Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

gaben richtig gewesen, so würden diese Schisse gegenüber der 
„Nassau“-Klasse („Nassau“, „Westfalen“, „Posen“, Rhein- 
land“) ein um 2400 To. größeres Deplacement aufweisen. Diese 
Zahl ist aber nicht richtig, wie der soeben erschienene Nauticus 
nachweift. Hiernach beträgt die Wasserrerdrängung 22 800 To., 
sie ist also um 3900 To. größer als die der „Nassau“-Klasse. 
Auch die englischen Angaben über die Armierung und sonstigen 
Notizen waren nicht richtig. Das, was der Nauticus über S. 
M. S. „Ostfriesland“ veröfsentricht. ist nachstehend wieder- 
gegeben: 
Länge 166,5 Mitr, Breite 28,5 Mir., Tiefgang 8,2 Mtr., 
Wasserverdrängung 22 8900 To. Bewafsfnung: zwölf 30,5 Imtr. 
S.⸗K. in 6 Doppeltüurmen, vierzehn 15-3mtr.“S.eK., vierzehn 
8,8. 3mtr.«S.«K., Maschinenle stung 28 000 i. PS. Geschwindigleit 
etwa 20,5 Kmir. 83 Kolbenmaschinen. Normaler Kohlenvorrat 
900 To. Bei der Bewafinung der „Ostfriesland“ gegenüber 
der „Nassau“ fällt auf, daß bei den 12 schweren Geschützen 
die 230,5 3mtr. S.«K. an Sielle der 28-ImtreS.K. getreten 
ist, die Mittelartillerle (15 Zmtr.) it um 2 Geschütze erhöht 
worden, dagegen wurde die deichle Airlillerie (S,.0 Zutr. S.K.) 
von 16 auf 14 Geschütze erniedrigt. Die Zahl 6 der Torpedo⸗ 
L.«R. ist dieselbe. 
Auch die englischen Angaben über unseren neuesten Panzer⸗ 
reuzer „Moltke“ („Göben“ erhält denselben Typ) sind nicht 
zutresfend. Nauticus veröffentlicht das Nachstehende: 
Länge 186 Witr. Breite 29,5 Mir., Tiefgang 8.2 Mtr., 
Wasserverdrängung 23000 To., Bewaffnung zehn 28-3mtr. 
S.«K. in fünf Doppeltürmen, zwölf 15-3mir.⸗“S.K., zwölf 8,8 
Imtr.«S.«K., Maschinenleistung 50 000 i. Ps., Geschwindigkeit 
etwa 2520 Knoten, Parsons-Turbinen, Normalkohlenvorrat 1000 
Tonnen. Gegenüber unserm neuesten, in den Verband der 
Hochseeflotte eingestellten Panzerkreuzer „von der Tann“ fällt 
auf, daß , Moltke“ (auch „Göben) ein um 4000 To. größeres 
Deplacement erhält. Auch die Bewaffnung an schwerer und 
mittlerer Artillerie ilt um je zwei Geschütze stärker, dagegen 
die Bewaffnung an leichter Ariillerie (8,8-Z3mtr.«S. -K.) um 
Geschütze geringer. Die Zohl der Torp.«L. (4) ist dieselbe. 
Neueste Nachrichten und Telegramme. 
Zunahme des deutschen Schiffsrerdehrs in Portugal. 
W. London, 1. Juli. Nach dem neuesten Konsulartbericht 
über den Schiffsverkehr sind in Lissabon im vergangenen 
Jahre 806 britische Fahrzeuge mit einem Nettotonnengehalt 
von. insgesamt 1594 969 Tonnen und 722 deutsche Schiffe 
mit einem Nettotomengehalt von insgesamt 1598 449 Tonnen 
eingelaufen. Der Bericht sagt, es sei wahrscheinlich das er st e— 
malin der Geschichte, daß der Tonnengehalt der 
deutschen Schiffe den der britischen übertraf. 
Zentralverbatd und Fanfabeund. 
