineralschätze 
ind sicher ganz gewaltig, sind mindestens so, wie 
s der froheste Optimismus angenommen hat. Trotz⸗ 
sem sind sie nur ein ganz geringer Teil des Wertes. Man 
nuß auf langdauerndem Ritt durch das Land gesehen haben, 
velche landwirtschaftlichen Aussichten hier für 
eine wirklich arbeitende Bevölkerung gegeben sind, um glauben 
zu können, daß so etwas überhaupt denkbar ist. 
Man begreift, wieso Afrika die Kornkammer des kaiserlichen 
Roms sein konnte. — 
Klimatisch übertrifft dieses Land nicht allein jedweden 
keit des afrikanischen Erdteils, sondern es verdient eine 
—— vor den besten Gebieten der südeuropäischen Halb⸗ 
nseln. 
Die Vorteile und die Wichtigkeit der geographischen Lage 
brauche ich nicht zu betonen, sie ist augenfällig für ieden 
der auf eine Weltkarte blickt. 
Es ist für jeden, der halb zirilisierte Länder kennt, ein 
elbstverständliches Axiom, daß in einem Reiche wie Marokko 
virtschaftricher und politischer Einfluß ein un— 
rennbares Ganze sind. Hier wird der augenfälligste 
zeweis erbracht, daß das deutsch-französische Ab⸗ 
«„mmen vom Februar 1909 eine Unmöglichkeit 
st, denn man sieht es, wie der wirtschaftliche Gewinn mit 
dem politischen Einfluß zusammenfällt. Rücksichtslos 
nutzen die Franzosen diese Lage der Dinge, und sie 
würden es können, selbst wenn sie die bestehenden Verträge 
schteten: hundert- und tausendfältig aber ist der 
zruch der Algeciras akte an Ort und Stelle 
1 Fonstoftieren 
Erstes Blatt. Hierzu 
Die Franzosen sind den Eingeborenen ver— 
jaßzt, auch denen, die sie mit ihrem, oder besser: mit dem 
Felde des Machsen für sich erkauften. Tagegen wird der 
deutsche mit offenen Armen aufgenommen, nicht 
illein deswegen, weil man glaubt, er sei ein politischer 
ßegner des französischen Einflusses, sondern weil man ihn 
ein persönlich höher schätzt. Trotzdem wendet man 
ie wirtschaftlichen Vorteile denen zu, die die Macht in den 
zänden haben, oder wird unter fortgesetzter Verletzung der 
Algecirasakte gezwungen, es zu tun. 
Wie eine Erlösung ging es durch die Reihen 
ser Fingeborenen — ich war noch im Innern des Lan— 
»es, da es geschah —, als die Nachricht von der Anwesen— 
zeit deutscher Kriegsschiffe im Sattel der Fama 
urch die Lande flog. Der Augenblid, welcher gewählt wurde 
ür dies Eingreifen, war der letzte nur denkbare — einen 
Monat, sechs Wochen später, und auch der ganze Süden mit 
Marakesch wäre dem Drucke der Macht gefolgt gewesen. 
Jetzt ist ein Halt geboten für die Wünsche Frankreichs, 
as unübersteiglich ist und rückwirsen wird weit hinein in 
as Land. 
Aber Mißtrauen überall — was nach den gemachten 
krfahrungen den Eingeborenen nicht zu verdenken ist. Wer⸗ 
»et ihr auch wirklich bleiben, werdet ihr nicht 
nwieder fortgehen, und uns der Rache der Fran— 
osen preisgeben, nachdem wir euerem Schutz ge— 
suldigt?' Das ist die immer wirder gestellte Frage. 
