Full text: Lübeckische Anzeigen 1911 (1911)

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Wöchentlich 13mal (Wochentags morgens und 
abends, Sonntags morgens) erscheinend. Bezugs⸗ 
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eilungen 1Mk. d. Zeile. Tabellen⸗ u. schwieriger 
Satz den Anforderungen entsprechend höher. o 0 
Beilaqen: Vaterstädtische Blätter. — Der Familienfreund. 
Amtsblatt der freien und Hansestadt Lübed 
Heiblatt: Gesetze und Verordnungsblatt B* 
—— 
Nachrichten für das herzogtum Lauenburg, die 
Fürstentümer Ratzeburg, Lübeck und das angren⸗ 
jende meclenburgische und holfteintsche Geblet. 
Orug und Verlaa: Gebrüder Borchers Gem. d. O. m Lüdec. — Geschäftsstelle Adreß baus (Kömiaftre. a6). Fernivrecher — —X 
Ausgabe Große Ansgabe) Dienstag, den 21. März 194. 
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die Lage in den Vereinigten Staaten sei gegenwärtig etwas 
Erstes Blatt. hierzu 2. u. 3. Blait n deSer 
Owie In der deutschen Schiffahrt haben im verflofsenen 
Gesetze und Verordnuugsblatt F Jahre außer den größten auch die kleineren Unternehmungen 
der freien und Hansestadt Lübeck, Nr. 14, »twas besser gearbeitet. Allerdings seien hier auch 
enthaltend: chwere Verluste früherer Jahre auszugleichen. Eine Aus⸗ 
Bekanntmachung, betreffend die Jollabfertigungsordnung für tahme von der besseren Rentabilität machte 
VLübeck. — Bekanntmachung, betreffend Abladen von Bau— »ie Segelschiffahrt, die in England entschieden 
schutt am Wakenitzufer. m Aussterben begriffen sei, während sie sich in Deutsch⸗ 
ö—— — — — — rand infolge besonderer Umstände, nicht aber infolge einer 
Umfang der heutigen Nummer 10 Seiten. besseren geschäftlichen Lage, noch in mätzigen Um fange 
3 erhalte. Im übrigen seien für die deutsche Seeschiffahrt 
nichtamtlicher Leil. ruch die letzten Jahre Kampfesjahre gewesen. Redner schilderte 
ATC - ann diezunehmende Konkurrenzdes Auslandes, 
i In ⸗ ie zur Einrichtung immer neuer Linien, zur Konkurrenz gegen 
die Geschäftslage der deutschen See ie älteren Schiffahrtsländer, namentlich England und Deutsch— 
schiffahrt. and, geführt habe und er legte weiter die Fortschritto 
Von B. Huldermann, GEeneralsekretär der Hambura— es staatlichen Subventionswesens in den letzten 
Amerika⸗Linie.) zahren dar. Alle größeren europäischen Staaten, mit Aus⸗ 
Auf der gestrigen Tagung des 3. deutschen See⸗ ahme von England und Deutschland, hätten entwe der ihre 
schitffahrtstages in Berlin hat Herr Generalsekretär inanziellen Unterstützungen für die Schiffahrt vergrößert oder 
Huldermann zu obigem Thema recht wertvolle und interessante e durch neue Gesetze und Verordnungen gefördert und den 
NAusführungen gemacht. Sie verdienen in weite Handels- und remden Flaggen die Tätigkeit erschwert. Auch auf außer— 
Schifsfahrtstreise getragen zu werden und wir bringen deshalb uropäische Länder habe das Subventionsfieber uͤber⸗ 
im folgenden einen Auszug aus seinem Referat, welches er jegriffen. Sogar rleinere überseeische Staaten machten jetzt 
unferer Redaktion in liebenswürdiger Weise im Wortlaute zur rhebliche Aufwendungen zur Förderung ihrer Schiffahrt. In 
Verfügung stellte. en Vereinigten Staaten, wo man gleichfalls für ein Subven⸗ 
Zur Kennzeichnung der in der Seeschiffahrt in den letzten ionsgeseß agitiere, habe man die Behauptung aufgestellt, daß 
beiden Jahren eingetretenen Besserung führte der Redner zu— ie fremden Reedereien sich bemühten, eine derartige —D 
zächst an, daß die sieben größten deutschen Reede— zebung zu hintertreiben. Daß aber diese Behauptung kalsch 
reien auf insgesamt 330 Mitlionen Mark Aktien— ei. habe eine Untersuchung durch eine Kongreßkommission er— 
opital für 1910 eine Dividende von 682, 96 verteili oiesen. Den deutschen Schiffahrtsgesellschaften jedenfalls liege 
hätten, gegen 415 0 für 1909 und 120 für 1808. Gegen— sichts ferner, als den Amerikanern den Besitz einer eigenen 
iber dieser Besserung in der Linienschiffahrt stehe allerdings handelsflotte zu mißgönnen. Mit Subvention allein aber 
rine wesentlih geringere Besserungbeideninwilder iihse sich keine leistungsfähige Handelsflotte schaffen. 