W. Berlin, 1. Juli. Wie der Zentralverband deutscher 
Industrieller mitteilt, ist die Blättermeldung, daß das Direk— 
torium des Zentralverbandes deutscher Industrieller seine Un— 
terverbände zu einer Tagung nach Hannover mit der Tages⸗ 
ordnung „Krisis im Hansabunde“ eingeladen hat und hier— 
selbst zum Austritt des Landrats Rötger aus dem Hansabund 
öffentlich Stellung genommen werden soll, unzutressfend. Es 
findet lediglich eine Besprechung unter den Geschäftsführern 
der dem Zentralverbande angeschlossenen Verbände statt, wozu 
die Anregung von den Kreisen der Geschäftssührer selbst ausging. 
Deutscher Rundflug. 
W. Münster, 1. Juli. Bei den örtlichen Wettbewerben, 
die am Dienstag in Miünster abgehalten wurden, erhielt ins⸗ 
gesamt Eyring 3228 M, Vollmöller 1245 M, Schwandt 715 
Marsk und Heidenreich 675 M. 
W. Köln, 1. Juli Wegen überaus ungünstiger Witterung 
konnte der Abflug in Köln heute früh nicht stattfinden. 
Wt. Potsdam, 1. Juli. Das Kronprinzenpaar ist 
von den Krönungsfeierlichkeiten in England kommend hier 
wieder eingetroffen. 
Wit. Berlin, 1. Juli. Heute mittag 2 Uhr erschoß 
die Zahnärztin Geelewitsch in einer Speisewirtschaft in der 
Rosenthaler Straße ihren Bräutigam, den Apotheker Kiesselew. 
Mt. Bremen, 1. Juli. Die Mitglieder der türkischen 
iStudienkommission trafen gegen 1024 Uhr auf der 
Werft der Aktiengesellschaft „Weser“ ein und besichtigten dort 
die Anlagen auf das eingehendste. Um 12 Uhr begaben sich 
die Gäste von der Werft zur Norddeutschen Hütte, deren 
sämtliche Anlagen ihnen eingehend erläutert wurden. Um 
2 Uhr wurden die Herren in der oberen Rathaushalle vom 
Senat empfangen und nahmen darauf im Ratskeller ein vom 
Senat gegebenes Frühstück ein. Im Verwaltungsgebäude 
des Norddeutschen Lloyds begrüßten Vizepräsident Konsul Ache— 
lis und Direktor Heineken die türkischen Gäste. Gegen 4 Uhr 
nachmittags e rfolgte die Besichtigung der Anlagen im Freihafen 
und der Norddeutschen Maschinenbau- und Armaturen-Fabrik. 
Um 6 Uhr 25 Min. abends wurde die Weiterreise nach Köln 
angetreten. 
V't. Köln, 1. Juli. Wie die Kölnische Zeitung aus 
Beéerlin ersährt, gehören deut schen Häusern bei Agadir 
weit ins Hinterland hinein große Landstrecken mit landwirtschaft— 
lichen Betrieben. Der Besitz einer einzigen Firma hat die Gröh 
eines Fürstentuns. Eine Firma beschäftigt etwa 120 Ver— 
sonen, darunter 60 bis 70 Handelsagenten, die im Besitze 
deutscher Schutzbriefe sind, und 60 andere Angestellte. Außer— 
dent hat der deutsche Handel im Süden Marokkos zuge— 
nommen und steigt besonders in den letzten Zeiten. Die 
Steigerung ist in der Statistik nicht ersichtlich, weil eine 
große Menge Güter, deren Export und Import für England 
gezählt wird, von deutschen Fitmen über England ein- und 
ausgesührt wird. Auch am Bergbau des Hinterlandes von 
Agadir ist Deutschland erheblich interessiert. 
W. Leipzig, 1. Juli. Zu der Beschlagnahme von Pelzen 
bei der Newyorker Niederlage der Firma M. Tamarkin K Wein⸗ 
schmecher wird von der Firma mitgeteilt, daß es sich um 
in Paris billig eingekaufte Fohlen handelt, die sie der besse— 
ren Nachfrage wegen nwach Newyork schickte. Die Zollbehörden 
haben, wahrscheinlich über die entsprechende Wertangabe er— 
staunt, die Beschlagnahme ausgesprochen, die aber im Laufe 
des heutigen Tages wieder aufgehoben werden wird. 
W. Wien, 1. Juli. Zum Rektor der Wiener 
Universität für das Schuljahr 1911,12 wurde der Pro⸗ 
fessor für historische Hilfswissenschaften und Geschichte Dr. Os— 
wald Redlich gewählt. 
