Full text: Lübeckische Anzeigen 1809 (1809)

  
Da ich nicht auf dem Markte ausflehe, fo ems 
pfehle mich mit.allerband Spielfachen in meinem Haufe 
in der Marliggrube, hinuntergehend rechter Hand. 
. 3. Wilm$ , 
Holz: Drechsler, 
AUnterzeichneter empfiebtt fich in Portraitmalen, 
verfpricht die treffendfte Yehnlichkeit und die billigken 
reife; ferner in allen möglidhen Haararbeiten , als 
Uhr ; und Haistetten , Braffelets , in Zdeeftücken , 
Medaillans, Dofen, Stednadeln, Ringen u. dgl. mehr. 
Much verfertige ich, auf vorherige Befellung, eine gan 
neue Art MAADTET NG von Haaren, 
) jemann, in der Wahmfrafe, 
Ein junger Mann, der noch einige Stunden des 
Tages unbefent hat, wünfdhr Unterricht zu ertheilen, 
auf eine Eurze, leichte und gründliche Urt zu rechnen. 
Yuch empfiehlt er fi zugleidh zum Ybfchreiben, und 
verfihert die tiefe Verfihwiegenheit, 
Ein junges Frauenzimmer, welches in allen weibs 
lien Handarbeiten geübt if, münfcht einige junge 
Mädchen von 8 bis .ı2 Jahren in diefem Fache zu uNs 
berrichten, Weltern, welche geneigt feyn follten von dies 
fem Anerbieten Gebrauch zu madhen, verfpricht fie mit 
aller Sorgfalt dahin zu fehen, daß fie mit ihrem Uns 
SU IA rieden feoyn follen, Nähere Nachricht im Hds 
Zeh habe mich ent{dhloffen, zu Weihnachten eine 
Schule für junge Mädchen zu errichten, Unterfüßt von 
meiner Tochter, werde ich für den Unterricht in allen 
Handarbeiten, fo wie im Lefen, Schreiben und in der 
dla chen Sprache forgen, aud befonders die firtliche 
ildung der Kinder beräcfichtigen. 
inmeljend auf meine unglücklihe Lage, glaube ich 
hoffen zu dürfen, daß mein CSarfhluß nicht werde vers 
Fannt werden; und bitte die Sitern, weldhe mir ihre 
Kinder anvertrauen wollen, mic) bald biervon gütigft 
3u benachrichtigen , um das al m verabreden, 
e Baar, 
unten in der Mühlenfrafe Nr. 681. 
Man münfcht noch einige Stunden mit dem Uns 
terrichte der FAND NTDEN Sprache und anderer Wiffens 
fchäften auszufüllen. Obere Hundfiraße Nr, 92, 
um gründlichen Unterricht im Lefen, Stricken ı 
Wei Nähen 210, werden noch Kinder bey Unterzeichner 
ter argenommen. @Sitern, die mir Ihre Kinder anver* 
grauen wollen, verfihere ich, daß Id mit unermüdetem 
Teiße den Unterricht (0. einriditen werde ; daß es jedem 
aßlid) wird. Man beliede ich Dam zu melden, 
N BWwe. Si ad 
: am Pferdemarkı Nr, 781, 
Da im Töndhenhagen Nr. 3 {don feit Johannis 
eine Schule für Xinter von 4 bis I Se 
worden; fo werden Sigern erfucht, ihre Kinder diefer 
ule.anzuvertrauen da auf Die Artlihe Bildung der 
neh Bere ern 
X eMaiterni und Sonna 
A188 für erwawfene Mädchen: und Knaben ers 
Kr dem Haufe des Herrn Brabrand, Beckers 
grube Nr. TOM obere Stage, verfertigt man alle Sors 
ten Dames:-Hlıthe umd fonftigen Kopfpug nach der neues 
fien Facons aud) wäfcht man Sop N wie neu, und 
Teiitfes Migen t, daß er wieder wıe neu AUSACHT 
  
Man bittet um geneigten Zufpruch und verfihert eine 
fehr billige Bedienung. 
