Full text: Lübeckische Anzeigen 1820 (1820)

  
SIneiner der lebhaftellen Gegenden der Stadt, an 
einen jungen Mann: ı Zimmer mit Mobiiien, fogleich 
oder auf Dftern; follte cs verlangt werden , fo übers 
ninıme man aud) zugleich die Beköftigung, Näheres 
im YAddrefhaufe, 
Ein Zunmmer nebft Alkoven und 2 Kammern, an 
einen einzelnen Herrn oder zwenp Aılle Yeute, oben in 
der Mühlenfirage Nr, 1.5 auf Oftern zu beziehen. 
® Dreny gute Korn bdden, unten in der BerFergrube 
40. 57-4 f 
Ein Zimmer ; freundlicher Nusficht gafenwärts, 
mit oder ohne Wobilier , wenn e$ verlangt wird, auch 
Bekößligung;, und mehrere Gelegenheit, 
Mieth; Geruch. 
Zmwey in einander gehende tapesirte heinbare Zims 
mer, in der erfien Srage gaffenwärrs, moben cerdumte 
ger Vorplag, Vorrarhskammer und Holzboden; ben 
yechtlichen Leuten, In einer febhafıen Seoend, gleich, 
Lotterie s Anzeigen, 
Bon der 25. Hamb. gr. Lotterie, 
deren Ziehung heute beginnt, Fönnen täglich fämmtliche 
geiogene Nummern bey mir nachgefhlagen werden, 
Yübeck ten 25. Febr. 1820, % 
Prinz Nachfolger Zefen, Hürfirage Nr. 113. 
Geld; Anleihen. " 
Gefucht werden zu Johannis: 2000 x erfies 
MPfandgeld, in einer Kandfielle von circa 90 Tonnen des 
beften Warzenbodens. Näheres im Yddrefhaufe, 
  
Familien; Begebenheiten, 
WSeburts s Anzeige. 
Am 28. Februar wurde meine Miebe Frau, geb. 
Drever, von einem gefunden Mädchen glücklich ents 
bunden, DB, 3.5. Beer, 
Infaector des St, Johannis Klofters. 
Sterbfälle. 
Yın 26. Kebr. fkorb unfere geliebte Mutter, die 
werwirtwete Pofimeifferin Tidow, in dem Alter von 
zı Kahren. Theilnehmenden Freunden und Bekannzen 
midinen diefe Anzeige 
Der Berflorbenen hinterlafene Sdhae und 
Schwiegertochter, 
Mm 26. Febr. Farb im hiefigen Heil, Seif-Hofpital 
an Yrersfichwäche, im 78ien Lebensjahre; die Frau 
Wwe. Nuna Eiifaberh Srevsmühl geb. Sallı 
nana, Diefen tyaurigen Berluft ntache ich allen ihren 
Freunden und Berwandten hiemir bekannz, 
Zacob Hinrid Sparbär, 
im Samen der TER Auswärtigen 
Kinder, 
Ynı 26. Februar farb meiiz geliebter Shemann, 
Detlev Gorsfricd Geslien, in Schwartau, in 
et em Hltervon 8ı Jahren, Diejen für mich und meine 
Kinder f(hmerzhaften Berluft, mache meiner VBerwands 
feR UND Freuden hiedurch bekannt, en 
Carh. Geslien. 
Zur fauften Ruhe des Grabes entichlief am 27, 
Kebr, mein gelizbter Barer, Johann Reinhard 
Nortmann, an ser Bruftfranehett, in einem Alter 
Don 85 Jahren, Diefen für mich fhmerzbaften Berlußt 
zeige Meinen SU ed und Freunden hiedurch an, 
erbard Simon NMottmann. 
YMın 29. Zebr,, Morgens xx Uhr, endigte Bott, 
Nach 32jährigen Ausgeftandenen Leiden, das Yeben meines 
geliebten Ehemannes , A n Sotthilf Boigt, 
im 63ften Sahre feines Alters und im 38, unjerer vers 
gnügien Ehe. Diejen für mich fehr traurigen Berluft 
zeige meinen Berwandten und Freunden hiedurch ers 
gebenft an. eel, 3. SG, Boigt We, 
Nach einer Furzen Krankheit fRarb mein gellebter 
Ehemann, Johann Heınrıh Brandt, Polizers 
Diener, in feinem 33, Vebendjahre, Diefen für mich und 
meine Zochter (hmerzbafzen Yeriußt zeige Ich meinen 
Freunden und Bekannten ergebenft an. 
3.0. Brandı Wmwe, geb, Knaben, 
  
