Full text: Lübeckische Anzeigen 1820 (1820)

  
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Beylage zu No. 78. der Aibeckifchen Anzeigen, 
Den 27, September 1820, 
  
SH werde die volle Woche nach (Michaeiis ans 
fangen die Nechenfunden für den Kauimena, Mitrmoch 
und Sornabends Abends von 6 bis 8 Uh- und die ces 
mwöhnlichen Nachfiunden von 7 dis 9 Uhr die Ebrisen 
Abende, N . 
Soh. Heinr. Friedr. Haafe, 
Mffekuranzen gegen Feuers: Gefahr, auf 
eben und Leibrenten, beforgt allhier und er, 
theilt genaue Erläuterungen 
SE. Srung, 
an der Trave ben der Filchlraße Nr. 75- 
Unterzeichneter if beauftragt, den Plan zu des 
von Seiten der Königl. Preuß, Regierung unterm 23. Au’ 
gnft d, 3. beiiebten, Pıämien-VBerrheilung auf 30 Mile 
Tonnen Zbaler in Sraats: Schuld(dhesnen, ä 100 
Preuß, Courant, vorzulegen und Sinzeihnung hierauf 
AnzuNehMEN, 
Die einaezeichneten und gezahlten Summen werden, 
vom Ifen Januar 1821 an, mir vier vom Hunderz Jährs 
lich, und jmar in balbjährıgen Raten verzinfet, und die 
NRummern der, darüber bis zum zten Kanyar 1821 auss 
zuferrigenden Srauts:Schuldfcheine, Formen bis zten 
SZanuar 1826 einfchließlichh, in zehn halbjährigen Ber, 
[oofungen zur Zahlung, mobei dıe Befiger die Yusficht 
auf Prämien von resp. 18 NRihir. bis 100,000 Rthlr. 
BY. GC. gewinnen, 
er alfo im Mecklenburgifchen und defmen Nähe an 
diefer Prämien-Vertbeilung durch Ankauf von Sraarss 
Schuldfcheinen Antheil zu nehmen wünfht, dem Fann 
ih auf Verlangen hiezu Gelegenheit geben, 
Schwerin, den 14, Septbr. 1820. 
Der Cahier Krdkger, 
  
Donnerfag den 28. Sept. gevenke ich zum tens 
male das gewöhnliche Bier und Schiffsbier zu brauen, 
DV. DH. Dlähn, Fifdergrube Nr. 316. 
Um Donnerfiag den 28, oder Frentag den 29, Sept. 
braue ich das gewöhnliche Bier und Schiffgbier. 
3.5. S. Holm, Engelswifch Nr, 580, 
  
Um dem Blicke des kunstliebenden Publi- 
cums ein Angebinde zu widmen, habe ich eine 
astronomische Probierulir , mit einem Compensa- 
tions-Pendul, die jährlich nur einmal aufgezogen 
wird, verfertigt. 
Da dieses Werk mit vielem Fleifs und nach ei- 
ner eignen Idee gearbeitet ist, so hoffe ich, wird 
es Sac verständigen nicht unangenehm seyn, sie 
in An peteehen zu nehmen, Anspruchlos lade 
ich daher;Kenner und Liebhaber zu ihrer Besich- 
tigung ein, Besonders aber empfehle ich ihre An- 
sicht angehenden Künstlern, denen ich jede Wei- 
sung mir zur angenehmen Pflicht machen werde, 
wie ich mich anch übrigens mit meiner Arbeit in 
jeder Hinsicht dem Wohlwollen eines hochver- 
elırten Publicums bestens empfehle, 
N, H, Strömbeck, Uhrmacher, 
in der Königstrafse zwischen der Egidien- 
und Vyahmstraßse Nr. qu2. 
Diejenigen so diesen bevorstekenden Winter 
in kaufmännischen Rechnungen odzr ital. doppelten 
Buchhalten Unterricht zu nehmen wünschen, mel- 
den sich gefalligst in der Hüxstrafse Nr, 293. 
BP. Leder, Akademiker aus Paris, hat die Ehre 
das YPublıfum zu benachrichtigen, Daß er fortfäahrı Uns 
ferricht Ay geben, im Fechten, jomobl auf den Hieb und 
Stich, alt im Tanzen und Stellungen; auch lehrt ders 
felbe die Natsonaitänıe von mehreren Völkern, und 
fchmeichelt fich, in dem einen als andern Zache feine 
Schüler in Furzer Zeit zu einer nicht geringen Fertige 
Feit zu bringen, und wird er fein mdglıchies rhun, um 
die ihn mır ihrem Zutrauen Beehrenden zufrieden zu 
fiellen. Unterricht ertheilt er außer dem Haufe, wie 
auch in feinem Saale am Kaufberg Nr. 796, wo er 
von Worgens ır bis ı Uhr anzutreffen if; der Preis 
deffelben wird gewiß billig befunden werden, da 8 Ders 
hen gleicher Zeit Cheil am Unterricht nehmer 
Mit einer Yuswabl feiner weißer Spiegel in 
Mabhas, Rahmen, gefhmadvoll mit Zronce verziert, 
wie auch zur BVerfertigung dergl. Nahmen zu airen 
Spiegeln, zu fehr billigen Preifen, empfehle id mid 
befiens, HD... Timm, langen Lohberg Nr, 333. 
5 Yllerhand Sorten beftes Corduan- Leder verferrige 
ic) und verkaufe zum billigen Preife. Schwartau dem 
23. Sept, 1820. 3. 6, Hellwig, 
Eine Fainilie münfcht gerne die Stelle von zwed 
«bgehenben Koftgängerinnen ; durch ein oder ein Daar 
junge Mädchen vom Lande befegt zu re Kür jeden 
Unterricht, weicher verlangt werden follte, wird man 
für ein Biliges Sorge tragen, Nähere Nachticht ers 
hält man im Yddrefhaufe, 
Um Kaufberg Nr. 768 werden noch 3mey Made 
hen, von ıı bis 15 Jahren, zum Freplerner im Sticken 
und feiner Handarbeit angenommen, 
Sämritlidhe Zntereffenten , weldhe vom Kubhfoor 
Waffer holen laffen, werden hiermit gebeten, ihren 
Mädchen, Knechten und Lehrburfchen ernfbaft anzubes 
fehlen, daß fie das Waffer mit Ruhe und Ordaung 
bolen müffen, fo wie au, wern dag Waller von der 
Kunfi weggefchloffen und nichts im Kuhfoot zu haben 
ift; daß die Schlöfferburfchen fich nicht wieder erdreis 
fen, das Schloß und die Kette mit Rachfchläffeln zu 
{öfen und gewaltfamermeife die Pumpe zu ruiniren, ins 
dem die Herrfchaften hierfür verantwort'ich fenn müfs 
fen: midrigenfallg man andere Maafregeln zu nehmen 
fi gendrhigt fieht. Lüber den 20, Septbr, 1820. 
Sämmeliche Vorfieher am Kubhfoot. 
Den Andenken feiner verehrten Lehrer, wie der 
freundfchaftlidhen Erinnerung feiner mwerthes Schuls 
Senofjen und Bekannren empfiehlt id, ben feiner 
fchnellen YAbreife nach St, Detersburg, herzlich erge: 
ben, . 6, €b. 5. Dinze, aus Lübeet, 
Diejenigen, weiche rehrmäßige Forderungen an 
den Eärzlih verforbenen Lengerich haben, werden ers 
fuche, id innerhalb acht Tagen zu melden ben 
MM, DO, Lüders, im Schüffelbuden Nr, 225.
	        
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