Full text: Lübeckische Anzeigen 1842 (1842)

  
   
DBeylage zu A2 SL. der AübeeFifchen Anzeigen, 
| Den 8, October 1842, 
      
- En 
  
Geld: Anleihen, 
Wenn Gelder in LandfteNen belegt werben ToNen, fo 
Fann ich mit fichern Pöften von I bis 60,000 X unentgeld= 
lich an die Hand gehen. Unter andern in einem Gute, welz 
bes 100,000 x$ Foitet, find 20,000x* zur erften Priorität 
8u belegen. Näheres bey Soach. Gab, Drtgens, 
27 bis 30,000 X Court, find zum nächften Kiclet 
Umfchlag oder Antoni: Termin, gegen hinlänaliche Sicherz 
beit, in einem oder mehreren Pdften augzuleihen. 280? 
erfährt man im Addrephaufe, Libre d, 27, Sept. 1842, 
  
Familien; Begebenheiten, 
Seburtsg= Anzeige. 
Am Sten diefes Monats wurde meine liche Frau, 
geb. Sraunau, von einen gefunden Knaben olüklich 
entbunden, Sohannes Haste. 
  
Perfonen, die fich anbieten. 
Ein junger Mann, welcher febon einige Jahre in efz 
nem Manufactur: Gefhäfce einer ESeeftadt Medlendurgs 
engagirt if, und 0 de Zeugniffe feines Wohlverbalz 
ten$ und feiner Tuchtigkeit aufweifen kann, fuchr zu Oftern 
F, &. in Lübeet ein Engagement, Hierauf NReflectirende bez 
Hieden Ihre Addreffen unter W. S. In der Erpedition dies 
fer Blätter abzugebun. 
Ein junger Menfch, Dane von SGchurt, der Englis 
fen und Deuticben Sprache Fundig, fucht eine Anftellung 
Auf einem Comptoir, Näheres im Addreshaufe. 
„Ein junges Mädchen von rechtlichen Yeltern, zu 
häuslichen Arbeiten vder bey Kindern, gleich oder zu 
rechter Zeir. Mäheres gr. Schmivdefirahe Nr. 979, 
Gin junges Mädchen, welches in allen weiblichen 
Handarbeiten, fo wie auch im Clavierfpiel und andern 
Aifen haften gründlichen Unterricht ertheilen Zann, fucht 
eine Stelle als Erzieherin bep einem oder zwey Kindern. 
G$ würde am Kiehften acwünfchr auf dem Lande. 
Der weibliche Befuchsvercin für Arme und Kranke 
in der Stadt erlaubt fih einen Mann, der einen Dienit 
als Bedienter oder Bote für mehrere Stunden des Tages 
fucht und folchen fogleich antreten fann, hiedurch befitens zu 
empfehlen, und wird auf Verlangen nähere Auskunft Aber 
denfelben ertheilen. 
Ein junger wohlgebildeter Menkch, welcher (bon in 
einer auswärtigen Weinhandlung einige Yahre condirios 
nirte, wünfcht recht bald wieder eine Anfielung, Weitere 
Machricht Yartadie Nr. 364. 
  
  
Perfonen, die verlangt merden. 
Ein Burfhe von 16 Lig 18 Kahren, mit guten 
BZeugnifen verfehen, zum Gewerbebeftellen und zu häusliz 
en Arbeiten, vier Wochen nach Michaelis, 
Nuch Travemünde: Fin Burfhe in die Schmied 
Gin Laufburfhe für einige Stunden des Tages; 
Sohannierade So. Sn ) e Tages; 
in Burihe In die Schuhmacherlehre, ä 
im Sol erden hımacherleh: Näheres 
Sin Kindermädchen, welches auch in Hauss und 
‚Handarbeit nicht unerfahren ff, und ein Laufburfche. Näz 
heres A N url - 
in gewandter Burfche, der fertig Billard fpielt, 
zu rechter Beit, Nachricht im Uddreshaufe eilt, 
  
Verlorne Sachen. 
Da am Sonnabend vor S Tagen, als am 24. Sept, 
bey der lateinifben Somödie der Primaner im Cathariz 
neum, cin neuer fehwarz feidener MNegenfchirm mit einer 
breiten Borde und einem mit Perlemurter verzierten Grif 
gegen einen braun feidenen mit blauer Borde vertaufcht 
worden ift, fo bitter man denjenigen, der den erfteren bez 
Fommen hat, ibn gefälligft in der großen Schmirdeftrabe 
Nr. 991 abzugeben, uın dagegen den Seinigen zu empfangen 
„  Dor einiger Zeit if der erfieBand der Blätter für 
Jiterarifhe Unterhaltung, von Januar bis Yuly 1839, verz 
Joren worben ober irgendwo Megen geblieken. Da er für 
den gegenwärtigen Inhaber durchaus feinen Werth haben 
Fann, fo bitte id um gefällige Zurnudgabe defelben, 
£übet b, 4. Det. 1842, S$. M, Stern jun. 
GE if feit 14 Tagen eine VrUe, ovale Oläfer, mir 
filberner Einfaflung und Bügel, In einem braun federnen 
fehon etwas befhädigren Futteral, wahrfcheinlich auf dem 
Aege von der obern Wage bis zum Holitenthore verloren. 
Alan bittet den redlichen Finder, felbige gegen eine ange: 
meifene Belohnung bey dem Herrn SG. U, Grühn Holjitenz 
ftraße abzugeben, DR 
YUm Sonntag b. 2, d. M., Abends, von Marly längs 
ber Burgftreße big zur Schwönkerdwastrape: Cine eG 
bene Broche, gezeichnet D. 5. Der redliche Finder wird 
gebeten, felbige gegen eine anfehnliche Belohnung in der 
Echwönkendwasfraße Nr. 385 gefälligit abzugeben. 
  
Lotterie; Anzeigen, 
Ganze und getheilte Originalloofe zur 17ten hiefigen 
vom Etaate garantirten zınd ın Einer Claffe beftehenden 
Lotterie, empfiehlt ganze und fünfrel Loofe aus feiner 
Hauptcollecte H. N. D. Veudr, 
untere Bedergrube Nr. 235, 
83” Zur 17ten Lübecker Lotterie find noch einige 
1/1 und 1/5 Xoofe zum Planyreife zu haben bey ; 
MM. £, Nathan, Geldwechsler, 
Braunftraße Nr. 137, 
‚Ganze und getheilte Loofe zur 17ten vom Etaate 
GER Kübedfer Lotterie in einer Claffe, find zu haz 
en bep Zohs, Poppe, Haupt: Colleckeur, 
YNegidienftrabe Nr. 659, 
  
Lehre, gleich. Das Nähere bey Drekmanin In Travemünde, 
Cine Köchin, zu rechter Zeit, 
Gin Folgemädchen, welches fertig nähen Kann, und 
eine Köchin, beide mit guten Zeugniffen verfehen, zu rechz 
ter Zeit, Machricht im Addreshaufe. 
Ein Sohn honnetter Eltern, der Luft Lat die Uhrz 
MmacherFun(t zu erlernen. Das Nähere im AWddrefhaufe, 
Ein Burfhe in die Müherlehre, gleich, 
Literarifche Anzeigen, 
Im Verlage technologifdher Schriften von 
ES, Fr. Amelang in Berlin erfhienen und find da: 
felbft fo wie in Lübet in der v, Rohdenfehen Buch: 
handlung und bei Friedr, Adfchenfeldt zu haben: 
Keller, W., (Apotheker 1. Claffe und Vorfteher ei: 
nes Brenneret-Lehrinstituts), Die Branntwein: 
 
	        
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