Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

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Satz den Anforderungen entsprechend hoher. o e 
Beilagen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
61. Jahr Nachrichten sür das Herzogtum Lauenburg, die 
— rgan hürstentũmer Ratzeburg, Lübed und das angren⸗ 
ιι ae »ende medllenburgisce und holfeinliche Gebiet. 
Druck und Verlag: Gebrü der Borders G. m. b. S. in Lübed. — Geschãftsftelle Adrek bus Goniaftr. 46). dernvreger vool u. 9001. 
Ausgobe A. (Große Ausgabe) Donnerstag, den —13. Juli 191. 
— 
Abend⸗Blatt Kr. 349. 
Erstes Blatt. hierzu 2. Blatt. 
Amfang der heutigen Nummer 6 Seiten. 
Nichtamtlicher Teil. 
entspricht. Wer das bestreitet, der will eben oppo— 
nieren, der will sich mit der nationalen Auf— 
fassung und Willensmeinung in Widerspruch setzen, 
iber er erreicht damit einzig und allein, daß der antinationale 
Lharakter der Sozialdemokralie, die sich nicht scheut, gewichtige 
»eutsche Interessen zugunsten des politischen Dogma der Um— 
turzpartei preiszugeben, wieder einmal in aller Oeffentlich- 
leit bloßgestellt wird. 
D— 
land sei in bezug auf die Heranziehung von Frauen 
zur Gewerbeaufsicht anderen Ländern gegenüber in Rück- 
stand, unzutreffend ist. Vielmehr steht Teutschland auch in 
dieser Beziehung an erster Stelle. Denn die Zahl 
der im Gewerbeaufsichtsdienst tätigen Frauen belief sich bei 
ins auf 29 gegenüber je 18 in England und Frankreich und 
s5 in Oesterreich. Auch in bezug auf die Vorbildung der 
ßewerbeaufsichtsbeamten ist Deutschland den anderen 
Staaten überlegen. Denn den Beamten ist bei uns in viel 
zröherem Umfang als in den anderen Ländern auch die Durch— 
ührung des Schutzes der Arbeiter gegen Unfall und gewerb⸗ 
iche Krankheit übertragen, eine Aufgabe, die nur auf Grund 
echnischer Vorbildung zu lösen ist. Schließlich sind auch die 
befugnisse der Aufsichtsbeamten bei uns wei— 
ergehend als in anderen Ländern, weil die Durch 
ührung aller Bestimmungen zum Schutze der Arbeiter nahezu 
ausschließlich dem eigenen Ermessen des Gewerbeaufsichtsbeamten 
übertlassen ist, 
Dr. Frank als sozialdemokratischer Sünder. 
Lübeck, 13. Juli. 
Der badische Revisionismus hat sich wieder einmal schwer 
versündigt. Er hat das oberste Gesetz des sozialdemokratischen 
Programms, wonach nichts, was der Gegenwartsstaat schafft 
oder unternimmt, Anerkennung oder Zustimmung finden dürfe, 
gröblich verletzt. Diese Untat hat die dem sozialdemo— 
kratischen Abgeordneten Dr. Frank nahestehende „Mann— 
heimer Volksstimme“ begangen, indem sie als einziges 
fozialdemokratisches Organ die Notwendigkeit 
der Entfendung eines deutschen Kriegsschiffes 
nach Agadir anerkannt hat. Das genannte Organ 
erklärt: „Es trifft nicht zu, daß Deutschland jetzt mit 
seinem Eingreifen die Algecirasakte zerrissen hätte.... Deutsch— 
lands Bestreben ist auch jetzt darauf gerichtet, die durch 
Frankreich und Spanien verletzte Algecirasakte dem Geiste 
nach wieder zur Geltung zu bringen. . ..der deutsche 
Schritt ist nichts als eine Konsequenz der fran— 
zößischen Marokkopolitik.“ Die Mannheimer Volks— 
stimme hat damit nur ausgesprochen, was die überwäl— 
tigende Mehrheit des deutschen Volkes als richtig und un— 
bestreitbar anerkennt. Die gesamte bürgerliche Presse von 
der äußersten Rechten bis zu der äußersten demskratischen 
Linken hat den Entschluß der Regierung, durch Entsendung 
eines Kriegsschiffes den deutschen Interessen in Südmarokko 
wirksamen Schutz zu gewähren, unbedingt Beifall gezollt und 
den Entschluß der deutschen Regierung als eine von der 
Ehre und der Pflicht gebotene Tat begrüßt. 