Der Temps, glaube ich, war es, der für das Verlassen 
»on Agadir die zukünflige Prävonderanz im ganzen Süden 
ins in Aussicht stellte. Die Rechnung ist schlau: Verlassen 
bir Agadir, so glaubt uns kein Araber, Ber— 
eroder Maure je wiederein Wort. Trotz aller Ver— 
prechungen einer etwaigen bevorzugten St»l'ung im Süden, 
vürden wir nie dort festen Fuß wieder fassen können, wenn 
vir jetzt zurückweichen, wie wir im Laufe der letzten 6 Jahre 
chon öfter getan haben. Gehen wir reieder zurück, so wäre 
s für uns unendlich viel besser gewesen, niemals die deutsche 
zlagge in Agadir zu zeigen. Agadir, ein Name, kaum be— 
annt bisher, birgt eine große Entscheidung, groß nicht allein 
ür die Zukunft, die in Marokko sich entwickelt. Hoffen und 
pünschen wir. daß Agadir nicht ein Olmük wird!“ 
An 
nötigenfalls durch Truppenlandung zu schützen. Das Erscheinen 
des Kreuzers genügte damals, um weitere Ausschreitungen der 
haitianischen Unruhestifter zu verhindern. Der kleine 
sreuzer „Bremen“ versieht übrigens zurzeit als 
einziges deutsches Kriegsschiff den Sicherheits— 
dienst in allen amerikanischen Gewässern, er ist 
hald auf der Ost- bald auf der Westküste zu sehen und wird 
m Bedarfsfalle hierhin und dorthin dirigiert. Daß mit einem 
'o geringen maritimen Machtaufgebot unseren ausgedehnten 
Interessen in Süd- und Nordamerika nicht genügend gedient 
ein kann, liegt auf der Hand. Im Augenblick hat der 
Kreuzer keine allzuweite Reise zurückzulegen, um an seinem 
Bestimmungsorte anzulangen, immerhin jedoch wird er 8 bis 
10 Tage brauchen. Befände er sich dagegen an der West⸗ 
üste, etwa in Chile, so müßte er um ganz Südamerika 
serumfahren, um nach Port-au⸗Prince zu kommen, d. h. er 
äme zu spät, nach Beendigung der Revolution. In diesem 
ralle müßte man natürlich von anderswoher, eventuell aus einem 
Zeimatshafen, Ersatz schaffen müssen. Die Notwendigkeit, mehr 
zreuzer in Dienst zu stellen und für unsere auswärtigen 
SZtationen zu verwenden, wird auch durch diesen Fall wieder 
rwiesen. Das kostet freilich einige Millionen Mark iährlich 
nehr, aber die Mehrkosten müssen aufgebracht werden, wenn 
zer Schutz unserer ausländischen Interessen gelegentlich nicht 
Angebührlich verzögert werden soll. Auch andere Staaten 
haben Kriegsschiffe nach Haiti entsandt, soweit sie dort bisher 
nicht schon vertreten waren. Die Revolutionäre haben alle 
Städte der Republik bereits in Händen, bis auf die Haupt— 
adt Port-au-Prince, um die zweifellos ein heftiger Kampf 
enißrennen wird 1 
Deutsche Anteilnahme an dem türkischen Unglück. 
Zur Brandkatastrophe in Konstantinopel 
chreibt die Norddeutsche Allgemeine Zeitung: Die 
Nachtichten über das verheerende Feuer, von dem die Haupt- 
tadt der Türkei betroffen worden ist, riefen hier lebhafte 
deilnehme hervor. Den türkischen Staatsmännern, die unter 
mneren und äñußeren Schwierigkeiten an dem großen Werk der 
Erneuerung ihres Landes arbeiten, sind durch die Brandver⸗ 
wüstung in Konstantinopel weitere Mühen und Sorgen er— 
wachsen. Besonders ist zu bedauern, daß der verdienstvolle 
Kriegsminister Mahmud Schewket Pascha bei den Rettungs- 
irbeiten verwundet wurde, erfreusicherweise gibt aber sein 
zustand keinen Anlaß zu Bedenken. Möge die so lange be— 
vährte mutige Ausdauer der jungen Türkei auch dieser neuen 
Prüfung standhalten. Dem Sultan und der türkischen 
Regierung sowie der Bevölkerung Konstantinopels drücken 
wir aufrichtige Symyofthien aus. 
zur Entsendung 8. M. S. „Bremen“ nach Haiti. 
