Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

Ausgabe AM. Donnerstag, den 20. Juli 1911. 
Abend⸗Blatt RKr. 362. 
Aus den Nachbargebieten. 
Hanjestãdte. — 
Bremen, 20. Juli. Flüchtig ist der in der Woltmers- 
hausersstraße wohnhaft gewesene Gewerkschaftsbeamte W. W. des 
Verbandes der Gemeinde-und Staatsarbeiter, 
Ahteilung Bremen. Er war nach seinem Heimatsort Barmen 
beurlaubt, erschien dann aber nicht zu der im Gewerkschaftshause 
in voriger Woche anberaumten Kassenrevision. Es sollen etwa 
6500 MeuUnterstützungs- und andere Gelder fehlen, und man 
erzählt sich, daß der Schaden pro Mitglied etwa 3 Mebis 3,50 M 
ausmachen soll, so daß er durch eine Umlage bald gedeckt 
werden kann. Sinter dem Schuldigen. von dem jede Spur 
fehlt, ist ein Haftbefehl erlassen worden. 
Bremerhaven, 20. Juli. Selbstmord eines 
Liebespaares aus Geestemünde in der Schweiz. 
Der 19jährige Sohn des Baumeisters Lange aus Geestemünde 
war vor zirka 14 Tagen in Begleitung einer jungen Kontoristin 
von dort verschwunden. Mittwoch traf aus Zürich die Nach- 
richt in Geestemünde ein, daß die beiden jungen Menschen 
am Fuß des Säntis erschossen aufgefunden seien. Der junge 
L. hat sich die Reisemittel dadurch verschafft, daß er vor der 
Abreise zirka 2000 MuMiete bei Bewohnern von HZäusern, die 
seinem Vater gehörten, einkassiert hat. 
Schleswig⸗Holftein. 
Altona, 20. Juli. Oberpräsident von Bülow 
zat das Protektorat über die anläßlich des 300jährigen 
Fzubiläums der Altonaer Bäcker-Innung in Ver—⸗ 
zindung mit dem 35. Verbandstage des Bäcker-Zweigverbandes 
„Norden“ vom 21, bis 30. Juni 1912 auf dem Svort⸗ 
olatze an der Allee in Altona stattfindende große Ausstellung 
ür Bäckerei, Konditorei und verwandte Gewerbe übernommen. 
Mit der Ausstellung soll eine Verlosung verbunden werden. 
Wandsbek, 20. Juli. Kostspieliges Kinder— 
erganügen. Eine in der Geibelstraße wohnende Dame ver—⸗ 
nißt seit einigen Tagen eine graue wildlederne Geldtasche, in 
der sie 540 Mein barem Gelde, zwei englische Pfundstücke, 
ein Kollier mit echten Brillanten und Perlen, eine goldene 
Ddamenuhr mit Kette und einen Brillantring aufbewahrte. Der 
ziährige Sohn der Besitzerin hat die Tasche heimlich mit auf 
die Strahße genommen und damit gespielt. Man nimmt an, 
daß der Knabe das Spielzeug, das einen Wert von 1800 M 
zat, achtlos von sich geworfen hat oder daß es ihm von 
einem Fremden abgenommen worden ist. 
Plön, 20. Juli. Vermächtnis. Bäckermeister Klein 
hat dem Plöner Altersheim 10 000 Mund der Gewerbe—⸗ 
tiftung gegen 5000 Mitestamentarisch vermacht. 
Seide, 20. Juli. Schlechter Scherz. Einem hiesigen 
Blatte gingen am Montag drei fingierte Verlobungs- 
anzeigen zu. Der „Witzbold“ wird sich wohl nicht klar 
gemacht haben, daß er damit, abgesehen von dem groben 
nfug. eine Urkundenfälschung begangen hat, die nur 
nit Gefängnis geahndet werden kann. 
Burgs a. F., 20. Juli. Tödlicher Unglüdsfall. 
Ein hier zu Besuch weilender Primaner machte mit mehreren 
ungen Leuten einen Spazierritt. Er fiel dabei vom Pferd, 
vobei er schwere Kopfverletzungen davontrug. Da die SHilfe 
der hiesigen Aerzte nicht mehr ausreichte, wurde er Montag 
nach Kiel transportiert. Wie verlautet, ist er bereits seinen 
Verletzungen erlegen. 