Perfonen, die fich anbieten, 
Ein auswärtiger junger Mann, der in mehreren 
Fächern der Handlung practischo Kenntnisse besitzt 
und die Führung der deutschen und danisehen Cor- 
respondenz übernehmen kann, wünsch: enı weder 
hicr oder zuswärts auf einem Comptoir oder in einer 
Handlung en gros ein Engagement zu finden, 
Hisrauf Neflectirende wollen gefälligst ihre Aufra« 
gen unter der Addresse B, F, in dar Expedition die. 
ser Blatter niederlegen , worauf das Nähere verab- 
redet werden kann, 
Ein junger Menfch von angefehbenen Eltern, mit 
guten Reugnulfen verfeben, der fchon fehr geübt im Nechs 
nen, alg Fud) eine fehr gure granımarEalıfd deutfche 
und (ateintfche.Haud jchreibt, und Ach in der englifchen 
und franz ffchen Sprache ziemlich Sennıniffe erworben 
hat, wünfcht zu Dkern zur Srlernung der Handlung 
eine Srellz am Comtoir, oder in einer Seidens oder 
Malanterie:Waaren- Handlung, mobey aber einige Conu 
toirgefchäfie verburden find, zu daben, 
Sin junger Mann von 19 Jahren, weicher ber 
reit8 ausmärıs auf einem Comptoir gearbeitet hat, 
mwünfcht, zur Ermeiterung feiner Nenntniffe, in einem 
hiefigen angefehenen ‚Haufe eine Stelle zu Anden, Ev 
macht auf Gehalt Feinen nfpruch, fondern if im Ger 
gentheil noch erbhtig, ch Kof und Logis (elbft zu felt 
len, oder dafür zu bezahlen, Hierauf Meflecrirende 
befieben ibre Yddreffe unser der Muffchrift C. K., im 
YNddreshaufe abzugeben. 
Ein junger Menfch, der die Gemürzhandlung ers 
fernt har, eine gure Hand fchreibt, und im ital, Buche 
halten gefibt ift, minfcht zu Dftern hier oder auswärıs 
engagirı zu werden. 
Eine gute Troden Yınme, zur rechten Zeit, 
ein Mädchen, das Beweife ihres guten Bestras 
gen8 benbringen, fo wie auch Bürgfchaft für ıhre Ehrr 
lichfeit leißen fann, mwünfht al$ Folgemädchen oder 
Han N einem Laden einen Dienst, und kann felbigen gleich 
Antreten. 
Sin Hausknecht, melcher mit Pferden umzugehen 
weiß, zu rechter Zeit, Nübhere Nachricht In der Hole 
fenfiraße Nr. 23, 
Perfonen, die verlangt werden, 
Sin auswärtiger munterer treuer Burfche, von 
gisten Eltern, in einer hiefigen Semirzs Handlung, vers 
bunden mit einem Fabrikgefchäfte, zu Oftern. 
; Nach Schwerin: Eine gefchickte Köchin, gegen 
San febr guten Lohn, Näheres in der Engelsgrübe 
1, 30r 
DBerlohrne Sachen, 
Sollte jemand am 25, Febr. einen großen grünen 
Stocfchirm oben auf dem Rathhaufe in Verwahrung 
  
 
	        
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