Full text: Lübeckische Anzeigen 1831 (1831)

  
dern auch fofort rechtsgenüglid) zu verificiren, fonft aber die 
alsbald erfolgende Praeclufion, unter Verweifung zu immerz 
mwährendem Stilljdnveigen, unfehlbar zu gewärtigen. 
on diefer Meldungspflidht werden jedoch die aus dem 
Frftamente der Erblafferin abzuleitenden Anfprüche und der 
Vertreter der Lepelz Dobbiner Concursmaffe hiermit ausdrückz 
lid ausgenommen, 
Schwerin den 31, 831. 
Zur Großberzogl. Meckl, IuftizzKanzlei vor: 
ordnete Director, Vice: Divestor und Räthe, 
(L.S.) v. Bülow. 
3. SG. Frande, 
  
  
Durch den gegenwärtigen Auszug aus dem heute 
erkannten, den Meckienburg = Schwerinfen Anzeigen vollz 
ftändig Inferireen YProclame, und mir Wezug auf felbiac, 
werden auf Antrag des Landraths von Schack auf Mey als 
aerichtlich beftellten Curators des Carl Sujtav von Levenov 
auf Sarmftorfi, alle diejenigen, weiche, mit Ausfchluß der 
in den oben bemerkten proclamatibus von der Anmelz 
dungspfliht sub No. 1. Y, 3. ausgenommenen Greditoren, 
aus irgend einem Mechtsgrvunde an den von Levesow und 
defen Vermögen, insbefondere an deffen im vitterfehaftlichen 
qiinte Meukalden belegene Gut Sarmftorff, Forderungen und 
resp. dingliche Anfprüche machen zu tönnen vermeinen, zu 
beren beflimmtern Angabe und Verificirung sub praejudi 
vo omni daß fie, unter Auferlegung eines immerwäh 
cn Stilljehweigens, mit diefen Ihren ehwanigen Forderungen 
und Anfprüchen werden abgewirfen und präckudirt werden, 
bhiemit gelaben: am 28ften Januar 1832, Morgens zur 
gewöhnlichen Zeit, auf Großherzoglicher Iuftiz=Canzlet bhiez 
jetbft nad) Abends zuvor gefkchener Meldung in Yorfon 
oder per mandatarıos legitimatos zu erfeeinen und das 
NWeitere zu gewärtigen, 
Foftoct den 5, November 1831, 
Zur SGroßherzoglich Mecklenburg: Schverinfehen Iur 
Ganzlei Allerböchit verorducte Director, Vice: 
Director und NRärhe, 
  
    
  
  
   
    
   
v. Gülich. 
SF. 8. Koffel, 
KXuf Antrag der verwittweten Lieentinfpectorin Gühie 
Hefelbft, als teftamentarifche Univerfalerbin ihres verftorbenen 
Ehemannes, werden alle diejenigen, weiche an die Verlafien: 
fchaft des weiland hiefigen Licentinfpectors GSühlde fomwehl 
aus Erbrecht als aus fonft irgend einem Mechtsgrunde Anz 
fprüche und Forderungen haben oder machen zu Fönnen verz 
meinen, hiemit peremtorie geladen, in dem ad proßten- 
dum et liquidandum auf 
den Qlfien März 1832 
anberahmten Termin, Vormittags 11 Uhr, vor ung auf 
biefigem Nathbaufe zu erfeheinen, und ihre Anfprüce und 
Barserungen genau anzugeben und zu befeheinigen, in Entz 
Rehung deffen aber zu gewärtigen, daß fie von der beregten 
Werlaffenfchaft für ftet$ werden präckudirt und abgewiefen 
werben, 
Zugleich {ft von der Eingangs gebachten Ertrahentin anz 
gezeigt, daß fc nachftchende, zu der vorbemerkten Verlaffenz 
ichaft gehört habenden Grundstücke, als 
1) das an der Mismarfchen Straße hiefiger Vorftadt sub 
No, 530 belcgene Wohnhaus c. p. an den Ihierarzt 
Peters hiefelbft, und 
2) ben auf biefigem Stadtbinnenfelde in der Gegend des 
Matheteihes sub No. 411 belegenen einen Morgen 
YAeter c. p. an den Bauinfpector Barca jun, biefelbft 
verkauft habe, 
on den Käufern it nun in Folge der hohen Verordnung 
vom QQ, December 1829, zum Zweck der Eröffnung 
der Zten NMubrik des künftigen Stadtbuchs, auf Erkenz 
  
