Full text: Lübeckische Anzeigen 1810 (1810)

Daß das Serücht vaNtg ungeründet if, als gebes 
ic den bieheriger Schulunterricht in mweiblidhen Hand 
arbeiten diefen Oftern auf, zeige ich hiedurch denen 
refp. Eltern, weiche mir ihre Kinder gürigft anvertraus 
sen, ergebenft an. g. Sleifcher. 
Da fich Leute erdreifien, in Dürger-Häufern auf 
meinen Nanıen weißen Sand ben Fudern zu verkaufen, 
fo zeige ich hiemir an, daß foldhes grundfalfch ik, und 
bitte, mir diefelben anzugeben, damit ich fie deswegen 
belangen Fönne, Hans Hinridy Bddser, 
Krüger, an der Ecke unten in der 
Encelsgrube, 
Zeh verlaffe zu Oflern diefe gute Stadt und ers 
fuche diejenigen, weiche noch Forderungen an mid) oder 
an die Bereinigung haben, ihre Rechnungen bald ein; 
ureichen. 
; Zugleid) bitte ich die mir unbekannten jegigen Befiger 
folgender der Zereinigung gehörigen Bücher um Zurück 
gabe derfelben: ; 
Staats: Gefchichte Europa’s, mit Karten undKupfern, 
ar und zr Jahrgang von 1806 UND 1807. 
Briefe über YDolen, Defterreich 20, , Ir und zr Band, 
von UYElansEn. ; 
Welts und Wundermagazin, mit Kupfern, 1$ 38 
Heft, von Lang. T N 
Un Europa’s Staats: Gefchichte ift befonders gelegen, 
weil ohne diefe beyden Zahrgänge das ganze Werk uns 
vollfkändig If. GC. Yve Lallemant. 
Allen Freunden und Bekannten ein nochmaliges 
Zebewohl! Hamann, 
Diejenigen, welche an die verflorbene M, €, Wefts 
phal Wmwe, Forderungen, wie auch die, welche noch ets 
mas an ihr zu bezahlen haben, erfuche ich, fich gefälligft 
binnen 14 Tagen bey mir zu melden, 
„ Sob. Peter Reimers, 
Curator der verforbenen Wwe, 
Mein bisheriger Burfhe N, CE. 3, Schütt if 
heimlich aus der Lehre gelaufen. — Zch erfuche, befans 
ders meine Lübefer Freunde, nichts auf meinen Namen, 
ohne mein fhriftlidhes Verlangen verabfolgen zu laffen, 
Kageburg, den 28. Marz 1810. 
. SG, 5. Dreßler, Konditor. 
Sacob Klein, weicher bisher bey mir im Dienft 
gemdefen, if in der Nacht vom 23flen auf den 24. diefes 
heimlich, mit nod) einem von meinen Leuten , Namens 
Chr, Ehlert (wozu er denfelben wmahrfcheinlich verführt) 
entwichen, und hat auf meinen Namen von einem Kaufs 
manne in Efernförde Waaren geholt, und mitgenommen, 
Sch warne demnach einen Zeden für diefen Menfchen, 
MNöder den 29, Marz 1810. D. HD. Hilmers, 
Sch bitte, an niemanden etwas ohne baare Zahı 
Iung verabfolgen zu (affen, weil ih für Feine SDR 
afte, Stubbenddrff, in der aroßen Sröpelgrube, 
Um 2ren Oftertage den 23. April wird benm Herrn 
Schulz auf dem Kienräucherhofe vor dem Mühlenthore 
durch eine Lotterie verfpielt werden: eine (höne Flöten, 
ubr in einem ganz neuen Sehäufe yon Kirfchbaumbholz. 
Diele Uhr if täglıch zu befehen in der Hürfiraße Nr. 315, 
wofelbft aud) Loofe zu x m& zu haben find. — Die Zies 
hung ifi des Vormittags um ır Uhr. Sp. 
Donnerfiag den 3, May werde id beym Hrn. Fars 
gu vor dem Mübhlenthore folgende Sachen Den ee 
otterie verfpielen Taffen: 1) auf die erfte Nr. zo Ellen 
&br. HalbıDrell, 2) die Nr. nach demfelden 4elen blau 