W. Paris, 1. Juli. Nach einer Protestversamm— 
lung, die Anarchisten und Revolutionäre gegen 
das jüngste patriotische Studentenmeeting veranstalteten, kam 
es auf dem Platz St. Michel und in der Rue Souflot zu 
wiederholten Schlägereien zwischen den Versammlungsteilneh— 
mern Did Camelets de Roy, wobei mehrere Schüsse fielen 
Fine Person wurde verwundet. Polizeibeamte zerstreuten die 
Ruhestörer und verhafteten einen. 
Wt. Paris, 1. Juli. Nach mer Mitteilung aus Madrid— 
iragta die französische Regierung bei der spanischen Regie⸗ 
rung wegen des Gerüchts vom Vormarsch der Spa⸗ 
nier auf dem linken User des Lukkes und der der spanischen 
Regierung unterlegten Absicht, einen Streifzug auf Wezzan zu 
mternehmen, an. Die spanische Regierung habe geantwortet, 
ie wisse nichts von einer Bestärigung des Gerüchts, und 
jab Maior Silvestre formelle Insiruktionen, nicht über das 
linke Ufer des Lukkos hinauszugehen. Es liege keineswegs 
in ihrer Absicht, einen Marsch auf Wezzan ausführen zu 
assen. 
W'it. Rotterdam, 1. Juli. Alle Schiffe, die heute von 
jier abgehen sollten, wurden zur bestimmten Stunde expe— 
)iert. Auf verschiedenen Dampfern wurde nur ein Teil der 
Besatzung neu eingestellt. 
W. London, 1. Juli. Daily News meldet: Nach einem aus 
ministeriellen Kreisen stammenden Bericht beschloß das Ka— 
»inett einstimmig, dem Könige demnächst den Rat zu erteilen, 
eine Prärogative auszuüben und neue Peers zu ernennen, 
wenn das Oberhaus seine Abänderungsanträge zur Veto— 
bill nicht fallen lassen sollte. 
Wt. London, 1. Juli. In Liverpool verschärfte 
sich der Ausstand insofern, als Schleppermannschaften teil— 
weise den Dienst verweigern. In Newcastle ist der Getreide— 
handel beinahe lahmgelegt. Ausländischer Weizen ist um drei 
zis 6 Pence, englischer um einen Schilling gestiegen. Das 
Mehl ist knapp und ebenfalls teuer 
W. Petersburg, 1. Juli. Der Kriegsminister be— 
schloß, 20 Aeroplane zu erwerben. Das System soll 
angenommen werden auf Grund des Weittbewerbes russischer 
Apparate während des Fluges Petersburg — Moskau, der mit 
dem Vorbereitungskursus der Militäraviatiker zusammenfällt. 
Diese können an dem Fluge nicht teilnehmen, da sie nur inner⸗ 
jalb der Provinz Petersburg Flüge unternehmen dürfen, mit 
Rücksicht auf die Aussührung bestimmter Aufgaben. 
Wit. Konmstantinepel, 1. Juli. Wie Itdam erfährt, be— 
tellte das Kriegsministerium bei Creuzot 36 Gebirgsgeschüũtze, 
bei Krupp drei Feldbatterien, 100 Maxintgeschütze, einige 
Schnellfeuerhaubitzen und dreitausend Armeerevolver. 
Heer und glotte. 
W. Berlin, J. Juli. Angekommen: „Victoria Luise“ am 
30. Juni in Odde, „Iltis“ am 30. Juni in Shanghai, „Hertha“ 
am 30. Juni in Balestrand, „Otter“ am 30. Juni in Chongchou. 
Reichspostdampfer „Admiral“ mit der abgelösten Besatzung 
»on „Seeadler“ am 1. Juli in Port Said. In See gegangen! 
Hohenzollern“ und „Sleipner“ am 30. Juni von Kiel, 
„Wettin“ am 30. Juni in Kiel außer Dienst gestellt, „Thü 
ingen“ am 1. Juli inWilhelmshaven in Dienst gestellt. Post— 
regelung für „Berlin“ ist bis auf weiteres das Marinepost— 
odureau Berlin. 
