Full text: Lübeckische Anzeigen 1826 (1826)

  
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102, 
  
Sonnabend den 25 
December 1826, 
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DekanntmadH ung, 
BGetreffend die für die neuen Ausgaben der Görhes 
fen und Schilerfhen Werke ertheilten Pris 
vilegien gegen den Nachdruck, 
N Wenn Ein Hochedler Rath, auf gefhehenes 
Ynfucdhen, am 19, November vor. 3. dem Srofher: 
ö°glih Sachfen: Weimarifchen Straatsminifter Herrn 
von Gbdrhe für eine neu herauszugebende Sammlırng 
feiner Werke, desgleichen am heutigen Tage auf einen 
Beitraum von fünf und zwanzig Jahren für eine zu vers 
anfialtende neue Ausgabe der gefammten Werke Fries 
drıhs von Schiller, den Erben deffelben eın Dris 
Dilegium zu ertbeilen Stich veranlaft gefunden hatı 
wodurch der Nachdruck und der Verkauf von Nachdruks 
Fen diefer Werke in hiefiger Stadr und deren Gebiete beo 
Strafe der Confiscatıon und den Umfländen nad) ben 
angemeffener Geldbuße unterfagt ro7den: fo wird Sole 
ches bıedurch zur allgemeinen Kunde gebracht, 
Gegeben Lübek, in der Rathsverfammlung, den zoften 
December 1826, 
€. 9. Bütfchom, Secretarius. 
Betanntmagdung. 
Herren der Werte feben fd) veranlaht nachfols 
gende beßchende Polizeiverfügungen, deren UWebertretuneg 
gen nachdrücklich werden geahndet werden , hiemit zur 
Rachrichr und Nachachrung wiederum in Erinnerung 
zu bringen: 
1) Kurz vor Beendigung des Schaufpiels big zum 
YAbzuge der vor dem Schaufpielhaufe poflirten Wade 
darf Fein Wagen die Befergrude abmärts fahren. 
2) Die zum Ubholen befkimmiten Wagen müffen un: 
CA dıs Schaufvielhaufes zu beiden Seiten der 
traße hintereinander hakten; fo daß die Mitte der 
Siraße gänzlich frei dieibt, 
3) Sein Kutfher darf vor erfolctem Aufrufe zum 
Fahren vor das Schaufpielbaus In die Mitte der 
Siırafeeinlenken, e$ wäre dent daß der Eigen 
thbümer oder Befteller des Wagens einfliege wo der 
Wagen in der Keihe hält, \ 
4) Ude Wagen müffen die Bekergrube langfam 
aufmärts fahren, miürhin dart Fein Kurier um: 
Febren, felbft wenn fein Weg abwärts führen follte. 
enbet an der Wette, den 22, November 1822. 
Dekanntugh@mung, 
Einer Königl. allergnädigken Erlaubniß zufolge, 
fönnen die hiefigen Bürger mit einem Dolizey Daß, 
wenmer von mir und dann von dem Herrn Kdnigl, 
  
  
außerordentliden Sefandten in Hamburg vifirt if, 
fred und ungebindert in Schweden und Normwegeu reis 
fen, allein ohne diefe Unter fchreften wird (hlechterdings 
Keinem der Eingang geftattet, 
Kdnigl. Schmedifhes und Normegiihes Generals 
Gonfulat zu Kıbe den 18. December 1826, 
Zobann Anton Grimme 
Seneral Conful, 
  
Armens Anftalt, 
Dem Dräfidio wurden zugeftellt : 
100m8 ben Selegenbheit eines frohen Familienfefles, 
50 m@ aus einem Sterbehaufe, 
Des Weihnachtfeftes wegen Fann die wöchentliche Samm: 
lung erft am Mitrwocdy dem 27 ken und die Ablieferung 
der Gelder am Donnerfiag den 28, Der, gefchehen, 
VBorladung. 
Auf Smploriren Herrn Dris. Heinridh von der 
Hude für fd felbft und Sr. Carl Hermann Dittmer 
un. al8 gerichtlich befiellte Curatores bonorum des 
biefigen Krämers Yohann Auguft Friedrich Voß, befinz 
det fh biefelbft , zu Hamburg und Schwerin ein df: 
entliches Yrociama angefhlagen, wodurch alle Gldubis 
ger und Schuldner des genannten, zur Yafolvens gediehes 
nen Xrämers Johann Augufi Friedrich Boß und 
deifen beerbter Ehefrau, Magdalena Chrifina Margares 
tba, geborner Siverfroppen, verwitwet gewefenen Wöls 
cfer, imgleichen diejenigen, welche zu der gedachten Voßs 
fen Concurs Male gehörige Gegenfdnde in Händen 
haben, fchuldig erkannt merden, Märeficns am 30, Yan. 
1828, die Gläubiger , sub praejudicio praeclusi ibre 
Fordernngen an dHıefiger Serichteftube anıugeben , die 
Schuldner bei Strafe doppelter Zahlung, idre Schulden 
bei den implorantiflden Curatoribus bonorum zu bes 
richtigen und die ZnhHaber von zur Concursmaffe gedös 
rigen Seagenfländen , bei Berluk der ihnen daran zuRe«ı 
henden Rechte, davon eben denfelben "Anzeige zu mas 
en. 
Actum über im Niedergericht den 16, 
In fidem W 
  
  
ecbr. 18260 
ibel, Dr, 
  
Steckbrief, ; 
„Um 15ten diefes Monats ift der Füllier Hetrih 
Chriftian Feder, aus dem Dienfte der hiefigen Garnifon 
defertirt, In subsidium juris et sub oblatione ad 
quaevis reciproca werden alle resp. Militairs und iz 
Dilbehörden hfemit ergebenft erfucht, auf den vorbenanns 
tem, unten fignalifirten Deferteur geueigteßn vigiliren, 
im Betretungsfalle aber Denfelben arretigen, und gegen 
  
  
(DR 
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