und weiß gefireift feines Schürzenlein, 3) als Haupts 
geminn 26 Ellen blau und weiß gefir, feine Unterbettgs 
vn m N 
bühte, 4) vor dem Hauptgewinn 6 ENen acht roth und 
grün gefreift feines Modszeug, 5) nad) demfelben 6 Ellen 
dito, 6) als swenter Haupigewinn 27 Een blau und 
wei$ gefireiftes feines Kührenzeug; 7) vor dem HMaupts 
gewinn 4 Sen blau und weiß geftreiftes Schürzenlein, 
8 die Nummer nad) demfelben 4 Ellen dito, 9) die lente 
ummer 30 Eden Ihr. Hab: Dreil, die Nummer vor 
demfelben 4 Eten Schürzenlein. Der Zufaß ift ı mE, 
und die Ziehung der Lotterie Bormittags um 1: Uhr. — 
< bitte ergebenft um geneiaten Zufpruch, Lvofe find 
täglich in meinem Haufe zu erhalten, : 
„. 3. N. WMahndfe, Webermeifter, 
Eoidienfraße , ben v. Rumohrs$ Hof im Gange, 
Mufikalifihe Anzeige. 
Heute Sonnabend den 7ten April werde ich 
bie Ehre haben, das erfte meiner drey Concerte im 
großen Concerrfaale aufzuführen. Im erfien Theil des 
Goncert$ werden abwechfeinde Iufirumenzals She, 
und im zweyten Theil: Das Licd von der Slode, 
von Schiller, in MunEk gefegt- von Dr. Andreas None 
berg, gegeben; welches den refp. Subferibenten und 
allen Xennern und Liebhabern der Tonkunft hiemit evs 
gebenft anzuzeigen nicht habe ermangeln wollen, 
Der Anfang ift um 6 Uhr. s 
Wer nicht fubferibirt har, zahlt für ein Billet, welde 
ben mir EM haben, oder beym ingange, 2 mA. 
YHud find Texte für 4 fü wi haben. E 
' , 88. CE. v. Königsldw. 
Wohnorts$:Beränderung, 
Bon Heute an wohne ich nicht mehr in der großen 
Schmiedefiraße , fondern in der Zohannısfirafe, im 
Daufe der Madame Crull Nr. 25. 
Ebr. SGottl, Erich, 
Neife = Gelegenheit, 
Bon hier nach Hamburg fährt: 
Am Montage oder Mittwoch, mit einex Stuhlwagen, 
SD. Stand, am Pferdemarkt. 
Um Montag oder Dienftag , mit einem Stuhlwagen, 
Kay in der Hundfrafe. 
YAmSonntag oder Dienftag gewiß, mit einem Stuhlmagen, 
Derlien in der Fleutchbauerftiaße Nr, 125. 
YUın Sonntag der 8. April gewiß, mit einer Chaife, 
3. Koop in der Marliggrube, 
Ye Fremde, weiche Ach der Selegenheit auf 
Hamburg bedienen wollen, wenden N efAlligft an den 
biefigen Wagenmeifier Zoh, Zoch. GAdife in der großen 
Schmiedefiraße Nr. 804. 
Angekommene Fremde, 
Den gten: Herr Schwieger und Herr Teklenbutrg, log. 
in Stadt Hanıburg. Herr Lhhring, Kaufmann, von 
burg, (ogirt beym Hrn, Bendfeldt, Herr Meyer, 
Kaufmann, von Hamburg, log. beym Herrn Fohrer, 
‚Herr Ziemffen, Student, von Kiel, (og. in Statt 
London. Her Fürfenau, Kaufmann, von Dldens 
burg, (og, beym Herrn Schwieler. 
Den sten: Die Herren Holsichu, Keinden und Sebr. 
Kübring, Kaufleute, von Hamburg, (09. in Stadt 
‚Hanıburg- Herr Ahrendt, Kaufmann, von Frankfurt 
am Mayn ; Herr Hundrhaufen, Kaufmann , von 
Hannover, (09. in 5 Thürmen, 
leifch= Tare, 
Fettes Zütfhes Dchfenfeiıfch , das Pfund . 43a5 
Bratenftücke, das Pfund — . 3 
Mecklenburger Ochfenfleifch 4’4 333 
Kubhfleifh ’ a 
  
  
  
+04 0,4 — 
2
	        
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