  
nung bes jebe NMeftitution ausfchliefenden Pro: 
clamas ben uns angetragen, und diejem Sefuche deferirer 
worden, 
Demnach werden alle diejenigen, welche 
1) rücfichtlich des obbefehriebenen, bereits unterm 25. Iuly 
1831 auf den Ihierarzt Peters Hiefelbjit im Stadtvirz 
Taßbıuch umgelchriebenen Haufes ce. p. und 
2) rüctfichtlich des alcichfalls obbemerkren, von dem Licent: 
infpector Sühleke aus dem Fuhrmann Lorenzichen Conz 
curfe gekauften, und am 4, Auguft 1825 auf ihn im 
Sradtverlaßbuch eingefchriebenen cinen Morgen Acker c. ps 
aus Schuldforderung oder fonftigen Leiftungen, wegen welz 
cher ihnen hyporhecarifche Rechte zufichen, oder für Sepaz 
ration$:z, Adjudications =, vorbehaltene Eigenrbums = Nechte 
und Perfonal=Servituten, eine Eintragung auf das im neuen 
EStadtbuch zu cröfnende Folium in Antpruch nehmen Fönz 
nen, biemit gleichfalls peremtorie gelaben, am vorbemerkz 
ten ZIuge zu erfeheinen‘, und ihre Anfiprüche und Forderunz 
aen beitimmet anzugeben und zu befcheini in Entitehung 
deffen aber zu gewartigen, daß fie ihres MReal= Nechtes für 
verluftig erklärt werden. 
Von der Anmeldung werden jedoch diejenk, 
deren Forderungen zu Stadtpfandbuch 
nämlich 
1) die Hiefige Sparcaffe mit, . oo.» «= 1000 w@ 
ä 4 pOt, Sinfen, 
eingetragen den 25. Iuln 1831, 
2) die vermwittwece Infvectorin Sühle mit, 1400 @® 
& 4 pr. Zinfen, 
{| agen den 26. Jul 1831, 
3) der Ammann Rudloff zu Grambow mit, 
ä 4 pOt. Zinfen, 
eingetragen den 2, Auguft 1831, 
auggenommen, wenigftens haben felbige im Meldungefalle 
Feine Koftenerftattung zu gewärtigen. 
Schwerin den 23. November 1831. 
Buürgermeiftere und Rath. 
  
   
   
    
2 Gläubiger, 
ect jchen, 
  
400 v@ 
    
  
In Erbfchaftsregulrungs = Sachen des am 2. Aug. 
d, Z. hiefelbft verftorbenen Schirmfabrifannten Pierre Las 
bau, früher zu Hamburg, find zur Sicheurficllung des bi 
aen, nur in beweglichen Sachen beftehenden, Nachlafies defz 
felben gegen unbekannte Anfprüche, gegenwärtige procla- 
mata praeclusiva erkannt. Es werden daher Alec, welche 
außer den bisjest aufgetretenen und bei den hüiefigen Xeten 
nadı ihrem Aufenthalt bekannt gewordenen Erben, nämlich 
der Wittwe des Dekuncıi, Iukane gekorne Damm zu 
Hamburg, und feinen Kindern zweiter Ehe, der Ehefrau 
des Maufmanns Senazini hiefelbjft, Caroline Labau und dem 
Carl Labau in Hamburg, von weldken übrigens der Nach: 
laß nur cum bencficio inventarii angetreten worden, 
ein näberes oder gleich nahes Erdrecht zu haben vermeinen, 
minder nicht diejenigen, welche aus irgend einem Rechtsgrunde 
Schuldanfprüche oder fonftige Forderungenan den hiefigen 
Nachlaß des Verstorbenen zu haben glauben, gerichtswegen 
hiedurch peremtorijch geladen, in dem ad proßftendum et 
Jiquidandum auf den 14, Februar E, S. angefegten Zerz 
min zu erfeheinen, und ihre etwanigen nähern oder gleich 
nahen Erbrechte, fo wie fonftige Forderungen und Anfprüche 
anzumelden und rechtögenügend zu erweifen, unter dem einz 
für allemal angedrobeten Nachtheil, resp. daß die vergez 
nannten Perfonen und die fonft fidy Meldenden und Legitiz 
mirenden für die rechten Erben angenommen, und ihnen al$ 
folchen der Nachlaß überlaffen werden foll, die fih nad der 
Praclufion meldenden nähern oder gleich nahen Erben aber 
alle Handlungen derjenigen, welche In die Srbjchaft getreten, 
anzuerfennen und zu übernehmen (hußig fern follen, und daß 
etwanige fid) nicht meldende Erbjshaftsgläubiger mit ihren 
Anfprüchen, unter Auferlegung eines ewigen Stiljhweigene, 
   
  
  
  
 
	        
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