Full text: Lübeckische Anzeigen 1819 (1819)

en Arbeiten aller Urt, namentlich febr (ddner Mlızen 
und anderer Sriferenen. 2 
Die erfreuliche Srfahrung, mannigfaltig und zwecks 
mäßig in ENG diefes Znfituts wohlgethan zu 
haben, ermurhigt die Vorfeherinnen deffelben, ihre Mirs 
bürgerinnen zur Theilnahme mittelft Ankauf der Arbeis 
ten aufsufordern. Das Bewußtfenn, auf foldhe Weife 
mancher in verborgener North verzagenden Familie wohls 
gerban, und zum Fleiß aufgefordert zu haben, wird 
die Freude an der gefhmaevollen Arbeit erhöhen, 
Anfindigung eines neuen Addreßbuchs, 
Die vielen Veränderungen in den Haufern und 
Wohnungen fit 1818, und das allgemeine dringende Vers 
Jangen nach cinem voNfändigen und vichtigen Addreßs 
buddy, veranlaffen mich, die Herausgabe eines neuen 
für 1820 zu Deranlialten, damit es auf Ofern FE, SZ. 
erfeinen t6nne. Der Veichenbitter Herr Schulz, welı 
cher die Einfautnlung und Aufzeichnung der wddreffen 
beforgt, bürst, wegen feiner qukgebreiteten Bekannte 
icbaft, für die richtige und genauere Bearbeitung, 
Zeh erfuche deswegen alle und jede, melde in der 
legten Yusgabe ihre Namen gar nicht, oder unrichtig 
finden, oder auf nächfen Ofern eine Wobhnortsverans 
derung beubfichtigen, fich gefüllıgft dieferwegen an ihr, 
oder an mich zu wenden, uRd auf eine Unfrage geneigte 
Yusfunft zu ertheilen. Das Buch wird wegen der grös 
Bern Hollgändigkeir mehrere Bogen Aaärfer, als das von 
1813, Wan wird e8 daher nicht unbillig finden, wenn 
id) ten Pränumerationss oder Subferiptionspreis auf 
2 m&88 fir ein Sremplar auf Druckpapier, und 3 w&8 
auf Schreibpapier feßlfege; fpdrerhin Fan das Eremplat 
auf Drucpapier nıcht unser 3m& erlaffen werden. Ich 
erfuce ergeben um geneigte Unterzejchnung , wozu 
Herr Schulz einen Bogen mittheilen, Und die Anmelz 
dungen, fo mie ih feldft, entgegen nehmen wird. 
LübeF deu 11. Dechr. 1819, 
G. 6. Schmidt, Rarhsbuchdtucker, 
Die von mir, unter der Firma Gebrüder Heyn, 
etablirıeWein-, Gewürz-, Material- und Farbewaaren- 
Handlung, so wie die Eröffnurg meines Ladens am 
heutigen Tage, zeige ich meinen Freunden, Bekann- 
zen und Gönnern hiemit SEN an, Indem ich 
es mir ste!s zur Pflicht machen werde, Jeden reel 
zu bedienen, bitte ich zugleich um das Zutrauen mei- 
Aer geschatzten Mitbürger, Lübeck dem 11. Dec, 1819, 
Johann Fıiedrich Heyn, 
an der Trave bey der Holstenstrafse Nr, 54: 
Diefe Woche drauen Mürzbier a Faß 18 mb, 
und bien um Befelungen 
S. 5, Havemann, Hürfraße Nr, 100, und 
Soh. HD, Behnefejun., Bedergrube Nr, 41, 
Freytag den 17, oder Sonnabend den 13, Dec, 
braue id) im dritten Quartier zum erfienmale das ge: 
möhnlıdie Bier und Schiffsbier, und bitte um Zufens 
bung der Fleinen Faßagen, 
DH. SH. Heitmann, Fleiflhhauerfraße Nr, 95, 
Die Sekten Tage diefer Woche braue Ich im 31h 
Quartier das gewöhnlihe Bier und Schiffsbier, 
feel. CE, D, Radlof Wwe., untere Hürfirafe, 
Mm Sonnabend den 18. oder Montag den 20, Dec, 
braune ih On NN AEL, zum erfienmale das ges 
Öbnali er un! i ö 
N 9, D. Wohlers, Fifhergrube Nr. 23. 
  
