Full text: Lübeckische Anzeigen 1824 (1824)

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LICENSE GETRENNTE EN EEE ST EEE 
Geld Anleihen. 
Zu belegen find: 2000 Mm&, 1000 mM UND 600 ME 
als fideres Drandgeld in hıefige Srundfiücke, Näs 
heres hierüber ım Tünkenhagen Wer, 167, 
Zu verkaufen find: oo m& erfies Pfandgeld, zu 
4 ver. belegt. Näheres in der gr. Burgfiraße 717. 
Sn Term, Dftern find 1500 bis 2000 m& als ets 
fies ficheres Dfandgeld a 33 pEer. iu belegen, Nachricht 
im YAddrefhaufe, 
Zu belegen find: 2000 oder 4000 m8& al$ erfteß 
Geld in Yändereyen ım Kürkichen. Diejenigen, welche 
hierauf reflectiren, belieben fd) directe an den Eigner 
zu menden, da Unrerhändler hiebeg nicht zugelaffen wers 
den. Nachricht im Addreßhaufe, 
  
  
Familien s Begebenheiten, 
Sterbfälle, 
Am gten diefes endete fanft nach 2Zjährigen Lets 
den meine geliebte Sattın, Chr. Magd. X. Janfen 
geb. Nöhr. Einfam ftebe ich mit meınen fechs zum 
Theil Heinen unverforgten Kındern an ihrer Bahre ın 
namentofer Wehmuth, der auch Feine Thräne Linderung 
febafft. Was fie mir und meinen Kindern war, vermag 
fc nicht auszufprehen. Dodh ihr ift wobl! — Den 
Lohn ihrer Treue um Menfchenmohl wird fie in jener 
beffern Welt, wo wir Uns einft , menn auch die Stunde 
unfers Scheidens {hlägt, in Ungetrennter Areude mies 
derfehen, dafür erndien! Sanfı ruhe ihre Afche! 
Reinfeld den 6, Mprıl 1824, D.Zanfen. 
Der unerbittliche Tod entriß mir am 7. Ypril 
meine legte Zochter, Elifaberh Dorothea, gebor 
ren 1787 nach fchmerzbaften Yeiden an der Brußfwaffers 
fucht, Santı ruhe ihre Ulche! 
A, U. Solum, 
Um 7. d.M. ftarb im Heil. Seift-Hofpital unfer 
guter Barer, Carl Detlev Chrifsan Ko, im 
72fien Lebensiahre, nach einer 14tägigen Krankheit, Sols 
ches machen bekannt M N N 
Sämmtliche binterlaffene Kinder 
und Schmiegerfinder, 
Meine gute, brave Gattin, Dorothea Cathaz 
rima geb Bolborn, wurde mir am Sten diefes durch 
den Tod entriffen. Diefen für mich und meine Kinder 
f&merzlihen Berluf zeige ich tbeilnebmenden Freunden 
und Bekannten hıerdurh ergebenft an. 
Friederih Zugußk Sunderhoff, 
Gondıror und Difikateur, 
Nach langem Krankenlager entfhlief am 3. Upril, 
3 Uhr Abends. unfere geliebte Mutrer und Großmutter, 
Engel Catharina Wagner geb. Fidren, im 
zoflen Lebensjahre, Die binterlaflenen Kinder 
und Kindeskinder, 
Gott gefiel e8, meine Ehefrau, Anna Sophia 
Regina geborne Herzog, am Zren d. M. ; im 67ßfen 
Sabre ibres Lebens, zu fich zu nehmen. Solchen für 
mid und meine Kinder fchmerzhaften Berluft habe 
meinen Verwandten und Freunden hiemit bekannt mas 
hen wollen. D. F, Krufe, ahrtler, 
Yın sten d. M. enrfchlief zur fanfren Ruhe des 
Grabes meine thätige Frau, Carbarina Margar 
rerba Zander geb, Zohanfen, nad 13jäbhrigen 
geiden, im 72 en Zahre ihres Alters und im zoffen Zahre 
unferer zufriedenen Ehe, Sanft war thr Leben, fanfe 
ihr Ende. Dielen für mich und meine Kinder unvers 