Der kleine Kreuzer „Bremen“, der aus Montreal 
n Canada nach Port-au⸗Prince zur Wahrung der deutschen 
zInteressen in Haiti entsandt worden ist, hatte schon einmal 
ine Mission dorthin erhalten, und zar im Frühjahr 1908 
mubei den damaligen Unruhen die deutschen Staatsangehörigen 
„ie sich in das deutsche Gesandtschaftsgebäude geflüchtet hatten, 
an Rard 2u nohmon und dacs Gefandtscaiffcgoeniüude solhst 
Sonnensehnsucht. 
Roman von G. von Schlippenbach. 
(9. Fortsetzung.) Machdruck verboten.) 
Nach einer Woche kam Frau von Lörsbach mit ihren 
Kindern zu den Eltern. Sie war nervös, wie sie behauptete, 
klagte über ihren Mann und bedauerte, daß sie keine Badereise 
nachen sollte. ume 
„Du siehst aber recht gesund aus,“ bemerkte Schorn 
rocken. *⸗177 
„Papa, du weißt nicht, wie mir oft zu Mute ist, und 
denle dir, mein Mann spricht davon, sich in ein Linien⸗ 
tegiment versetzen zu lassen; er findet Berlin zu keuer. Ich 
din verzweifelt! Was soll ich in der Provinz. in irgenn 
einem kleinen Neste?“ 
Sie fing an zu weinen. 
„Ja, mein liebes Kind, es Leaucht nicht gerade ein kleines 
Nest zu sein. In der Provinz lebt es sich ganz gut, nicht 
wahr, Mariechen? Wir waren sehr glüclich in D.“ 
„Ja, mein Alter, wir hatten zufriedene Herzen und liebten 
uns,“ entgegnete die Baronin freundlich. — 
„So, das soll wohl heißen, dal ich unzufrieden und viel— 
derlangend bin!“. 
Ftau von Lörsbach brach in Tränen aus und schmollte. 
„Laß sie, Mariechen,“ sagte Hugo, „sie mun noch die 
Schule des Lebens kennen lernen, dann wird vielleicht etwas 
aus ihr. Irmgard hat keinen leichten Charakter wie unsere 
Friedel.“ 
Die Frau Hauptmann fuhr viel in der Nachbarschaft 
umher, putzte sich recht im Gegensatz zur Mutter und Schwester 
und verzog ihre Kinder. »v 
„Sie macht sich selbst das Leben schwer,“ sagte Schorn, 
sie paßt nicht zu dem Bilde „Glüdliche Menschen“. Wer das 
Hlück nicht in sich trägt, der sucht es vergeblich in Aeußer⸗ 
ichkeiten.“ 
Seit dem Ballabend waren Elfriede und Ernst nicht mehr 
Mein gewesen. Er sehnte sich danach und fürchtete es, und 
ie ahnte mit dem feinen Gefsihl des Weibes. dak sie ihm 
J 
nicht mehr gleichgültig war. Er tat ihr so leid in seinem 
onnenlosen Leben mit seinen Gebrechen, unter denen er litt. 
Ein Gefühl warmer Freundschaft sing in ihr zu keimen an, 
zie Freundschaft für eine Schattenblume, der man gern Sonne 
penden möchte. Das enge Zusammenleben auf dem Lande 
rachte sie unmerklich näher und liek die trennende Schranke 
allen. — 
Graf Rombeck kam häufig nach Schornstätten hinüber. 
Fr war ein Dreißiger, und sein ernstes, gesetztes Wesen ließ 
hn älter erscheinen. 
„Friedel,“ sagte Irmgard eines Tages, „der Graf wäre 
line Partie für dich. Er ist reich und vornehm, und du 
hättest es gut, wenn er dich heiratete.“ 
„Ach, Irmgard, er ist ja schon alt!“ rief Elfriede lachend. 