Fahrt tätigen Reedereien, der sogenannten „Tramp⸗ Weiter verwies der Referent auf die Bestrebungen 
chiffahrt“. Der Grund der Besserung liege in der Hauptsache nrerer Nachbarländer, die dahin zielten, den Ver—⸗ 
n der Zunahme des Welthandels. Zur Erläuterung gab der ehr aus Deutschland nach ihren Häfen zu ziehen, und er betonte 
Redner ein ausführliche Bild der Entwiclung des abei die Notwendigkeit, auf deutscher Seite Gegenmaßnahmen 
Welthandels in den letzten beiden Jahren, u treffen. Weiter legte der Redner die Erhebliche Diffe- 
schilderte namentlich im einzelnen die großen Bauten von Eisen— enzzwischen den Betriebskosten unter deutscher 
bahnen und anderen Unternehmungen in zahlreichen übersee— „ndausländischer Flagge dar. Die Hamburg-Amerika— 
ischen Gebieten. Dieser Aufschwung von Handel und Verkehr dinie habe. um diese Differenz praktisch nachzuweisen, einen 
übersee habe der Schiffahrt eine erhebliche Zunahme der Be— )ampfer zeitweilig nach Dänemark verkauft und von einem 
chäftiaung gebracht. Hand in Hand damit habe zur Besserung änischen Reeder betreiben lassen. Dabei habe sich ergeben, daßß 
der Loge die Verringerung in der Herstellung von Neubauten ie Betriebskosten unter dänischer Flaggerund 30 o 
gewirlt. Die Welthandelsflotte habe sich in den riedriger sind als unter deutscher. Die Differenz 
letzten beiden Jahren nur um ca. 212 20 ver⸗— rgebe sich aus den hohen sozialen Lasten in Deutschland, aus 
größert. Auch die innere Lage der sogenannten Tramp— en höheren Löhnen und sonstigen größeren Betriebskosten. 
teederei habe sich durch die Ausscheidung finanziell schlecht kKedner erwähnte hierbei besonders die beporstehende staatliche 
fundierter Unternehmungen entschieden gebessert. Für die weitere Pensionsversicherung und hob hervor, daß bei einer Steigerung 
Entwicklung sei die Frage, wie sich der Welthandel in nächster ꝛer Lasten dieser Versicherung für den Arbeitgeber auf das 
zeit gestalten würde, von großer Bedeutung. In dieser Hin— oppelte, die Leistungen der künftigen Pensionsversicherung 
icht sei darauf hingewiesen, daß nach einem mehrjährigen starken chlechter sein würden, als bei der jetzt bei der Hamburg-Amerika— 
Export nach Uebersee fast immer ein Rückschlag infolge einer Linie vorhandenen Kasse. 
leberfülluna der überseeischen Märkte einzutreten pilege. Auch Alle diese Umstände enthalten nach Ansicht des Vortraoe 
Morgen⸗Blatt Nr. 446. 