Damit war der entgegengesetzte Standpunkt, den die 
sozialdemokratische Presse einnimmt, von vornherein aufs gründ— 
lichste verurteilt. Ein solcher Standpunkt, wie ihn der Vor— 
ↄjuuoꝭ. ualaajaaa bunniatso; aabikdiag ↄrq qun slapc 
und kann nur eingenommen werden, wenn das eingangs 
erwähnte oberste Gesetz, um keinen Preis eine Maßnahme der 
Regierung des nationalen Gegenwartsstaates als richtig anzu— 
erkennen, in vollem Umfange ausgeführt werden sol'. Gegen 
die Zumutung, eine derartige Heuchelei und Torheit 
mitzumachen, hat die Mannheimer Volksstimme sich aufgelehnt. 
In den nächsten Tagen wird sich nun sicher wieder eine Flut 
von Schimpfworten und Drohungen über sie ergießen, aber 
alles das kann doch die Tatsache nicht aus der Welt schaffen, 
dah das Vorgehen der deutschen Regierung in jeder Hinsicht 
dem öffentlichen Interesse. und zwar nicht bloß Deutschlands 
zur Erleichterung der Eheschließung zwischen deutschen 
Kolonialbeamten und deutschen Frauen 
zatte das Reichskolonialamt in setzter Zeit verfügt, 
»aß den deutschen Bräuten von Echutzgebietsbeamten 
ine staatliche Beihilfe zu gewähren sei, wenn sie zur 
kheschließung ihre Ausreise nach den Kolonien antreten. Die 
Juszahlung der Beihilfe sollte erst nach vollendeter Ehe— 
chließung erfolgen, um Mißbräuchen entgegenzutreten. Diese 
zergünstigung ist in den letzten Monaten sehr häufig in An— 
pruch genommen worden, so daß die Eheschließzung von 
Zolonialbeamten mit deutschen Frauen in den Kolonien sich 
in einer aufsteigenden Linie bewegt. Bisher hatte einer Ehe— 
chliehung der Umstand im Wege gestanden, daß die Reise der 
Braut nach den Kolonien und der Transport des Heirats- 
zutes wegen Geldmangel nicht ausführbar war. Durch diese 
neue Verfügung dürfte auch den Mischehen ent— 
jegengearbeitet werden. Da das Reichskolonialamt 
mit seinem Vorgehen gute Resultate gezeitigt hat, so ist seinem 
Beispiel auch die Reichspostverwaltung für die in den Kolonien 
tätigen Postbeamten gefolgt. 
Deutschland an erfter Stelle in der Arbeiterschutz⸗ 
gesetzgebung. 
Das Internationale Arbeitsamt zu Basel hat soeben einen 
dergleichenden Bericht über die zur Turchführung der Arbeiter— 
chutzgesetze in den verschiedenen Staaten getroffenen Maß— 
iahmen zusammengestellt, aus dem hervorgeht, welche her— 
orragende Stelle Deutschland in bezug auf 
die Arbeiterschutzgesetzgebung und die Gewerbe— 
nufsicht einni Eimt. So zeigt der Bericht, daß in Deutsch- 
land die Zahl!l der Gewerbeaufsichtsbeamten so— 
wohl an sich, wie im Verhältnis zu der Zahl der revisions— 
flichtigen Betriebe und der darin beschäftigten Personen am 
zrößten ist. Im letzten Berichtsiaht waren in den deutschen 
Bundesstaaten im ganzen 543 Beamte im Gewerbeaufsichtsdienst 
ätig gegenüber 200 in England, 139 in Frankreich, 107 in 
Jesterreich und 42 in Ungarn. Deutschland hat also 
nrehr Gewerbeaufsichtsbeamte wie diese vier 
z3ndustriestaaten zusammen, obwohl die Zahl der 
evisionspflichtigen Betriebe keineswegs viel größer ist. Aus 
dem Bericht geht auch hervor. dakß die Rehaupfung. Deun— 
— — —— 
Amerikanische Lehrerfahrt nach Deutschland. 
Auf dem 39. Lehrertag des Nationalen Deutsch— 
Amerikanischen Lehrerbundes, der am 12. Juli in 
huffalo stattfand, wurde auch die Frage der nächstjähri— 
ren Lehrerfahrt nach Deutschland besprochen und ent—⸗ 
schieden. Der Schriftführer Ludwig F. Thoma leitete die 
Verhandlungen mit einem Bericht ein, worin er auf die große 
Bedeutung des Unternehmens hinwies und auf die vielen 
Zuschriften aus Deutschland, die darauf schließen ließen, daß 
die Reiseteilnehmer eines besonders herzlichen Empfanges sicher 
sein können. nicht nur bei den Regierungen und den Stadt⸗ 
vertretungen, sondern in den breitesten Kreisen. Sie wird sich 
anschliehen an einen Lehrertag, der in Newyork eröffnet wird. 