„Alt? Er ist dreiunddreißig!“ 
„Ich bin erst neunzehn geworden! Und dann ist er 
Witwer! Ich möchte keinen Mann, der schon eine erste Liebe 
zehabt hat.“ 
„Närrchen! Glaubst du, daß die Männer nicht alle vor der 
Fhe irgend eine Neigung gehabt haben?“ 
„Nein, alle gewiß nicht!“ 
Am Abend fragte Elfriede Emmy plötlich: 
„Sage mir, hat dein Bruder Ernst schon geliebt?“ 
Emmy zudte zusammen. Der Schwester liebevollen Augen 
var es kein Geheimnis geblieben, daß des Bruders Herz 
liicht mehr frei waarrr.. 
„Ich kann dir deine Frage nicht beantworten, Friedel,“ 
agte sie zögernd. 
„Warum? Hat er keine Hoffnung?“ 
„Nein. Aber bitte, laß uns nicht darüber sprechen; es 
tut mir weh, Frieden“ 
Sie trennten sich für die Nacht. 
„Bin ich es?“ dachte Elfriede. „Armer Mensch! Soll er 
durch mich Leid erfahren? Ich, die ihn gern so glüdlich 
ähe, die von seiner Sonnensehnsucht weiß?“ 
Schon der folgende Tag sollte die Aufklärung bringen. 
Ernst Ludolff sang an dem Abend unter anderen Liedern 
den „Asra“. Elfriede begleitete ihn, sie waren allein. 
Noch nie hatte das Lied sie so nif ergriffen, besonders 
die Schlußworte: „die da siterben, wenn sie lieben“. 
— —— 1 Am————— 
„Glauben Sie das?“ fragte sie. zu ihm aufblichkend, mit 
unsicherer Stimme. 
Er war sehr blaß und amete schwer. 
Sie mußte ihre Frage wiederlolen; es zwang sie etwas 
dazu. 
„Ja, Baronesse, ich glaube es.“ 
Schwer fielen die Worte von seinen Lippen. Er hielt den 
Kopf gesenkt; wie gerichtet stand er vor ihr. Da wußte sie 
es, daß er sie mit der Königstochter meinte. 
„Bitte, sehen Sie nicht so traurig aus,“ sagte sie weich, 
und ihre Stimme bebte, „ich — ich kann es nicht ertragen.“ 
„Die Sterne, die begehrt man nicht, man freut sich 
ihrer Pracht,“ entgegnete er sehr jeise. „Sie stehen so hoch 
iber einem armen Sterblichen. Können Sie es als Beleidi—⸗ 
zung auffassen, wenn —“ 
Er brach ab und trat an das Fenster. 
Es war lange still in dem Zimmer; dann ging Elfriede 
zu ihm und legte leise die Hand auf seinen Arm. 
„Sonnensehnsucht,“ fiel es von seinen Lippen. 
Er ergriff die kleine Mädchenhand und hielt sie einen 
Moment. Dann ließ er sie fallen, als versenge sie seine 
Finger, und ging schnell hinaus. 
Elfriede fühlte, wie zwei heiße Tränen über ihre Wangen 
liefen; sie konnte ihnen nicht webren. Tiefes Mitleid müschte 
iich mit dem Gefühl heftigen Schreces. —— 
Hauptmann von Lörsbach Lam müde und hungrig vom 
Dienst nach Hause. Er bewohnte eine Etage in der Mark— 
zrafenstraße, die für seine Verhältnisse viel zu teuer war. 
Der Entschluß, Berlin zu verlaisen, um in eine billigere 
Provinzstadt zu ziehen, stand bei ihm fest, er konnte seine 
kinnahmen mit seinen Ausgaben nicht mehr in Einklang 
zringen. Seine Frau trug den größten Teil der Schuld 
»aran, daß der Haushalt so viel kostete, sie verstand nicht, 
ich nach der Dece zu strechen, und war sehr anspruchsvoll. 
Gesltern abend waren sie in der Oper gewesen, nachher 
hatten sie in einem teuren Hotel zur Nacht gespeist und 
varen erst nach 1 Uhr heimgefahren, natürlich im Auto, 
mie Irmagard es wünschte. Lörsbach hatte früh zum Dienst
	        
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