Full text: Lübeckische Anzeigen 1820 (1820)

  
Mnfündigung einer neuen Zeitfchrift, 
Sen feit (Ängerer Zeit Hegte ich die Abficht, durch die Herausgabe einer 
Beitfchrife zu der Unterhaltung meiner Mirbürger auf die möglicht befriedigende Weife beyz 
zutragen; bis jeßt aber ward diefer Sedanke durch verfchiedene Unytinde und Verhalentine, 
wenn auch nicht unterdrückt, doch immer in der Ausführung verhindert, Der für den Aus 
genblicE Statt findende Mangel an einem Dlatte diefer Art erregte aufs Neue in mir die 
Hoffnung, durch die Realifivung meines Plang vielleicht dem Wunfche der Hiefigen Fveunde 
deutscher Literatur entgegen zu Fommen, -— Aus diefem Srunde habe ich den Entfchluß ge 
faßt, zu Anfang des nächften Sahres eine Wochenychrift unter dem Titel ı 
  
Erbe luwgeH 
zu drucken und zu verlegen, deren Redaction Herr F. N, Lok, in Vereinigung mit einigen 
Mitarbeitern, übernehmen wird. 
Mon diefen Bläctern erfeheint an jedem Sonntage ein Stick, auf gutem Schreib; 
papier in Quart, für den Prauumerativnspreis von zwey Mark vierteljährlich, Sie werden 
abwechfelnd Gegenfiände aus allen Fächern der Literatur, mit befonderer Nückficht auf 
Lübeck und deffen frühere Sefchichte, enthalten, und gewiß fchon deshalb dem Vaterlande: 
freunde Feine unwillklomımene Erfcheinung feyn. Eine freymüthige, unparthenifche und befcheiz 
dene Beurtheilung der Leiftungen unfers Theater: Perfonalg wird einen ftehenden Artikel bil; 
den. Auch wird man Sorge tragen, daß die wichtigen Ereignife des In; und Auslandes 
in einem gedrängten Auszuge aufgenommen werden, jedoch mit Ausfchluß jedes Aufz 
faßes, der perfönliche Angriffe und beleidigende Particularitäten ausfprechen follte, NYeder 
Arbeit Hingegen, die mit der Tendenz des Blattes einigermaßen verträglich if, fol 
die Aufnahme mit Vergnügen gefiattet werden, —— Zu dem Ende erfuche ich alle diejenigen, 
welche Beruf und Neigung fühlen foliten, fich in die Reihe der Mitarbeiter zu ftellen, ihre 
  
AUCH TUE
	        
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