Reinbek, 20. Juli. Ueberfall. Montag abend um 
113 Uhr wurde die Tochter des Verwalters H. von einem 
lsungen Kaufmann aus Aumühle von der Bahn nach Hause be— 
gleitet. Vor ihrem Hause angelangt, wurde sie von dem 
Manne angefallen, einige Schritte weit auf die Wiese ge— 
schleppt und dort zu Boden geworfen. Auf das Geschrei 
des Mädchens lamen ein Herr und der Wächter M. hinzu, 
die das Mädchen von dem Unhold befreiten. Der Täter wurde 
»erhaftet 
Tondern, 20. Juli. Einer der ältesten, wenn 
richt der älteste Scheunebau Nordschleswigs 
ist, nachdem alle Versuche, ihn zu erhalten, zu keinem günstigen 
krgebnis geführt haben, jezt dem Untergange geweiht. Es 
tt dies eine im Jahre 1620 gebaute Scheune des Pastorates 
n Oesby, die neuerdings zum Abbruch verkauft wurde. Der 
lte Veteran einer bodenständigen Bauweise aus der „holz⸗ 
eichen“ Zeit unseres Landes ist ganz aus schwerem, noch 
erngesundem Eichenholz hergestellt; auch die Wände sind mit 
iner fünf Zentimeter starken Eichentäfelung versehen. In den 
zalken der Mitteltür ist der Name des Bauherrn und die 
ahreszahl in dänischer Sprache eingehauen. Von dem Bau 
ind für mehrere Museen des In- und Auslandes Aufnahmen 
emacht. 
ODahingeschiedene in erster Reihe. Er war Vorsitzender des 
landwirtschaftlichen Kreisvereins Schwerin und gehörte als 
Vorstandsmitglied dem hiesigen Verein kleiner Landwirte und 
»em Patriotischen Verein an. Auch den Vorständen der hiesigen 
Eleltrizitäts-Genossenschaft, der Weide-Genossenschaft usw. ge— 
jörte der Verstorbene an, so daß sein Ableben vielerseits fühl— 
zare Lücken hinterlassen wird. — Das Schützzenfest wurde 
zei verhältnismähßig gutem Wetter vorgestern und gestern ge— 
eiert. Die Königswürde errang Tischlermeister Sachse. Als 
aroßherzogl. Kommissar fungierte Bürgermeister Dr. v. Leitner. 
Gadebusch, 20. Julil. Verkauft hat Apotheker Land— 
brieff seine Apotheke, deren Besitzer er seit 38 Jahren war, 
an Apotheker Lozoreit zum 1. Oltober. 
Grabow, 20. Juli. Ein Vodestrunk nach Obst⸗ 
genuß. Die 10jährige Tochter des Ehepaares Gösch trank 
iach dem Genuß von Stachelbeeren Wasser und erkrankte gleich 
darauf so schwer, daß sie unter großen Qualen am nächsten 
Tage starb. 
Großherzogtümer Medlenburg. 
Schwerin, 19. Juli. Mach dem Vorkommen win⸗ 
iger Tiefsee-Krabben-Arten soll von einer wissen— 
haftlichen Expedition im September dieses Jahres das süd- 
stmedlenburgische Seegebiet, in erster Linie das große Wasser— 
ecken der Müritz (von 3 Quadratkilometer Fläche), durchsucht 
»erden. An den Arbeiten, für die 5 bis 6 Wochen vorgesehen 
ind, nehmen außer Beauftragten der Geologischen Institute von 
zerlin und München Vertreter des Instituts für Tiefsee- und 
Neeresforschung an der Universität Berlin teil. 
Schwerin, 20. Juli. Ein Unglüdsfall ereignete 
ch Mittwoch vormittag auf dem großen Exerzierplatz. Die 
zferde eines Geschützes der Actillerie liefen, als sie das 
jeuern der Maschinengewehrabteilung vernahmen, davon. In⸗ 
olgedessen wurden 14 Fahrer, eingezogene Reservisten, 
erletzt. Vier wurden ins Lazarett gebracht. Die Ver—⸗ 
etzungen sind nicht schwerer Art. Einer von ihnen erlitt 
Wetlschungen am Schädel. 
Rostock 20. Juli. Bei dem Müllheimer Eisen— 
ahn-Unglück hat eine Rostockerin, Lydia Geiser, 
en Tod gefunden. 
Warnemünde, 20. Juli. Gekentert ist Mittwoch 
achmittag auf dem Breitling eine Rostocder Segeliacht. Eine 
lötzlich eintretende Boe warf das Fahrzeug mit seinen beiden 
msassen auf die Seite, doch war das Wasser auf der Un— 
allstelle so flach daß die Segler Grund unter den 
jühen erreichen konnten. Durch ein in der Nähe be— 
indliches Fischerboot konnten diese abgeborgen werden. 