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eine ernste Warnung, mit der Belastung der deutschen Schiff— 
fahrt auf dem Wege des Gesetzes und der Verordnungen weiter 
fortzufahren. Redner erinnerte zum Schluß an die Rede 
des SHSerzogs Johann Albrecht auf der Bremer 
Schaffermahlzeit und betonte, daß man die Mahnung 
des Herzogs zur Einigkeit nicht etwa als eine Auffsor— 
verung zur finanziellen Fusion der gesamten deut— 
chen Reedereien betrachten dürfe, wohl aber als eine 
Nahnung zum Zusammenarbeiten aller leitenden 
oirtschaftlichen Kräfte für die deutsche Seeschiffahrt. Nament— 
ich diejenigen Kreise, welche die nationale Zollpolitik zu ver— 
reten hätten, sollten einer natio nalen Verkehrspolitift 
n der Praxis nicht entgegenarbeiten. Notwendig sei ganz be— 
onders eine großzügige, von Partikularismus freie inner— 
eutsche Verkehrspolitik zum Schutze des deutschen Seehandels 
egenüber den Angriffen des Auslandes. 
die Gotenburger Handelskammer und die verkehrs⸗ 
linie über Fehmarn. 
Der Vossischen Zeitung wird aus Stokholm vom 15. März 
eschrieben: 
Um den von deutscher und dänischer Seite in Anregungç 
ebrachten Plan, zwischen Hamburg und den fskandinavischen 
Ländern einen kürzeren, über die Insel Fehmarn gehenden Ver— 
ehrdweg zu schaffen, zu unterstützen, hatte das Börsen- und 
handelskomitee in Christiania der Handelskammer in Goten— 
urg ein gemeinsames Vorgehen vorgeschlagen. In ihrer Ant— 
vort hierauf erklärt jetzt die Gotenburger Sandels— 
ammer, daß zwar Verbesserungen auf der Linie von Malinö 
jach Gotenburg und Christiania, sowie mit Weistdeutschland 
vünschenswert seien, aber dies Ziehlassesich gut unter 
zenutzung der Saßnißz — Trelleborger Limie in 
ßerbindung mit Verbesserungen auf den betreffenden nord— 
eutschen Bahnstrecken erreichen. Für tine neue Verbin— 
»ung über Lübeck—Fehmarn hiege ein wirkliches 
zedürfnis nicht vor. Ueberhaupt wäre der Verkehr 
wischen den nordischen Längern und dem Festlande nicht groß 
zenug, um außer den vorhandenen Verbindungen noch eine neue 
rinie zu beschäftigen. 
Der hier in Rede stehende Plan einer Linie über Fehmarn 
indet bekanntlich vor allem bei uns in Lübeck, ferner in Däne— 
nark und Hamburg eifrige Fürsprecher. Aber wesentlich bleibt, 
vie sich Preußen zu der Sache stellt. Dieses wird kaum geneigt 
ein wollen, daß eine Wetitbewerbslinie für Saßznitz-Trelleborg 
jeschaffen wird. Als einen Schritt, der dies bis zu einem ge— 
bissen Grade dokumentiert, darf man auch vielleicht die letzte 
deuerung ansprechen, wonach vom 1. Mai abim Verkehr 
wischen Hamburg und Schweden über Saßnitz- 
Trelleborg ganz beträchtliche Fahrzeitver— 
ürzungen in Kraft treten. 
Ob man krotzdem aber auf die Dauer nicht doch dazu 
ommen wird, den sehr viel kürzeren Weg über Fehmarn zu 
oählen, das wird im wesentlichen von der Opferfreudigkeit 
der an ihm besonders interessierten Staaten abhängen. Der 
Ausbau verschiedener Strecken sowohl in Deutschland wie in 
Dänemark wäre hierfür allerdings eine wichtige Vorbedingung. 
