Full text: Lübeckische Anzeigen 1810 (1810)

  
. Sollte jegtand gründlichen Unterricht in der 
fram25ißhen Spiaghe, zu {ehr billigem Preife zu 
gemießen wünfdhen, der belicbe ich zu melden, in der 
obern Munüficaße Nr. 92. 
Ein junges Frauenzimmer empfiehlt fi beflen® 
im Weifziben, Marken, Stricken, feitene und catıs 
nene Best“ Radragen zu machen u. dgl. Sie bittet um 
güdsen Zufruch und verfpricht die billigen Preife, 
Maühere Nachricht auf der Engei&wifh im hellgrünen 
Sange Nr. 25, 
In der Schlumacherfrafße Nr. 146. wälcht und 
glättet man alle Sorten Fatunz aufs Neue - wie aud 
weige Wifche. Man bittet um gütigen Zufpruch. 
‚Sn dem Haufe Nr, 259 an der Trave, greifen 
der Fijchers und Becfergrube, münfkht jemand gerne, 
der hiefeloft wohnhaft if, wegen müfliger Sıunden 
einige Gefchäfte des Tages zu haben; es befiche in 
Wemerbebeforgung, Schreiben vder Gelder für jemand, 
auswärts oder hier, einzukafiren ; e& Fann Bürgfchaft 
für deffen Werth jedesımat gefeifter werden. Er ift auch 
erbbtig mit Hertfchaften auf Neifen zu gehen, und Eanu 
Zeugniffe feines treuen Wohlverhaltens darbringen, 
Es werden noch Kofgänger beiderlen Sefchleht® 
im Holpeinifhen gefucht, um die Landwirthfchaft gu 
erlernen, i 
Das befannte Lufboor fährt diefen Sommer hins 
durch jeden Sonntag Nachmittag präckfe um 2 Uhr wie 
gewöhnlich vor dem Hürterthore ben der Kunft ad. — 
Segen Erlegung von 5 fl, a Derfon, kann jeder, welı- 
her Luß und Beranügen finder nach den Fifherbuden 
au fahren, dahin Fommen. — Auch it diefes Boot, 
mit Znbegrif der Leute zum Rudern, den ganzen Tag 
für 16 m& zu haben, ben „DD. Zeudtr 
in der Sngelggrube Nr. 466. 
Diejenigen, melHe, unjre Jahresrechnungen augs 
TER WIE EIG Kleiniafeiren, an ung zu fordern haben, 
itte, e$ mir big Montag anzuzeigen, und warne dann 
nichts auf unferr Namen verabfolgen zu laffen. 
A, Sottbilff, 
Um nächhfien Dienfiage, als-den 10, d. M. wird 
bet mir nad einem Ma Dagr gefhofen und bitte daher 
um gütige Theilnahme. Reinfeld den 6. Zuln 1810, 
D. Zanfen, 
Dr ————— 
Mit hoher Dorigkeitliher Bewilligung macht die 
bier angefommene Kunfifpieler ı Gefellfchafr, unter der 
Direktion des Herrn Orunert, gehorfamft bekannt: 
daß fie Sonntag den 8. d. M ,. zum erfienmal ein gros 
ges PEN Kunffabinett erbifnen werde, worin 
man alle, Towohl jegt regierende als verfiorbene Kaifer, 
Könige, Fürfien u. f, w., wie auch fönfige, fich durdy 
haten und Sejchitlichkeiten berühmt gemachte große 
elden fehen wird. Die erfheinenden Perfonew ents 
eben freny in der Luft, entwideln ich in mancherley 
Seftalt und Grdße, werden jedem Zufhauer Ach auf 
das täufhendfie nähern, und alsdann in ihr voriges 
Nichts verfhminden. Der Anfang wird mıt werfchies 
denen gymnaftifchen und equ:librifhen Uebungen ges 
macht, wo ein jeder in feinem Zache ch befonders wı8s 
zeichnen mird, Das Nähere wird durch die am Sonns 
tag zu uertheilenden Zertel bekannt gemacht. Der 
Schauplag if beym Herrn Niedmann in der Fleifchs 
hauerfraße, Die Dreife find: auf dem erfen Play 12 
auf dem ziventen Play 38 fy und auf dem Dritten 4 
TS MTaOS 8 jeden Wbend prAcife-8 Ybr, "übe den 
. Zulg N 
a. 
