Full text: Lübeckische Anzeigen 1819 (1819)

  
von Vremen, Ing. in St, Hamburs, Herr Kdrner, 
von Braunfchmweig, Herr Hocfingkoff, von Dlıdess 
magen, und die Herren Safe und Vorwerk, von 
Hamburg, Kaufleute, log, in 5 Tbürmen, Herr Hets 
fen, Kabricanr, von Berlin, 103. In Sr, London. 
Zhor = Sperre, 
Vom 16. his 23. März werden die Thore 
Abends 63 Uber gefperrt. 
x ai 
YWuspärtige Borladungen 20. 
Non SGerichtswegen werden alle, weldhe an das 
von dem Fuhrmann Befch hiefelbft verkaufte, auf hffiz 
Nenfadt an der Werder: Allee nchen feinem Wohn: 
daufe belegene neu erbauete Fleinere Haus mit demfel: 
den zuaelcgten Garten:Lande und foufıgein Zubehör, tz 
gend einige Ncal-Anfprüche zu haben glauben, ad pros 
firendum et liqguidandum sub pocna yraeclusi auf 
den 2. April d, Yırz Morgens 10 Uhr, peremtorie hie: 
durch voracladen, 3 x 
ESdHweiin den 20 Kanyar 1810. 
SEN Zum Großberivat, Gerichte der NMeufladt 
verordnete Richter und YıfelTores, 
   
  
bh 
   
    
Wann der bie ger und Brauer Zoharnı 
Heinrich Yudreas Ke $ zur Anzeige gebracht, wie 
er {ein alldier ın ter großen Straße beiegenes Braus 
und Breanhaus nebft fämmelichen dahın gebörigen 
Gebäuden und Ländereien unter der Hand Verkaufet, 
und zur Sicherheit des Käufers auf ein dffentliches Pros 
clama angerragen; als merden alle diejenigen, weiche an 
vorgedachte Neimerfhe Srundfiücke aus irgend einem 
Kechsegrunde dinglidhe Anfprüche zu haben vermeinen, 
ben Strafe des Yusfchluffes und ewigen Srillichweigens, 
bhiedurch vorgeladen, fid) zu deren Angabe und Befchets 
nigung an 22, Fommenden Monats April, Worgens$ II 
Ubr, zu Narhbaufe allhler einzufinden. 
Decretum a Senatu £SRöllen den 10. März 1819. 
In fidem 3. BW. €, Sprewig , Sr or. 
   