Die Fahrt wird durch ganz Deutschland fortgesetzt und in 
Berlin feierlich geschlossen werden. Sie wird voraussichtlich 
51 bis 56 Tage dauern. Ueber dreihundert Anmeldungen liegen 
chon vor, es dürften aber mindestens sechshundert amerikanische 
Sehrer und Lehrerinnen an der Fahrt nach Deutschland 
teilnehmen. 
Vielleicht bewirbt sich auch unsere alte Hansestadt Lübech 
darum, in das Programm der zu besuchenden deutschen 
Städte aufgenommen zu werden 
Deutscher Richtertag. 
Man schreibt uns: Auf dem Deutschen Richtertage, det 
am 13. und 14. September in Dresden stattfindet; ist Ober⸗ 
andesgerichtsrat Stoffel-Dresden Berichterstatter über das 
Thema „Stellung des Richters gegenüber dem 
Besetz Gesonders im Hinblick auf die Freirechtsbewegung)“. 
Staatsanwalt und Privatdozent Dr. Klee-Berlin berichtet 
üher das Thema „Bilden die geseßgeherishen Vorarbeiten 
Aus gärender Zeit. 
Roman von Hedwig Kaboeh. 
(22. Fortsetzung.) Machdruck verboten.) 
„Ach, Miezel,“ sagte Fränze, als sie wieder auf die 
Straße traten, „ist das ein düsteres Haus! Mir tut Theo dor 
gar zu leid! Wenn er doch bald freikäme! Mir ward so 
betlommen und angst da drinnen.“ 
„Aber er ist doch immer gut gelaunt und mutvoll, wenn 
ich komme! Oder meinst du, Fränze, er nimmt sich bloß 
meinetwegen zusammen? Er sah heut' blasser aus, als sonst. 
Mein Gott, daß mir das jetzt erst einfällt.“ 
Franziska beruhigte sie. Laß nur sein, Miezel, und sorg 
dich nicht. Der Theodor hat einen guten Humor, der läßt 
ich nicht so leicht unterkriegen! Ich fand ihn gans wie immer.“ 
Sie waren daheim angelangt. 
Als ihnen die Magd auf ihr Kuingeln öffnete, sagte sie 
mit halblauter Stimme: „Madam, drinnen im Zimmer sitzt eine 
Person, die Sie durchaus sprechen will.“ 
„Aber Paula, kennst du denn die Tame, daß du sie 
einlaͤht do 9J 
„Nee. Madam! Aber sie hat feine Kleider an — da 
lonnt' ich sie doch nicht draußen laffsen.“ 
Schneli trat Maria Halmer in das erleuchtete Wohnzimmer. 
Vom Sofa erhob sich eine ihr ganz fremde Person. 
„Sie wünschen?“ fragte Maria in kühlem Ton. 
„Ich habe doch die Ehre, Frau Doktor Halmer zu 
sprcchen ? J *ep 
„Die bin ich!“ 
Maria dachte, wie spitznasig und unangenehm vas Ge⸗ 
icht ist! 
„Ich komme in einer besonderen Mission! Ich wollt', 
wenn's die Frau Doktor nicht verübeln, den Gatten mit be— 
jreien helfen. Nämlich, weil er ba uns gewohnt hat — 
neine Mutter vermietet Zimmer an Herren aͤb“ 
Maria sah sie mmteressiert an. Zugleich aber fiel ihr 
in, daß Theodor gesagt hatte, dah er gerade seiner Wirtin 
e getraut habe. Ihre Haltung wurde wieder steifer. 
„Die Polizei schnuffett immer bei uns herum, weil meist 
die Herren Studierer bei uns Quartier haben. Sie erkundigte 
sich auch wegen des Herrn Dottor Halmer. Sie wollte 
viederkommen. Ta kann Mutter leicht ein gutes Wörtel 
ür ihn einlegen, die Polizei gibt viel auf sie.“ 
„So?“ mischte sich Franziska ein, die das Wohnzimmer 
reise betreten hatte, „da gehört die wohl zu den Spitzeln 
m der Sbadt?“ 
„Ich muß sehr bitten, Frau Doktor, mich hier nicht be— 
leidigen zu lassen! Ich komm' in guter Absicht!“. 
