Full text: Lübeckische Anzeigen 1846 (1846)

  
  
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beckifche 
Sonnabend den 
AM 200. 
19. December 1846, 
  
     
  
    
  
  
  
Bekanntmachung, 
betreffend die Verlegung des Fildmarkes nach den 
alten Schrangen für die Zeit des diesjährigen 
TWeihnachtsmarkte, 
Zur Befeitigung des Uebelftandes, daß bisher wäh: 
vend des Meihnachtsmarktes der Zugang zu den Gold: 
fehmidebuden auf der Seite der MYreirenftrage durch den 
Zilchmarkt faßt gefpertt worden, wird biemitrelft verfügt, 
daß während der Zeit vom 18, Dechr, d. I. bis zum 
5. Yan, nächften Yahres, beide Tage einfhließ lich, die 
Schlutuper, Tradenmuünder, Nicndorfer und Haftrüger 
Filcher mir ihren Filchen an den von dem Markrvogt 
ihnen anzuweifenden Plägen In den alten Schrangen 
Ausfteben müfen, M 
Gedachte Filcher haben fich deshalb während jener Zeit 
Anweifung ihrer Sellpläße an den deshalb infıruir= 
a arkıuoat Braunwaldt zu wenden, N 
ic Sellpläge der übrigen Fifcher bleiben unverändert, 
Vabet, an der Werte, den 8, Dechr, 1846, 
In fidem g. Sehne Dr., 
ct 
  
  
   
  
  
Bekanntmachung. 
Zur AMufrechthaltung der Srdnung während des 
Hnachtemarttes wird hiedurch verfügt: 
Diejenigen Handwerker, welche für die Weihnach 
zeit ihre Buden auf dem hiefigen Marktplabe auf: 
ufchlagen beablichrigen, haben hievon fpäreitens 
is zum Dienftag d. 15, d. M. beim Marktvogr 
Braunwald fehriftlıche Anzeige zu machen, widrigen: 
falls über die von Ihnen bisher benußten Pläbe an: 
Dderweitig wird verfügt werden. 
2) Mit dem Aufbaucn der Buden auf dem Marktplake 
darf erft am Freitag den 18, d, M,, mit dem 
Ausflie und Verkaufe jedoch erft am Montag den 
21.,d, 9, begonnen werden. , vi 
3) Bein Auffhlagen der Buden {ft den MWeifungen des 
Marktvvogts unbedingte Folge zu feiften und find die 
yon diefenı angewiefenen Pläße genau innezuhalten, 
namentlich auch alle, die offen zu haltenden Wege 
befhräntenden Ausbauten u unterlafen, 
4) Während der Dauer des X eihnachtemarfts if alles 
irgend vermeidliche Fahren über den Markt zu unter: 
Iaifen. Sn Fällen da folches jedoch, namentlich für 
die Bewohner des Marktes, nicht unterbleiben Fann, 
ij die möglichfte Vorficht anzuwenden. 
Heberzretungen der obigen Anordnungen find von dem 
Marktvoat [fort zu befeitigen und im Falle der Wider 
feBlichfeit den Herren der Werte zur Beftrafung anzuzeigen, 
abet, ac der Wette, den 8, Dechr. 1846- 
In fdem 9. Q. We Dr., 
ot, 
3 
    
  
  
  
Bekanntmachung. 
G8 mird hiedurch wiederholt zur MNachachtung in 
Erinnerung gebracht: —-“ N 
Das das NRurkchen mit Schlitten in den abwärts Laufen: 
den Straßen, wegen der damit für Fußgänger vEr- 
fnupfren Gefahr verboten ift und der Qugend, welche 
auf diefen Unfug bezreten werden follee, die Schlitten 
abgenonınıen werden follen; . A 
und daß die Straßen, wenn fe mit Glarteis belegt And, 
hei 3% Strafe vom Cigenthümer, Bewohner ode 
Miether Der anliegenden Gebäude, vor denfelben, fo 
weit alg zu einem hinlänglich breiten FußwWege EIfOr- 
derlich it, Durch Befchüttung le Sand oder Afhe 
gefahrios gemacht werden münen. 
Lübbe, an der Werte, den 21, Ganuar 1842, 
In üdem 3, 5. Vebhn, Dr., 
Act. 
  
Bekanntmachung, 
ES wird hiemittelit zur öffentlichen Kunde gebrach“, 
daß das Auggiegen von Wajfer auf die Straße bei Froft- 
A ren und augnahmsweife nur danın 
geitatrer It, wenn befonders ungünftige Yocalität 6 
den Hauseigenrhäümern unmöglid macht, das WWaffer aus 
ihren Haufern an andern Drren Auszufchütren, 
ur die Gaie gefehürzeres Waffer muß fofort, bevor € 
jroren ik, bei ürenger Strafe mir Afche, Sand oder Sa: 
n befireur und diefes Beftreuen muß jedesmal wie: 
derholr werden, fo bald jene Stellen wieder glatt werden, 
‚gübet, an der Welse, den 5, Decsmber 1844, 
In lidem 9. 8. Dee Dr., 
Clo 
   
      
   
  
Bekanntmachung, 
das Auswerfen und Wegbringen des Schnee’s 
und Sifes betreffend, 
8 wird hiedurch der nachftehende Urk, 5, der Gaf: 
fenordnung vom 17, Sept, 1808: . 
„Schnee und Eis darf nicht auf bie Gaffe geworfen 
Boch in Hügeln aufgefhaufelt werden; will jemand 
foldhes aus feinen Dachrinnen oder Hof räumen, fo 
muß er e6 fogleich auf eigene ‚Koften wegfahren las: 
ti im Gontraventiongfalle aber 2 Mark Strafe 
ablen.“ 
wiederbolt in Erinnerung gebracht und zugleich auf die 
Bekanntmachung vom 25, 9ov, 1836 verwiefen, nach 
welder Schnee und Eis weder auf das Travengeftade 
noch in die Trave gebracht werden darf, auch beim Uuf- 
räumen der Dachrinnen jeder Hausbewobhner bei dl 
mit der erforderlichen Borlicht zu verfahren bar, 
Den vun der Wette beim Wegfebaffen des Schnee’$ 
and Siles angeftelten Yrbeitsleuten und Fubhrleuten Ik 
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EN EHE EEE ZEN 
  
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