Full text: Lübeckische Anzeigen 1822 (1822)

  
u einer (ebhaften Straße nabe am Markt: ein 
pder Kae Zimmer, Kammer, Boden 2c, mir oder 
ohne Mobilien an honette Perfonen ohne Kınder, Auf 
Verlangen wird auch die Speifung übernommen, Audy 
it dafelbft ein Raum zu vermieıhen, 
Die erfie Erage im ehemaligen Lülefchen Haufe, 
eipsr lebhaften Gegend der Stadt: fünf in 
eiRANDST LOEHANDE Zimmer, eine Treppe boch, nebft 
Küche, Speifekammer, Gefindekammer und Bodenraum, 
zug Wochen nach Dfiern. Näheres Mengfrafe Nr. 97, 
in der EN beo St. Curharinen:; ein ger 
ner Weinkeller. 
Ab em zwen in einander gehende Zimmer 
mit Mobilien, gaffenwärts ; Kaufberg Nr, 760. 
Zweo oder dren moderne Zimmer mir mehrerer 
Bequemlichkeit , an einen einzelnen Herrn oder Damıe, 
in der Rleifchhauerfiraße Nr 121 nahe an der Kdntgfiraße. 
Zu Oftern, gaffenwärts; eine Stube, Kammer, 
Feuerfelle, Borplab, verfchloffener Boden zu Holz, und 
Selerraum, in der Aegidienfraße Nr, 643, 
Auf Term. Oftern find mehrere Zimmer 26.4 
neblt Laden am Markt in der (chönfen Lage, worin die 
Elenwaaren: Handlung betrieben, annoch zu vermiethen, 
Das Nähere bey 3, Heine, am Markt Nr. 237. 
In der Mühlenstrafse, geeignet für eine Eisen- 
waaren- oder Modehandlung ? ein Laden nebst Comp- 
toirzimmer , dazu gehörig 4 Wohnzimmer, wovon 
@ parterre, und 2 im ersten Stock, ferner heile Küche, 
Keraumige Boden und Wasrerraum, 4 W ochen 
Sach Ostern, Nachweisung im Addrefs. Comptoir, 
ein Hleines {ehr bequem eingerichteres Maus mit 
Garten und Holzraum, In der Breirenfiraße gelegen, 
zur billigen Miethe, und gleich zu beziehen, 
Sin Gartenhaus nahe vor dem Burgrhore, worin 
3 Stuben, 2 Schlaffammern, Keller und Küche befind, 
lid), Räheres in der Bekergrube Nr. 231. 
Yuf Oftern: 2 Zimmer NR DE nebft Feuers 
in der obern Kleifchhauerfirafe, 
Belle En Dometirhhof Mr. 857: ein Zimmer 
mit Mobilien, an eine einzelne Mannsperfon, Man 
übernimmt auch die Bekdfıgung, 
Einen Frauen: Kirchenfand in St, Petri habe 
ic gleich oder auf Oftern zu a Riten, 
Mieths Sefuch. 
Sine Badewanne, 
Familien ; Begebenheiten. 
Sterbfälle. 
Am 27. d. M. farb unfer geliebter Bater und 
Schwiegervater, Hans Albrecht SGiefe, in einem 
Klrer von 84 Jahren. Diefen fchmerzhaften Berlufß 
zeigen wir biedurd) unfern Vermandten und Freunden 
geziemend an, Zobd, Daul Giefe und Frau. 
Yım 28. d. M., Mittags 2 Uhr, endete ein fanfı 
ter od das Leben und die Leiden meines geltebten 
Ebemannes, Zobann Wilhelm Wüßenfeld, im 
bald vollendeten 45fteu Jahre, tief und innigf von mir 
berrauert, Meberzeugt von der Theilnabme meiner ger 
(hästen Anverwandeen 4Nd Freunde, widme id Ihnen 
iefe Yrizeige. 
MEI  Dorothen Chrifina Wüäßenfeld, 
geb. Fran, 
  
