Full text: Lübeckische Anzeigen 1810 (1810)

  
  
  
  
aa 
€? wird ein Lehrer, Der der franzdlifchen Sprache 
vollkommen mächtig if, für eine Lehranftalt, verlangt. 
Bum gründlichen Unrerricht auf der Guitarre 
Fan denen, welche ihn wünfchen, einen gefchiften Yehs 
rer nachweifen SG. $. 3. Nömbild. 
Alecxandrine Hamond de Lyon, Gtablie dans 
cette ville, previent, quelle soulaite enseigner la 
Jangue francoise & des Dames, Comme elle parle 
aussi ]l’allemand, elle ose assıurer le meilleur succes 
a celles, qui voudront bien s’adresser ä elle, et quant 
au prix de ses lecons on sera content de sa modicite. 
Sa demeure est Hundestrasse No. 95, 
Aerandrine Hamond von Lyon macht bekannt, 
daS fie Damen in der Franzöfifchen Sprache Unterricht 
u geben wünfcht.. Da ihr auch die deutihe Sprache 
Danferdyai® geläufig if, fo verfpricht fie um fo mehr 
ET ofen denen, weiche fich geneigten ıhres 
Unterrichts bedienen wollen, Wegen des Preifes bes 
merEt fie noch, daß fie fich fehr billig finden Iaffen wird, 
Sie wohnt in der Hundfrafe Nr 96, 
Zu einer Eeinen fehr angenehmen, drey Meilen 
von bier entfernten Stadt, beziehet ein verheyrathetes 
Paar ohne Kinder auf Manyrag eine Wohnung, dıe 
nicht allein an fi felbfit fhon, als auch durd alle 
Umgebungen eine fehr reigende Lage hat, und wovon 
das bequente Haus mit einem fdhönen Sarten verfehen 
if, und wünfchen diefe mıt einer oderzwey unabhängigen 
Derfonen zu theilen, Da fie dadurch zum Theil den 
Wunfch eines a häuslichen Umganges bezwes 
den, wird man fich über das zu erlegende N um 
fo cher nad) Billigkeit vereinigen. Die nähere Addreffe 
ft in der Expedition diefer Anzeigen zu erfragen. 
Meinen Freunden und Bekannten habe ich die 
Ehre anzuzeigen, daß id zu Ende diefes Monats, auf 
unbeftinunte Zeit, von hier wegreife, und daß diejents 
en, die mich, bevor meiner Ybreife, UNE vers 
Enden , mid) jeden Morgen bis vo Uhr zu Haufe treffen 
önnen, 
Ber-in der Folge, und zwar vom erfien Y'ril, Aufs 
träge oder Briefe an mich. zu fenden wünfchet, wird 
gefälligft erfuchet, fih an den Herrn Z., Z. Siedendorff 
am Markte hiefelbit — der in meiner Abwefenheit fi 
die Mühe der Beforgung meiner Heinen Commiffionen 
übernehmen wird — zu verwenden. Lüberden 21, März 
1819, Lilie, 
Siomi & Comp. empfehlen fidy mit allerhand 
GipssFiguren von verfdhiedener Satzung ; auch brons 
ciren und repariren fie zu den billigken Dreifen, Xogis 
ren im (divarzen Bären in der Mühlenfraße, 
Ohne baare Bezahlung, oder BVorzeigung des 
GContrabuchs, bitte id), an Nıiemanden etwas für mid) 
verabfolgen zu (affen, Friederihfen Witwen. 
Wir erfuchen hiemit alle, welche no. 
in Ger Meer nr DEN $.Dau8 Daben, flbige nd 
n e zur Berichtigung gltigk a . 
Lübeck den 20, Marz 1810. 9 8 $ abe 
. £. Kipp, 
Sollte wider Bermuthen außer denjenigen , fo 
bereits Ni Kechnungen eingeliefert, Hoch jemand an 
den verflorbenen Werkmeifer F. DH. Wdlder etwas zu 
fordern haben, den erfuche ich, fd) innerhalb 14 Tagen 
ben mir zu melden ; fo audy) diejenigen, die noch etwas 
von ihm in HAnden haben, bitte {3 , folches bey mir 
abzugeben, . 3. 6. 8 