Stavenhagen, 20. Juli. Gelegentlich der 
deuterfeier hat die Großherzogin Alexandra bei ihrer 
inwesenheit in unserer Stadt dem Katharinenstift durch Frau 
zürgermeister Wunderlich eine namhafte Geldspende überwiesen. 
der hier bei dieser Feier zum Besten des betreffenden Waisen⸗ 
auses veranstaltete Blumentag hat als ein recht er— 
reuliches Ergebnis rund 1400 M Reinertrag erbracht. 
— Selmsdorf, 20. Zuli. Der gemeinnützige 
Zerein beschloß, an der Trave cine Badelabine aufzustellen, 
im so eine bequeme Badegelegenheit zu schaffen. — Ver— 
auft hat die Witwe des Kaufmanns Brinkmann ein Grund— 
ück an der Chaussee, in dem seit 28 Jahren ein Kolonialwaren— 
eschäft betrieben wird, für 10500 Mean Kaufmann Dunker, 
zchlutup. 
Schönberg, 20. Juli. Wilddieb. Im Revier 
er Ortschaft Petersberg wurde der Arbeiter B. dabei ertappt, 
Is er auf Rebhühner schoß. Der zuständige Zagdpächter nahm 
em Wilddiebe das Gewehr ab und erstattete Anzeige. — Bei 
inem Einbruche auf der Niemannschen Stelle in Roden— 
zerg während einer der letzten Nächte fielen dem Diebe mehrere 
Kleidungsstücke sowie ein Portemonnaie mit 8 Miin die Hände. 
88 Grevesmühlen, 20. Juli. Gestorben ist 
zofrat Ihlefeld, Rechtsanwalt und Senator hierselbjit, 
ach längerem Leiden in der Wasserheilanstalt zu Kleinen. 
)er Verstorbene hat außer seiner vielseitigen beruflichen Tätig— 
eit (er war auch Polizeirichter des hiesigen ritterschaftlichen 
lImts und Leiter des Haftvpflichtversicherungsvereins medlen⸗ 
urgischer Landwirte) in vielen Ehrenämtern segensreich ge— 
dirkt. Er war u. a. Vorsitzender des Kriegervereins und hat 
ich um das Kriegervereinswesen üherhaupt wesentliche Verdienste 
rworben. Auch auf landwirtschaftlichem Vereinsgebiet stand der 
Reisen, Bäder und Sommerfrischen. 
276. Namedn⸗Spudel. Der Namedy-Geiser ist von der 
Verwaltung des Namedy-Sprudels G. m. b. H. wi der frei⸗— 
zegeben worden, um dadurch den zahlreichen Besuchern des 
sheins den Anblick eines unvergleichlich schönen Naturschau— 
piels wieder zu gewähren. Die ungefähre Zeit der Aus— 
rüche wird, wie in den Vorjahren, bekannt gezeben werden. 
krfreulicherweise ist nunmehr Aussicht vorhanden, daß in 
der Nähe der Insel selbst eine Haltestelle errichtet wird, von 
velcher Nachricht die zahlreichen Besucher des herrlichen Rhein⸗ 
andes mit großem Interesse Kenntnis nehmen werden. 
107 Schweiz. Nun veröffentlicht auch die Martiany⸗ 
Thamonix-Bahn Prospekte und Fahrpläne über ihre Linie, die 
in Kühnheit und landschaftlicher Schönheit zu den sehens— 
vertesten Bergbahnen der Schweiz gehört. Bereits wurden 
nehrere hochinteressante Berghbesteigungen ausgecführt, meistens 
zurch Engländer, indessen huldigen auch unerschrodene Deutsche 
em alpinen Sport. Im Casino von Chamonix spielt das 
Irchester von Nizza. Neulich trat eine Grupoe der Lieder— 
afel von Mannheim auf, die einen glänzenden Erfolg erntete. 
157 VBad Salzschlirf, 10. Juli. Der frühere russische 
ctaatsminister, Exzellenz Graf Witte, und Gräsin Witte nebst 
fnkel sind heute zur Kur hier eingetroffen und haben im 
zalzichliffer Badehotel Wohnung genommen. 
157. Bad Pyrmont. Die Vrinzessin zu Salm-Horstmar, 
eb. Prinzessin zu Hohenlohe-Schillingsfürst, welrlt seit einigen 
Tagen mit Begleitung hier zu längerem Aufenthalt. 