Präckufiv= Befcheid. 
diejenigen, weldıe Ah mit ihren etwanigen 
anforüchen au den infolvent gewordenen hiefigen Bürs 
ger und Bäckeramtsmeifter Friederih Heinrich Chriftian 
Röhling bisher wicht gemeldet, werden mit felbigen 
nunmebro angedroherermanßen von Diefer Concurss 
maiTe hiedurd) gänzlich MED de par za 
tu . & 
a 3. WB. €. Sprewig, Secr. 
Auswärtiger Berkauf, 
Terminus zum anderweitigen Verkauf des zur 
Goncurgmaffe der BWitzwe Brüllau hiefelbft gehdrigen 
Haufes, if auf Sonnabend den 20. d. M, anberahmr, 
und haben Kaufliebaber fich am genannten Tage, Mor 
gens 10 nd N ET TS EEE 
rfer Gerichs den 13, . 
EG $ Dofes 
Zum anderweitigen Berkaufe des zur Foncurs 
madje des, Johann Hinrid Yugufing gehörigen, zu 
Barenek belegenen Kathens c, in if novus terminus 
NE RN 
di 4 { / 
n-10 Ude Jrermähn1c Awed- Im biefgen Getichte 
N ifo fer Gericht, dem 18. März 1810. 
€ 4 x w 
Se SEM S. Dofe. 
EN 
Wenn zum andermeitigen Berkaufe der zur Cons 
cursmaffe des Hans Friede ıd) Yembke gehörigen, zu Wort 
belegenen Erbpachtsjicke mir g4 Scheffel Yugfaarlanıd, 
novus terminus duf Sonnabend den 20. dD. WW. anbes 
rahmt worden: als haben Kauflichhaber ich am ers 
väh Tage, Bor $10Uhr, imbiefigen Gerichte 
einzufinden. 7 v 
Stocfelftorf im Morier Gericht, den 13. vu 1819. 
(L. 8.) $, Defe, 
Einige Furze Worte gegen ein langes Wort. 
uf die in Nr. 17, 18 und 20 diefer Blätter erfchiez 
neue Korrezenfion mag ich nur Weniges erwiedern, ei: 
nestheils, Weil mir feine Maje literarifcher Hıljequelz 
len zu Gebote fteht, um meine Antwort mit der geho: 
rigen Anzahl von Citaten auszufh müden, Anderntheils, 
weil meine bürgerlidhen Verhältnife mir nicht geftüts 
Ed Un felbftgewählte, Ferien mir müßige Srunden 
zu (haffen, — ea ir 
Daß Id Fein Gelehrter bin, ik wahr! Wer mich aber 
genauer Fennt, weiß, daß cS$ mir auch nie einfiel, für 
einen folchen gelzen zu wollen. Mir fehlt der Cigenz 
dunkel meines jungen Gegners, in weldem man och 
wohl einen Gelehrten vermuthen dürfte, da er, der die 
Behauptung ausfpricht, „daß nur der, welcher auf dies 
fen Namen Anfpruch zu machen berechtigt it, Mezen: 
fionen fehreiben folle,“ — in Nr. ı—3 des Unterhalz 
tungsblattes mein Vorgänger war, und fich folglich 
zum Kritiker tauglidh w hnte, — Aber auch er if es 
eben fo NE denn er bereitet fich bis jeßt noch auf 
der hiefigen Schule für feine Studien vor. Woher denn 
Eommit ihm der Muth, zurechtweifend gegen mic) auf: 
zutreren, da doch feine frübern YAurfidke das Publikum 
190 leicht in den Srand feßen, uber (einen Beruf zum 
Mezenfenten 3 urtheilen ? — Nee befindet fi eine Kri: 
tif in den Händen des Heraukgebers des Unterh. Bl., 
die eben diefer junge Dann während meiner Abwefenheit 
frieb, und welche, Ihrer gänzlidhen Untauglichfeit we: 
gen, EA ward. — If auch vielleicht der Ton mei: 
ner Lheaterberichte nicht immer der richtige, fo if der, 
welcher in der eben genannten Nezenfion herrfcht, im höchs 
fen Grade anfktößig und beleidipend, Sie wurde hier 
ganz abgedruckt werden, wenn nicht dann der gute Wille, 
publifum und Schaufpieler damit zu verfhonen:, ver: 
eitelt wäre, und wenn nicht der Korrezenfent, unter 
dem leeren und unwahren Borwande, daß ihm das 
Manufcripk entwendet worden, bey der hiefigen Cenfur 
eine Inhibirion bewärkt hätte, — Wem jedoch daran ge: 
Tegen, das, dem Herausgeber d, U, BL. vom Korrezenfen: 
fen zumAbdrucke zugefandte Orlginal zu'fehen, der wende 
fich dieferwegen nur an mich, Und er wird geftehen muüf: 
fen, daß, wenn cine Nezenfion fo abgefapt feyn (ol, 
Fein befheidener Kritiker folden Forderungen zu ger 
nügen verftehe, — 
ie Anregung eines Drucfehlers (Trophäen für Tros 
cäcn), über welchen ich mich {chon früher (elbjt gegen 
ihn Äußerte, zeugt hinreichend von dem keinlichen Seite, 
der den Korrezenfenten bey Abfafung feines MAuffaßes 
befeelte, — ie wenig kbrigens der Korrezenfent da, 
wo auch die bedeutendite Bibliothek für den Awgen: 
blic nicht aushilfe, mir der Literarifchen Weit bekannt 
ij, beweift die falfche Angabe, durch die er meine Bes 
merfung über Heven von Zah!has zu berichtigen glaubte, 
Gr laffe fich e$ hier nochmals gefagt jeyn, vaß diefer, 
unter dem Namen: NMeufeld In Leipzig engagirte 
Schaufpieler, als Schriftfteler Gen eigentliden Na: 
men: Johann Baptifk, Mitrer von Zahl: 
Has, führt. Che man belehren will, fude man vors 
her fi felbft zu Unterrichten, — 
Den ı5ten März 1819, Q — 
 
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.