geblidden Berluft zeige meinen Verwandten und Freuns 
den hiedurch traurigf an. 
3,.C Bander son, 
Am 8. April farb Demoifelle Nargar, Chris 
fiina Wünrer — Convenrualin auf Brialen S N 
im 73flen Zahre, Cudm Müller, 
ZA ____ Curator fun, er hereditatis, 
Perfonen, die fich anbieten. 
Eine Demoifelle von gurer Bildun i 
Handarbeiren geübt und auch in der N BEREIT N 
fahren ift, münfcht, um in Zhärigkeit zu bleiben, dier 
oder auf dem Lande deo einer Familie eın Unterkommern 
zu finden. Wan febr nicht fo fehr auf Gehalt als auf 
gute Begegnung. Dıs NRabhere ım Yddreidaufes 
Ein gebildetes Frauensimmer, das die Hanghals 
tung zu führen vernebt und gute Zeugniffe aufmeifen 
Ffann, wünfcht deg deruert n Leuten angeflellr zu werden. 
Selbige verlangt feinen Sebalr, fondern einen freund, 
fehaftlıdhen Umsang, Reßectrende hierauf gelıeben ibrem 
Namen unter der Addrefe C. ım Addreßhaufe abzugeben, | 
Perfonen, die verlangt werden, 
Zn St. Yunen Armenhaufe wird n i 
Stelle einer Nähfrau erledigt. Diejenigen, M vun 
ans Mn haben, ERS dem Mermwalter des 
elden, mo die nähern Beoin 
ren I Lübef den 8. Uprıl 1824, ARNO EA 
P- t. Borfieber des St, Annen Armens 
Ciw gefepteh a Wer khaufes, 
en zum € 
m häuslicher Weber. Ss gum SGemerbebeftellen und 
ter Wochen nach Oftern: Ein treues Dienfte 
mädchen, das mir Gartenarbeit umzugehen no ul 
das Wıldhen verfieht. NMuchricht ım Addrefhaufe, 
Sin gefegres Wäschen, das In der Küche nicht 
unerfabhren if, und Beweife des Wonlverhaltens beys 
bringen Lann, iu rechter Zeit, Nachricht ım Addrefhaufe, 
Sn einer Handluug, eın Yehrlıng, der imSchrefs 
ben und Rechnen mich ungeübr ıt, gleich oder zu Dftern, 
N einer mütelmädigen Hausbaltung:; ein gefeßs 
te6 Mädchen, das ın d-ı X he nıchr unerjahren if, zu 
ES RUF We Nodrepbhaufe, 
ın Knabe von honerten ausmärti 
alg Lehrling in eiper Setdenhandlung, dl Euren, 
Bu rechter Zeit: Ein Wädchen oder eine Frau 
von gefehten Zabren, die In der Küche nicht unerfahren. 
Ein Wädchen, das in der Küche nicht uner fahren, 
in einer nıdhr ganz Eleinen Hausdaltung, zu rechter Zeit, 
Ein Mädchen, welches ım Kuchen nicht unerfah: 
ren, zu rechter Zeit, unter annehmlichen Bedinzungen. 
Literarifche Anzeigen. 
Bei Friede, NefihenTedrs Adnlafrade Nr. 881, if 
en: 
Für junge Chrif in dıl 
riffen aus gebildeteren Familien; 
bereitung auf die erfte HC 
Druck befdrdert nad dem Tode des Verfaffers 
durch SG, VD. Peterfen, Prediger in Lenfahn, Geb, 
8 fs auf Schreibpavier 12 f&. 
a über Avatie, Groffe, 3te Yu: 
- Beleuchtung der MT Sie 12 fr 
— mE des Hamburger See: Alec: 
fchäftes im Zahr 1823. 2 mö, PEHEANOE 
Subferiptions-Einladıng zu folgendem Werke, 
Shakfpeares fämmtliche Schaufpiele ; 
frey für die deusfehe Bühne EN 
von Weder. 
Woblfeile Tafchenausgabe mit vielen Kupfern, 
Die unterzeidhnete Berlagshandlung glaybt, das 
mr 
 
	        
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