Bad Schandau an der Elbe, die Perle der Sächsischen 
Z„chweiz genannt, hat in den letzten Jahren eine immer 
zrößere Anziehungskraft nicht nur auf Freunde schöner Natur, 
ondern infolge seiner nadelduftenden, durch keine Fabriken 
erdorbenen, staubfreien Luft, vor allem auch auf leidende 
ind Erholung suchende Menschen ausgeübt. So ist die Zahl 
einer Kurgäste auf über 6000 und die Zahl der Passanten 
ruf 150 000 gestiegen. Die hygienischen und therapeutischen 
kinrichtungen Schandaus entsprechen ebenso allen Anforde— 
ungen der Neuzeit, wie es sich in bezug auf Bequemlichkeit 
nd Komfort aller Art jedem anderen bekannten Bade— 
nd Luftkurort an die Seite stellen kann. Die vollständi— 
rneuerte städtische Kuranstalt bietet an Kurmitteln ihre 
atürliche Eisenquelle (nit 0,02 kohlensaurem Eisenoxydul auf 
000 t) zu Trinkkuren, ferner Sauerstoff-, Sol-, Kiefernadel-, 
Moor⸗, kohlensaure Stahl- und Schwefelbäder, elektrische 
ßäder (galvanische, faradische und sinusoidale Wechselstrom— 
»äder), elektrische Lichtbäder, Dampf- (russische und Kasten-) 
Bäder und Heißluft-Kastenbäder, elektrische Behandlung, 
Massage und das gesamte Wasserheilverfahren uso. Die vor— 
sandenen Kurmittel gestatten daher die Behandlung zahl— 
eicher Krankheitszustände, insbesondere von Blutarmut, 
zchwächezuständen, Nervenkrankheiten, Gicht, chronischen Ka⸗ 
arrhen usw. Ganz besonders aber eignet sich Schandau als 
Nachkurort der böhmischen Bäder. 
Bucherbesprechungen. 
Fünf Jahre Fremdenlegionär in Ahbgier, 
Marokko und Tunis. Von Chr. Müller, Stuttgart,— 
Ehr. Belsersche Verlagsbuchhandlung. 26 Abb. und 1 Karte. 
Broschiert 2,60 M, geb. 3,50 M. 
Der Verfasser dieses Buches, dessen Lektüre allen Leuten, 
welche auf deutsche militärische Zucht schimpfen nicht genug 
empfohlen werden kann, ist kein durchgebildeter Mann, aber 
macht die Augen auf, merkt sich, was er sieht, und 
vergleicht. Seine Interessen sind vielseitig. Er achtet auf 
die geologische Beschasfenheit des fremden Landes, auf Klima⸗ 
und Wasserverhältnisse, auf Bebauung und Viehzucht. Mit 
raschen Zügen charakterisiert er lebendig seine Vorgesetzten 
ind Kameraden, soweit sie in Betracht kommen. Und alle 
Beobachtungen macht er auf endlosen Märschen durch glühenden 
Wüstensand oder auf steinigem Gebirgspfade, schwer bepadt 
und bewaffnet und warm gekleidet. Oder in der erschlaffen⸗ 
»en und abstunwfenden Gleichförmigkeit des Dienstes in weit 
‚orgeschobenen winzigen Grenzgarnisonen, in ungesunden Bi— 
vacks und in menschenunwürdigen Gefängnissen. Man gewinnt 
Achtung vor diesem jungen Manne, der zwar aus Leicht⸗ 
sinn und Abenteuerlust, betört durch lügenhafte Vorspie⸗ 
gelungen sein Vaterland verlassen hat, sich aber während 
— 
bewährt und nach deren Ablauf sich sofort in seiner Heimat 
Stuttgart zum Dienst im deutschen Heere stellt. Und er 
schildert. so weit wie möglich gerecht. Er erkennt auch gute 
Einrichtungen an, schimpft nicht nur auf seine Quälgeister, 
die Offiziere, sondern rühmt auch menschliche Vorgesetzte. Eins 
zeht auch aus diesem Bericht wieder zur Evidenz hervor: 
das Instirnut der Fremdenlegion ist einer Kulturnation durch⸗ 
rus unwürdig! 45 90 der Fremdenlegionäre sind Reichs⸗ 
»eutsche, daher kann dieses Buch gar nicht genug Verbreitung 
uind Empfehlung finden, um junge Leute; wie der Verfasser 
s mit seiner Schrift pree vor dem Eintritt in diese, 
von der grande nation in gewilbenlosester Weise als Kanonen⸗ 
utter und billigstes Arbeitermaterial verwendete Truppe zu 
carnen. Als aufklärende Leklüre und gulse Schildenungsrem— 
»en Landes und Vollkes darf das Werk auch ganz allgemeln 
mpfohlen werden. 