  
Diefe Woche, Frentag oder Sonnabend, braue ich 
im 3, Quartier, Ich bitte um Zufendung der Eleinen 
Faßagen, DD. Techau, SGlokengießerfiraße Nr. 12, 
Sonnabend den 18, oder Montag den 20. Dec, 
braue ich im sten Quartier zum erfienmal das gewöhn: 
liche Bier und Schiffsbier, und bitte um Bufendung der 
Eleinen Fafagen, 3.C. Wilers, Hürfraße Nr. 86. 
Der Befiger eines Landguts unweit Lübek, der 
Landmann , aber zugleich ouch Gelehrter if, wünfcht, 
um feinen bisherigen Wırkungstreis durch wiffen(haftı 
liche Mirzheilung mehr zu erweitern, noch ein oder zwen 
Söhne honetter YNeltern, die fich der Landwirzbfchaft 
widmen wollen, für ein billiges Xoftgeld ben fich aufs 
aunehmen; er wird fic im allem, mag dem gebildeten 
Landmann zu wifen nothwendig if, NE felbft 
unterrichten, und auch für Ihre prakrifche Anmweifung 
unter feiner Leitung eine gewiffenhafte Sorge tragen. 
Das Nähere in Lübek, Hürfivabe Nr, 116, 
Unterzeichneter fängt jetzt seinen Tanz-Unter- 
richt an; Logis Königstrafse Nr. 42, dem alten 
Schrangen Eesenüber: i 
lof. 
Unter den jüngft erhaltenen Rathenauer Brillen, 
find befonders die in den Furzen Tagen (ehr wohlthätrigen 
Schirmbrillen zu empfehlen. $. S. Spilbaus, 
Ale dfejenigen, welche an den verfiorbenen Johann 
Albrecht Suhrberg oder deffen Nachlaß Forderungen zu 
haben vermeinen, werden hiermir aufgefordert, (ich dess 
halb binnen 14 Tagen zu melden, ben 
Den 8, Des, 1819. 3.3.8, Torkuhl, Dr. 
Diejenigen, welche für diesjährige Lieferungen 
oder Yrbeiten, an die Travemunder Badeanfalt Forde: 
rungen zu haben vermeinen, belieben fig innerhalb act 
Tagen beo dam Unterzeichneten deshalb zu melden, 
Lübeck den 3. Dec. 1319. Dr, Danzmann, 
Da ich, aller Nachfor chung ohnerachtet, nicht 
vermdgend gemwefen, den jebigen Wohnort der Zungfrau 
ES. D. Kndcheln zu erfahren, fo wähle die Effensliche 
Aufforderung, ich baldurdglichk ben mir zu melden, 
N S. 3. Zlrgens, 
Werkmeifer zu St. Catharinen, 
Sch habe das Vergnügen, den geehrten Damen 
anzuzeigen, doß ich ein frhr fdjönes Sorriment Winters 
Pur erhalten babe, als: fammıne und feidene Hürhe, 
Bonhners ın Tüll und KXrepp, alles in dem neuelen Par 
tifer Zagon. — Yuch mird allıs, was zum Pus ges 
hört, auf Beftelung angenommen, und fhwarze Federn 
febr fchdn gefräufelt. — Zch verfpreche die billigfen 
MPreife und durte um gütigen Zufpruch. 
E,M. Hagedorn, am Yferdemarkr Nr. Ir, 
Unterzeichnete empfiehlt fc beflens: Federn zu 
Fräufein, zu färben urd zu wachen, Sırobblite unmıuäns 
dern, Darenrhüfe zu mefchen und fchmwarze Hüte zu Ladis 
Xen, Auch wird Pus auf Beftellung ben ihr angenommen, 
1.7 Doris Kühl, gr, Schmiedefirafe Nr, 9, 
Mit einer Auswahl feiner weißer Spiegel in Mas 
‚bag, Nähten, mit Bronce verziert, wovon ich j:5t 
einen bedeutenden Borrath habe, empfehle ich mid) zu 
fehr billigen Dreifen, 
DO. HD. Timm, langen Lohberg Nr. 26, 
(Hiezu eine Beylage.) 
= 
= 
  
Liovp, 
und academischer Tanzlehrer, 
  
Sedru@r und verlegt vor 
3. D, Borchers Wwe,
	        
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