W. Wilhelmshaven. 1. Juli. Das Linienschiff ,Thüringen“ 
wurde unter dem Befehl des Kapitäns zur Ste Nordmann 
m Dienst gestellt. 
Travemünder Woche. 
V Travemünde, 2. Juli. 
Zu Wasser geworden, möchte inan sagen, ist für Travemünde 
ger gestrige Vorabend der Kaiser-Regatta, an dem sonst 
hier ein Leben herrscht, wie es nur vom Regattatage selbst und 
illenfalls den Tagen der Rennen des Lübeck-Travemünder 
Rennklubs überboten wird. Der anhaltende, am gestrigen 
Spätnachmittag wolkenbruchartigen Charakter annehmende Re— 
zen, hatte auf den Besuch Travemündes entschieden nachteilig 
ingewirkt, denn wer konnte auch nur ahnen, daß dem außer—⸗ 
ordentlich schlechten Wetter des Tages ein so schöner Sommer 
abend folgen würde. Und dennoch waren in den Abend— 
tunden der Strand, die Vorderrethe, der Jachthafen, die 
Kurhaus-Terrasse und seine Umgebung recht belebt; auch hatte 
ich ein ansehnliches Publikum zusammengefunden, um den 
Kaiser bei seiner Landung begrüßen zu können. Allerdings 
warteten alle vergebens; denn 
der Kaiser kam nicht an Land, 
tondern ließ die Preisverteilung für die Wettfahrt 
Kiel — Travemünde, wie auch den Herrenabend des Kaiser— 
ichen Jacht-Klubs, des Norddeutschen Regatta-Vereins und des 
Lübecker Yacht-Clubs absagen, da er einer Einladung Mrs. 
Hoelets zum Abendessen auf deren Jacht „Nahma“ gefolgt 
rTar und, wie verlautet, auch die Entscheidung über den ersten 
Preis der AI-Klasse in der Wettfahrt Kiel— Travemünde 
noch nicht gefallen war. Dagegen wird 
Bahm für die Wettfahrt von Traf 
—⸗ 
der Kaiser die hruige Regutta mitsegeln, 
ob an Bord seines „Meteor“, oder einer anderen Jach! 
der Al⸗-Klasse, stand gestern abend noch nicht fest. Wie wir 
»on bestunterrichteter Seite hören, wird der Kaiser heute 
das Abendessen an Bord der amerikanischen Dampfiach— 
„Utowana“ des Mr. Armour einnehmen. Danach wird 
der Kaiser die Preisberieilung vornehmen 
sowohl für die Wetifahrt am Freitag, wie am heutigen 
Tage. Sie findet im Kurhause statt. Wir wünschen dem 
Kaiser, daß er heute den wundervollen, selbst der Prunkiafel 
rines deutschen Kaisers würdigen Ehrenpreis unseres Senates 
ewinnen wird. Zeit und Stunde der 
Laudung des Kaisers bei der Norderfähre 
läßt sich noch nicht bestimmt angeben. — Von den für gestern 
abend vorgesehenen festlichen Veranstaltungen gelangte nur 
die Jlumination der Lübecker Ostseeküste von Ro— 
enhagen bis zum Brodtener Ufer zur Ausführung. Eine 
Keihe von prächtigen Raketen, die vom Leuchtenfelde aufstiegen, 
zeigten dem Publikum den Beginn der Beleuchtung an, die 
auch in diesem Jahre wieder sehr schön ausfiel. Auf der 
Strandpromenade hatte sich eine vielhundertköpfige Menschen— 
menge zur Bewunderung des grandiosen Schauspiels einge— 
unden, das sicherlich auch an Bord der „Nahma“ denmt 
Kaiser, wie auch der außer dieser Jacht auf der Reede liegenden 
Bohenzollern“, dem Kriegsschiff ‚von der Tann“ und dem 
Schulschiff „Großherzogin Elisabeth“ einen wunderschönen An—⸗ 
blick geboten haben muß. 