„Das liegt meiner Schwester jern, meine Beste, ich ver— 
dehe nur nicht, wie Sie das alles meinen!“ 
„Meine Mutter könnt' doch aussagen, daß der Herr 
Doktor außer auf die Universität nie fortging, nie jemand 
»ei sich sah und nie in eine Verbindung gehörte. Freilich, 
Frau Doltor mühßten schon etwas tun — wir sind bedürftig 
— umsonst könnt' das meine Mutter nicht.“ 
Maria schwieg ängstlich still. So unerfahren sie auch 
war, fühlte sie sofort, daß es sich hier um eine Erpressung 
handelte. J F 
Die Frau wollte Unwahrheiten aussagen. Nach seinen 
Erzählungen hatte ihr Mann oft Freunde bei sich gefehen 
and war viel ausgegangen. Von einer Verbindung konnte sie 
ireilich nichts wissen. F 
Maria war um eine Antwort verlegen. Wie leicht konnte 
sie durch ein Wort ihrem Mann schaden. J 
„Weißt du, Miezel,“ meinte Fränze, „wir wollen es 
morgen Halmer sagen, wenn wir zu ihm gehen. Sie holen 
sich dann vielleicht übermorgen Bescheid.“ 
Da veränderte sich der Spitznasigen Gesicht plötzlich, und 
dunkle Röte schoß ihr in die Baden. 
„Wenn Sie den Herrn Doltor sehen, muß es ja mit der 
daft nicht so schlimm sein! Es tat ims nur so leid um 
ihn — und die Frau Doktor. So erübrigt sich das ja! 
Nehmen Sie 's nicht ühel!“ 
Sie suchte die Tür zu gewinnen, und ehe sich die Schwestern 
von ihrem Staunen recht erholt hatten, fiel draußen die Entreetür 
ins Schloß. 
„Man sollt's nicht glauben, Miezel, was fur schlechte 
Kreaturen es auf der Welt gibt. Die wollt' bloß Geld 
erpressen! So viel versteh ich auch! Als sie hörte, wir wollten 
es erst Theodor sagen, gab sie Fersengeld. Sie dachte wahr— 
icheinlich, so einer ängstlichen kleinen Frau, die nicht aus der 
Sroßssadt stammt, könnt' sie was vorschwatzen und ihr die 
Taler locker machen. Solche Pflanzen wachsen bei uns daheim, 
Bottlob, doch nicht. Da fegt der scharfe Bergwind solche 
Samenkörner fort. Aber hier, zwischen den hohen Mauern, 
schlagen sie Wurzel und gedeihen im Schatten, der gerade 
recht für die ist.“ — 
Der Tag hatte den beiden Schwestern viel gebracht. Auf⸗ 
zeregt suchten sie ihr gemeinsames Schlafzimmer auf und tauschten 
noch im Bett Reden und Gegenreden aus, bis der Schlaf 
sie übermannte und der Wirklichkeit entrückte. — 
e v 
Wieder war es Frühling geworden! Ueberall grünte und 
blũhte es. 
Am Flusse, der das Mühlrad trieb, standen die dicken, 
iaftigen Stengel des Vergißmeinnicht mit den dunkelblauen 
Sternen. Weiterhin, im feuchten Wiesenland, leuchtete es 
zelb von Butterblumen, die da im Wechsel mit den weißen 
Anemonen, die ihre rosa gefärbten Blüten wie kleine Gloden 
nn den Frühling hingen, in breiten Flächen wuchsen. 
Die Bienen summten in den Blumenkelchen, und die 
Schmetterlinge trieben ihr gaukelndes Spiel. Bunte Käfer und' 
»unkle Ameisen schlüpften an den Stengeln hin und manch 
»ünner Halm bog sich unter der Schwere des Fein⸗ und 
Kleinlebens um iln her. 
Ueber all dem blaute dunkel und tief der Himmel. Die 
weißen Lämmerwölkchen hoben sich doppelt schneeig von ihm 
ab und unterbrachen sein gleichmäßiges Blau. 
Die Luft war ruhig und frisch. Dann und wann zog's 
wie ein duftiger Hauch durch sie hin, so leise und weich, 
wie ein Atemzug. Der Frühlingsodem durchwehte sie. — 
Die Frau Stadtmüller stand in ihrem Garten. Es war, 
aAls glätteten sich unter dem belebenden Frühlingshauch die 
Sorgenfalten, die der letzte Winter um ihre noch immer 
chönen Augen gezogen. Ihr Biich, der die ganze Zeit so 
ꝛxrnst und dunkel gewesen, wurde wieder weicher und froher. 
Sie, die so einsam in der Mühle gehaust, sie, der 
hr Tagewerk so sauer geworden, sollte wieder einige ihrer 
Kinder um sich haben!
	        
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