5 in Cura feel, Hertn 8, D, her BWwe, 
Verfchiedenemale ik mein Name dur Betriüs 
getenen gemißbraucht, und meine gefchägten Mitbürger 
find hiedurd) von fchlechten Menfchen angeführt, indem 
vieles geholt if. Hiedurch aber wmarne ich einen jeden, 
Auf meinen und meiner Frau Namen, ohne eigenhändige 
Unterfchrift oder Contrabuch, durchaus nichts verabfols 
gen zu laffen, weil ich fonfi mid) zu Feiner Zahlung ver: 
pfichte, Ylıbeck den 23. März 1810. 
3.4. Baumann, Garbereiter, Mühlenfrabe. 
Um 2ten Offertage den 23. April wird benm Herrn 
Schulz auf dem Kienräucherhofe vor dm Mühlenthore 
durd) cine Lorterie verfpielt werden: eine f(chdne Fldrens 
ubr in einem ganz neuen Sehäufe von Kirfchbaumbolz. 
Diefe Uhr if täglich zu befehen in der Hürfirabe Nr. 315, 
wofelbft auch Loofe zu ı mA zu haben find. — Die Zies 
hung ift des Vormirtags um 11. Uhr. Sp. 
Donnerfias den 3. May werde id bey Hrn, Fars 
au vrr dem Mühlenthore folgende Sachen durd) eine 
orferte verfpielen Jaffen: 1) auf die erfie Nr. 30 Ellen 
3br. Halb: Drell, 2) die Nr, nach demielben 4 &€Uen blau 
und meiß Sefireift feines Schürzenleiu, 3) als Haupts 
gemwine 26 Ellen blau und mweıß gefir, feine Unterbettgs 
bübhre, 4) vor dem Hauptgewinn 6 Ellen acht roch und 
grün gefireirt feines Nocdszeug, 5) ua demfelben 6 EHen 
diro, 6) als :rocnter Hauptgewinn 20 @Uen blau und 
weiß gefreifres fernes Aührenzeun ; 7) vor dem Haupts 
gewinn 4 Ellen blau und weiß gefireiftes Schürzenlein, 
8) die Nummer nach demfelben 4 Ellen dito, 9) die lebte 
unnier 30 Ellen Zbr, Halb: Drell, die Nummer vor 
desfelben 4 Ellen Schürzenlein., Der Zufaß if ı mt, 
und die Ziehung der Lotterie Vormittags um 11 Uhr, — 
cd) bitte ergebenft um geneigten Sufprud), Loofe find 
täsliqh in meinem Haufe zu erhalten. ’ 
„3. N. Mahnde, Webermeifter, 
Egidienfiraße, be:) v, Numohrs Hof im Gange, 
Reife = Gelegenheit, 
Ben hier nach Hamburg fährt 
Uın Montage oder Mittwoch, mit einem Stuhlwagen 
g S. De Stand, an len e N Sr 
m Wontag oder Dienftag , mit einem Stuhlmagen, 
Kay in der Hundfrafe, an 
YAlle Fremde, weiche fd der Gelegenheit auf 
MCRae N STWEHRFE UN, Sn din igf an den 
iefigen Wagenmeifter Zoh, Zoch. e in der großen 
Schmiedefirafe Nr. 804, * f 
„. Angefommene Frembe, 
Den 21. Marz; Die Herren Kedenhoff, Vogt, Vornus, 
Sreim und Fuchs, Kaufleute, von mm oures log, 
in Stadr Hamburg. Herr Jenffen, Kaufmann, von 
Neufiadt, 109. beym Herrn Zenffen, Die Herren 
Gebr. Jürgens, Landleute, aus Holftein; Herr riefe, 
dan. Capitain, von SaEp DEE 09. in FH Thürmen, 
Den zzften: Herr Dubod, Herr Schoping und Herr 
Lafereng, Kaufleute, von ET SEN err Bull, 
Kaufmann, von Wismar, log. in A hürmen. Herr 
NRahde, Herr Yemme und Herr Zeitler, Kau leute, 
von Hamburg; Herr Kelrup, Kaufınann, von opens 
agen, [ogiren in Stadt Hamburg. Herr end, 
SE OU Hn ar 208 Aa Derrn Dittmer. 
er Dettmer, Kay Rn, von Hannover, fogiri 
benm Herrn Kiefewvetter, v kogie 
te8 Zütfdes Dch TO Of 
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Braten A fand das Pfund ; 4325 
elenburger enfe — + a 
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