MWehnort&-Beränderung, 
Madame Racheb: fine, die vorher in der Breitens 
firaße gewohnert, uateriäßt nicht, den wehrten Derlos 
nen, die fie nrit Ihrem Zutrauen in Mode-Artikein beehs 
rer, weiche fie ıbnen „ermacht und geliefert hat, zu bes 
nachrichtigen, vaß fie jeßtr beam Herrn Bohn, in der 
Dekergrube Nr. 105 ohnweit der Zruve, wohnt. Man 
finder dafelbit Hüte, Bonnet$, Blumen und Chemifets 
En neueften Darifer Sefchmack und zum billigfen 
reife. 
Ich wohne von Heute am oben in der Alfftraße 
M, N. Nr, 40. Lübek den 7. July 1810, 
Senken, Schüttingsdothe, 
Bon heute an wohne ich in der Egidienfraße, 
benm Stubhlmacher Herrn MNiebau Nr. 608, wo id) alle 
Sorten Seidenzeuge, als Kleider , große und Heine 
Tücher, wie auch Madras Tücher und Shwals, Binder, 
Strümpfe und Stroh ı Hüthe aufs neue wajchen, und 
die Zufriedenheit mit der mir anvertrautten Arbeit zu 
erhalten mich befreden werde. Liübek den 7. Yulo 18104, 
Caroline NReisnevr 
. geb. v. Süden» aus Woscow. 
Meife= Gelegenheit, 
Ban bir nah Hamburg fährt: 
Um Montage oder Mittwoch, mit einem Stuhlwagent 
SG. OD. Zrand, al Pferdemarkt. 
Um Montag oder Dienflag , mit einem Stuhlwagen; 
Kan in der Hundkraße, 
Um Montag oder Dienftag gewiß, mit einem Stuhlwageny 
3.3. Xosp oben in der Marliyarube Nr. 487. 
Yın Montag oder Dienftas gewiß, mit einem Stuhlwasen, 
, Derlien in der Fleifhauerfrafe Nr, 125, 
Ale Fremde, weiche Ad) der Selegenheit auf 
Mamburg bedienen wollen, wenden ® sefaligf anden 
iefigen Wägenmeißer Joh, Zoch. SAdike in der großen 
Hmiedefirade Nr. 304. 
Ein junger Mann, der in Zeit von 14 Tagen in 
andlungsgefhäften von NRofiock aus eine Reife Kıber 
tralfund dur Schweden zu machen gedenkt, fucht 
auf halbe Fofien einen Neifegefährten. Ber dazu Rei 
TeH va erfährt das Nüähere beym Herrn Z. S, Manz 
seie . 
. € münfhr jemand zu Anfang oder in der Mitte 
Fünftiger Woche einen Neifegefährten yon hier nach 
Straifund. Nachrihe im Hodrefhaufe. 
Angefommene Fremde. 
Den 3. Zuly: Herr Amtsvermalter Matthiefen von Sw 
geberg, log. in 5 Thürmen. 
Den sten: Herr Kobinfon und Herr Nasper, Kauf 
(cute, von Noftoek, log. in Stadt Hamburg, Made 
Meyer, von Hamburg, log. beym Herrn Teudt. 
Den sten: Herr Erdımanu, von Schwan, Herr Schu‘ 
Hardt, von Mageburg, Hetr Anderen, Kaufmantir 
von Hamburg, log. ir 5 Thürmen, Herr v. Strabt 
lendorf nehft Familie, von Altona, (og. in Sradt Wiss 
mar. „Herr Apotheker Mecdlenburg uehßt Familie, 
von Flensburg; Mad. Milon nebfi Kinder, aus Holt 
flein; Herr Louis, Loefh und Kracferz Kaufleute 
von Hamburg, log, in Stadt Hamburg, 
SFleifd: Zare, 
etfes Sütfhes Dehfenfleif, das Pfund + a5 
Seedlenburger Di A a N 3 a 
Bude a 
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