Yerfonen, die ich andieten. 
E€s müngcht zu Oftern ein Bedienter auge feNt iu 
werden, am liefen den Herrichaften auf Reifen, Der 
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ziemlich gefhier if, auch Kenntniffe in der franzbfifden 
Sprache befigt und von feiner Edrlichkeir und Treue 
ZeugntfTe benbringen Fann, Keflectirende belieben fd 
gerälligft an Herra Hdrner, Holfenthor, zu wenden. 
. Sin ausmärıtges Frauenzummer von guter Far 
milie, welches in Handarbeiten, ais Schneidern: Stuten 
und Werfnähen geübt ifk, und bereits al$ Haushaälterin 
gedient hat, fucht zu Ofern eine anpaffende Sue, 
Mahercs im Addreshaufe. 
Ein junger Menfh wünfht, da er gur (chreibt, 
Aum Ybfchreiden oder fonft auf eine Ähnliche Art, hier 
oder Auswärts, angeflelt zu werden, NRıheres im 
Woddreßhaufe, 
Ein Mann, welcher in der dänischen und 
deutschen Correspondenz jeder billigen Forderung 
zu entsprechen glaubt, dıe Führung der Bucher 
übernehmen kann, und überhaupt in Comtoir- Ar- 
beiten routinirt ist, wünscht Beschaftigung an hie- 
sigen Comtoiren zu finden, und ersucht hierauf Reo- 
MNectirende ihre Addresso vor Ostern, unter der 
Aufschrift A, B., im Addrefs- Hause abreichen zu 
assen. 
Perfonen, die verlangt werden, 
Ein ehrbares Mädchen, das Beweife der Treue 
bepbringen Fann, auch das Milchen verfleht, in einer 
mitt: (mäßigen Haushaltung; zu rechter Zeit. 
Ein Mädchen, welches in der Küche nicht uners 
fahren ift, und gutes Zeugniß ihres Wohlverhaltens 
MfEr TOM ann, zu rechter Zeit, Näheres im YAddreßs 
aufe, 
Ein ebrbares Mädchen, ’als Köchin, in einer nicht 
ganz Eleinen Haushaltung, zu rechter Zeit, 
Bey einer einzelnen Frau, ein WMaädchen von gu 
ten Eltern, welches nähen und rien Fann und in der 
Küche Befcheld weiß, zu rechter Zeit, 
Ze einer hiefigen Gemürz= und Material, Hands 
(ung, ein munterer Burfche, der die ndıhigen Schul 
Fennıniffe befigt und eine gute Hand fhreibt. 
a Eine Frau, zu Berrichtung häuslicher Arbeiten, 
ei, 
Lotterie s Anzeigen, 
Die Ziehung der fünften und Haupt: Clafe de 
z63fien Hamburger Stadt: Yorterie nimmt am Eye 
ibren Mnfang; moju id) mich noch mit einigen ganzen 
(a 63 m8), balben und viertel Loofen beftens empfehle. 
3.%, D. Bufekift, Kdnigkraße Nr, 368. 
DBenachridtigung 
über die Ausfpielung einiger nahe vor Lübeck Ites 
genden Srundftücke, 
unter der Garantie der beyden angefehes 
nen Handlungshäufer Herren 3, D.DHas 
vemann & Sohn und X, D, Knguer & 
Prieß, laut Dlan. 
Zadem der veränderte Ylan der 3ıfen großen 
Hamburger Sradtlorterie, die Ausjpielung jener Grund: 
fiüde nach dem Plane der zofien Lotterie uUNMDglich 
macht, weil dieje Ze Auf L2000 Koofe und folglich um 
2000 Loofe höher gefekt ik, als die Lotterie zur Yusı 
fpielung jener Grundfüce nach dem Plane der zofßlen 
großen Hamb. Stadt: Lotterie; ferner auch, um den 
allgemeinen Wunfd des Dubdlikums, „daß die Xusfpies 
lung jener Grundfücke bier in Lübef gefchehen mögte 
au willfahren, fo ft befchloffen : 
daß,“ obgleich für den Unternehmer ein bedeutend 
ale SKoftenaufmand dadurm hervorgeht, „die 
uSfpielung jener Grundfüde und mehrerer Geld, 
ya 
 
	        
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