Der Freibalron in Theorie und Praxis. Unter 
MNitwirkung von Fachleuten herausgegeben von Adolf Mehl. 
. Band. Ueber 100 Bilder, 1 Tasel und farb. Abb. der 
Zereinsstander. Geb. 4,830 M. Stuttgart, Francksche Ver— 
gshandlung.“ 
Dies Werk ist für den Fachmann wertvoll, erzählt aber auch 
em Laien die mächtigen Reize einer Freiballonfahrt aufs ge— 
binnendste. Und es ist selbst in seinen technischen Teilen so 
jeschtieben, daß jeder es gern einmal durchliest. Den sich 
u Führern ausbildenden Luftfahrern ist es ein Lehr⸗ und 
dernbuch, ein Nachschlage- und Orientierungswerk, das sie über 
lles zum Führerexamen Notwendige aufklärt und ihnen eine 
anze Anzahl von Buchern ersetzt. Es seien nur folgende 
dufsätze erwähnt: Die Geschichte der Freiballons. — Die 
ßorbereitung zur Fahrt. — Aufstieg und Fahrt. — Dauer⸗, 
Weit- und Hochgebirgsfahrten. — Vorbereitung zur Landung 
ind Landung. — Ballomhotographie. 
Ferner gingen folgende Bücher ein, deren Besprechung wir 
ins vorbehalten: 
Die Zwangsversteigerung und die Zwangs- 
erwaltung von Dr. F. Kretzschmar. Leipzig. G. J. 
zöschensche Verlagshandlung. 
Die deutsche Schlachtflotte, eine Gefahr für 
Ddeutschlands Machtstellung von H. Schubart. Berlin 
. W. a8, Leonhard Simion Nachf. 
Das Kaisermandver von G. v. Wolzogen. Berlin, 
hermann Hillger. W 
Karte von Zentralamerika. Stuttgart, Wilhelm 
Risbsamen. 2 * 
Hochschulführer. Leipzig. Eduard Demme. 
Sin Verrat, Drama von O. Kornfeld. Leipzig. R.M 
Gustav Mallser. 
—— — — 
Reisen in Norwegen. Bergen, F. Beyers Tourist« 
Bureau. 
—Kinematograph von J. F. Gennert. Ravensburg, 
Otto Maier. 
Die Arbitrage im Bank- und Börsenverkehr 
von Prof. R. Stern. Leipzig, G. J. Göschensche Verlagshandlg. 
Osst-⸗ und Westpreutßtzen. Danzig. Verkehrsverband für 
Dst⸗- und Westpreußen. 
Praktische Wechsesund Schedkunde. Leipzig, Ver 
lag der modernen kaufmännischen Bibliothek, G. m. b. H. 
Die preußisch-hessische Eisenbahngemein« 
schaft. Gießen, Emil Roth. 
Unsere Zentralheizungen. München, R. Ol⸗ 
denburg. 
Das Mikroskop. Ravensbuig. Otto Maier. 
145 dreistimmige Frauenchöre von O. Neubauer. 
Köln, P. J. Tonger. 
Seeschiffahrt und Welthandel von B. v. Hol- 
dermann. Berlin 8. W. 68. E. S. Miittler K Sohn. 
Allgemeine Versicherungslehre von Dr. P. Mol⸗ 
zauer. — Geschichte der deutschen Eisenbahn«- 
»olitik von Dr. Edwin Kech — Kommunale Wirt-⸗ 
schaftspflege von Dr. A. Rieß. Leipzig. G. J. Göschensche 
Verragshandlung. 
Geld verdienen, Verluste verhüten, Ver— 
nögen erwerben. Ein Wegweiser für die verschiedensten 
Erwerbsmöglichkeiten in Stadt und Land mit und ohne Kapital. 
2 M. — Ohne Rechtsanwarlt Forderungen eintreiben, 
Außenstände retten. Von Dr. E Karlemener. 3M. Wiesbaden, 
kEmil Abigt. n 
Johannes Klalsen, Tiama von Heinrich Hettlingen. 
Querfurt, Richard Jaedel. 
Prophezeiungen, alter Aberglaube oder neue Wahr⸗ 
zeit? Von Dr. Max Kemmerich. München, Albert Langen. 
Die Eßsucht und ihre Bekämpfung. Von Horace 
daee Deutsch von Dr. A. v. Borosini. Dresden. A. Holze 
ahl. 
F. 
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