x * 4— 
21 Segler⸗Klubs auf der Travemünder Woche. 
Zu den diesjährigen Wettkämpfen der Travemünder Woche 
jaben 21 Klubs Jachten nach dem Ostseestrand entsandt. Es 
vehen im Travemünder Hafen die Wimpel vom Akademi— 
chen Segler-Verein Charlottenburg, Berliner Regatta-Verein, 
Berliner Segler-Klub, Breslauer Segel-Verein, Berliner Jacht⸗— 
Tlub, Deutscher Segler-Verband, Castern Yacht Club of Eng⸗ 
and, Flensburger Segel-Klub, Hamburger Segel-Verein, Ham— 
»urger YachtClub, Kaiserlich und König!ichen Jacht-Geschwader— 
Jola, Kongelig Norsk Seilforennig, Kaiserlichen Yacht-Club 
Rieler Segel-Vereinigung, Lübecker Yacht-Club, Großherzogüich 
Medlenburgischen Jacht-Klub-Rostock, Norddeutschen Regatta— 
Berein, Royal Yacht Squadron-Cowes, Segel-Klub Ecernförde, 
Zegel-Klub Rhe, Stettiner Jacht-Klub, Verein Seglerhaus Am 
Wannsee-Berlin, Tilsiter Segel-Klub und Zeuthener Segler 
Verein-Berlin. 
* 
Programm für Montag, den 3. Juli: 
Wettfahrt der 106-m-R-Klassen und J. Wett— 
fahrt der Sonderklasse rormittags 11 Uhr 
aufd er Travemünder Bucht vor Travemünde, veranstalt vom 
Lübecker Yacht-Club. 
Der Start findet zwischen dem Startdampfer und dem 
Dreiecks-Markboot statt, und zwar 11 Uhr 5 Min. für die 
1I0-m-R-Kl. und 9⸗m-R-Kl., um 11 Uhr 10 Min. für die 8-m⸗ 
ReæKl., um 11 Uhr 51 Min. für die 7-m⸗- und 6—m⸗R-Klassen, 
um 11 Uhr 20 Min. für die Sonderklassen. Gemeldet sind: 
lO⸗m⸗Kl.: 01 „Feinsliebchen VII“, O2 „Orchis“, Oo3 „Isa II“, 
)4 , Erika“, Ooß „Pesa. 9—m-R-Kl.: „Ariadne II“. 8-m-R- 
Klasse: 81 „Toni VIII“, „Taifun“, 83 „Decima“, 84 „Stint“ 
85 „Woge V“, 86 „Johanna VIII“, 88 „Auguste“ (L. V. CA. 
7⸗ęæm-R-Kl.: 70 „Melusine II“, 71 „Rübezahl“, 72 „Primula“ 
z⸗—m⸗Kl.: 60 „Windspiel XV“, 61 „Gypaetos“, 62 „Gefion III“, 
33 „Harald IV“, 68 „Schelm“. Sonderklasse: 31 
„Jeck II“, 32 „Tillyn XIV, 33 „Lunula“, 34 „Jenny“, 35 
„Wannsee“, 36 „Tilly X, 37 „Margarethe“, 38 „Irrwisch III“, 
39 ,Resi IV“, 40 „Wittelsbach VII“, 490 „Jutta III“, 46 „Wol⸗ 
kuse“ (L. V.«C.), zus. 33 Jachten. 
Für die Schönwetterbahn ist ein Dreieckskurs auf 
der Lübecker Bucht vor Travemünde ausgelegt, der zweimal 
zu umsegeln ist. Bahnlänge 148m. 
Für die Sturmbahn ist cuf der Pötenitzer Wiek ein 
Dreieckskuürs ausgelegt. Die Bahniänge beträgt etwa 88m. — 
Welche Bahn auszusegeln ist, wird rechtzeitig vom Vorstande 
des L. M.C. bekannt gegeben. 
— 
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Der Begleitdampfer „Seeadler“ verlähßt die Postbrücke 
in Travemünde 1012 Uhr vormittags. Die Preisverteilung findet 
abends 9 Uhr im Kurhause zu Travemünde siatt. 
z 
* 
Tagung des Deutschen Schulschiffvereins im 
Kurhause zu Travemünde. Daran anschließend Besichtigung der 
beiden Schulschiffe „ßFroßherzogin Elisabeth“ und 
„Prinzeß Eitel Friedrich“; nachmittags Festessen der 
Leilnehmer an der Tagung des Deutschen Schulschiffvereins im 
Kurhause zu Travemünde. 
»e sanu⸗ 3.,4. und 5. Juli 1911. 
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