— c— 
ũber, der es testamentarisch Friedrich Haale vermachte. Lange 
Jahre durfte sich Friedrich Haase dieser Auszeichnung er⸗ 
reuen, und als er in das biblische Alter kam und sein 
zlick suchend nach dem Würdigsten unter den deutschen 
Schauspielern ging, dem er dieses Ehrenzeichen hinterlassen 
önne, wählte er Adalbert Matkowsty. Aber man 
bettete den viel jüngeren Kollegen früher unter den Rasen, 
ils den greisen Friedrich Haase. Freude über die glänzende 
lInabhängigkeit seines. Urteils wird es überall hervor—⸗ 
ufen, daß der „alte“ Friedrich Haase dann an den „jungen“ 
Albert Bassermann vom Teutschen Theater gedacht 
hat, den modernsten Vertreter deutscher Schauspielkunst, der 
durch diese Ehrung an eine glorreiche Tradition angeschlossen wird 
Die Ueberführung der Leiche Friedrich Haases hat Sonn⸗ 
bend vormittag vom Trauerhause aus nach der Kapelle 
es Jerusalemer Kirchhofs an der Belle Alliance⸗ 
5traße in Berlin stattgefunden. Um 11 Uhr wurde der 
nit Kränzen und Blumen reich bedeckte Eichensarg auf den 
deichenwagen getragen, und dann ging der ftille Zug 
ach dem Friedhofe. In der Kapelle wurde er hierauf 
nmitten eines prachtvollen Blumenhaines aufgebahrt. Die 
Beisetzung findet Dienstag, 25 Uhr statt. 
Der Franksurter, Rosenlavalier“ in Paris. Die Verhand⸗ 
ungen wegen der Gastspielreise der Frankfurter Oper nach 
baris sind so weit gediehen, daß der Abschluß des Ver—⸗ 
rages demnächst erfolgen dürfte, zumal der Frankfurter 
Rper für die sechs Abende 180000 Fr. durch den Pariser 
ind Münchener Unternehmer garantiert werden. Als 
dirnigenten sind Dr. Rottenberg, Richard Strauß und Prof. 
aikisch in Aussicht genommen. — Das Stadttheatel 
n Halle bereitet für den 31. März eine Aufführung 
es „Rosenkavaliers“ mit den Damen von der Osten, 
Ziems, Nast und Herrn Perron vom Hoftheater in Dresden 
n den Hauptrollen vor. — Richard Strauß' „Rosenkavalier“ 
vurde vom Kasseler Hoftheater erworben. Die Erst- 
aujsfübhrung findet voraussichtlich Anfang Mai statt. 
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Theater, Kunst und Wissenschaft. 
d. Ein Theaterçesetz in Oesterrcich. Aus Bühnen⸗— 
hreisen wird unsgeschrieben: Der Oesterreicher meint 
es besser mit seinen Theatern als der Deutsche, der zu seinen 
Sozialreformen ost die große Giocke läutet. Er schafft ein 
Theatergeseß, das alle die Fragen berücklichtigt, die unsere 
deutschen Theaterverhältnisse auswerfen und die nicht mehr 
übergangen werden können. Zu den Hauptpunkten, mit denen 
sich die Theatergesetzkommission beschäftigt, gehört in erster 
Linie: Die Regelung der Konzessionserteilung zum Betriebe 
der Thealerunternehmungen. Jeder zehnte Schauspieler spielt 
gern die Rolie eines Direktors. Er kirrt ein Trüppchen zu— 
sammen, mit dem er die kleinsten Ortschaften heimsucht, ver— 
pricht goldene Berge und ist nicht imstande, Siber auszu— 
ablen und verdirbt mit einem Kitschrepertoire den Geschmack 
ꝛes Publikums. In Bausch und Bogen sind die Wandertheater 
nicht zu verurteilen, aber Einschränkung der Konzessionserteilung 
uut Not. Zur wichtigsten gehört auch die Toilettenfrage, 
die Kontrakt- und Agentenfrage. Besonders ist es die Toilet— 
enfrage, die einer eingehenden Besprechung und Regelung 
zedarfs. Die Anfsorderungen, welche die modernen Stüde an 
bie Garderobe der Schauspielerinnen stellen, sind derart, daß 
nur die glänzenden Gagen erster Schauspielerinnen dafür auf 
rommen können, während die übrigen weiblichen Bühnenan⸗ 
gehörigen, deren Gagen sich unter 300 Mubewegen, oftmals 
gezwungen sind, zu Mitteln zu greifen, die durchaus verur⸗ 
teilt werden müssen. Die Theater, die hinsichtlich der Toilette 
den Schauspielerinnen Erleichterungen verschafsfen, gehören zu 
den Ausnahmen. Ein sehr wichtiger und für eine gesetzgebe— 
rische Kommission mit größter Aufmerksamkeit zu behandeln⸗ 
der Punkt ist die Gage. So lange an lleineren Bühnen 
an erste Kräfte Monatsgagen von 60, 80 und 100 Mugezahlt 
verden, hat auch das bestausgearbeitete Theatergesetz feine 
Ausgabe verfehlt. Diese unwürdigen Gagenverhältnisse mit 
den Vorschuhkalamiiäten sind die Eiterbeulen im Theater— 
wesen. Diese Hausknechis- und Tagelöhnergehälter gehören 
Ner nicht zu den Seltenheiten. sondern sind in den unteren 
Bühnenregionen allgemein, ganz vesonders an den Sommer— 
heatern, wo sie womöglich noch tiefer sinken. Um diese 
dinge hat sich der Staat zu lümmern. Das Theater ist 
in öffeniliches Institut und hat als solches den Anspruch 
iuf die staatliche Fürsorge. Die Regelung des Theaterwesens 
ach einheitlichen Gesichtspunkten ist für den modernen Siaat 
ur Pflicht geworden, der er sich nicht mehr länger entziehen 
ann. Es ist ein Verdienst Oesterreichs, hierin bahnbrechend 
»orgegangen zu sein. Nur eins ist bei dieser gesetzgeberischen 
dommission in Wien zu beanstanden: Sie hat nur Theater—⸗ 
irekltoren herangezogen, statt auch Schauspieler mitsprechen 
u lassen, um nicht einseitig abzufassen, sondern ganze Arbeit 
u machen. iK. 
tk. Der Nachsaßz Friedrich Haases wird eine Million M 
aum übersteigen, da den großen Einnahmen auch große 
lusgaben gegenübergestanden daben. Haase führte ein 
sroßes Haus und hatte stets zne offene Hand, namentlich 
o'rtschaftlich zurückgekommenen Konegen gegenüber. Es sei 
sier auch an die Hunderttausend-Märk-Stiftung zugunsten 
er Pensionsanstalt der Genossnschaft Deutscher Bühnmen⸗ 
ingehöriger erinnert, die alierdings erst nach dem Tode 
eines einzigen Enkels zur Auszaliung gelangt. Von den 
ersönlichen Besitztümern Friedrich Haases sind die gesamten 
dostume nach Dessau verkauft worden, während Volimer/ 
bansa und Possart seine Perücken geerbt haben. 
Der Ifflandring. Ein Vermächtnis Friedrich 
zaases an Albert Bafssermann. „Dieser Ring dem 
Vurdigsten!“ — so hatte einst August Wilhelm Iff— 
and, der Berliner Schauspieler und Theaterdichter in 
rzinem Testament über einen eisernen, reich mit Diamanten 
zeschmückten Ring bestimmt, der lich in seinem Besitz befand. 
zmmer der vornehmste unter den ersten Schauspielern 
)eutschlands sollte den Ring erhalten, und ein Miniaturbild 
zifflands war ihm beigegeben. Ludwig Devorient wurde 
»er erste glücktiche Besitzer dieses Ringes. Der Erbe von 
ziflands Ring und Miniaturbild wurde dann Emil 
Rerrient. 1872 ging das Kleinod an Theodor Dörins«
	        
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