Sc empfehle mich in VBerfertigung: feiner Hands 
arbeiten, Sammets und Tafthüthen, fehr modernen 
Damestragen und Bonnets. Ih verfprehe fhnelle 
TBerfertigung und billige Preife, g N 
Yudy münfche ich, daß ich einige junge Demoifeles 
finden mögten, die für einen Außerft billigen Preis Uns 
terricht in der franzdf. Sprache nehmen wollten, €$ 
if des Mittwochs und Sonnadbends Nachmittags. Ich 
eifuche ergebenft diejenigen, die fich hiezu geneigt finden, 
fi gefälligft DAS u melden. 
Marie Berg, Beergrube Nr. 124 
Sollten einige Perfonen fh Anden, die in einem 
rivathaufe, (wo um ı Uhr gefveißt wird) in einen 
feinen Zirkel mit eintreten wollten, fo erhalten fie im 
MNddreßhaufe nähere Nachweifung, 
Ih Endesunterzeichneter m biemit an, daß der 
am 1. 5. M. bey mir vermißte Luc) nicht von dem bes 
{chuldigten 3. SG, P, len entwendet, (ondern Don 
einem andern meiner üler aus Berfehen mitgenowms 
men, jedoch A ae af Erbe de DE vn 
tbüt abgeliefert worden, en 16, „1809: 
NAnIEr ADBEIIHT NRiedmann, Tanzlehrer, 
Da fidh am Sonntage den 10. Dech, ein altes 
Weib erdreiftet, auf meinen Namen Wein zu holen; fo 
erfuche ich biedurch, Fünftighin ohne meine eigenhäns 
dige Unterfchrift an Feinen etwas verabfolgen iu laffen. 
] Lan Örel Wr: 
3% bitte, an niemanden etwas ohne baare Bes 
ablung, noch Geld ohne Rechnung, veradbfolgen zu Int 
en, weil ich für nicht$ haften werde. ° 
- 3, 6. Beer, Schlächter und Sarbereiter, 
in der Marliggrube, 
Die am 14. Dec. verfpielten 12 Stühle fin auf 
Nr. 407, der Lehnfuhl auf Nr, 472 und die 6 Stübie 
auf Nr. 123 geWONNEN. 
CT rnnm————— 
An Sonntage den 17: Decdt, wird auf dem Zims 
DOCK Wale DON ET BEAOTG TE Hl Hm Hagd Anie 
ve! werden. er zufal 10 0) Ten? ; 
Muß von 4— 11 Uhr feoyn wird. Er 
Sonntag den 24: Dec, wird auf der Freund (9a 
vor dem Mühlenthore eine mahagony SComode dur 
eme Lotterie verfpielt, woben Don 2 bis II ed freye 
N an BG den 25. Dech. fol 
.W n Be ta N 25, N 
SEE EEE DE ARE NEL ONE DER 
18 Lpf. in 3 Theile durd) eine Lotterie verfpielt werden, 
FEMEN HG we Fr karl on 
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4 big ı0 Uhr. & * "x Noweder. 
Yın 2ten_ Weihnachttage den 26. Dechr. werde 
id) beym HerrnZargau vor dem Mühlenthore durch cine 
Lotterie folgendes verfpielen laffen: 1) auf dieerfe RNums 
mer die-gezogen wird: a ‚Ellen 4 breit haßden Dreik, 
2) als Sanprgewian. en blau und weiß gefreifte 
feine Unterbettsbühre, 3) die Nummer vor dem Haupts 
emwinn 4 SHen fein blau und weiß geftreiftes ShHürzens 
) nach demfelben 4 Ellen dito, 5) als zwenter 
aupfgewinn 21 Sllen blau und weiß gefir. DD eug, 
die hierauf folgende Nummer 4 Slen dito Sch 
Kilfalı (ned Boden. Dur Bufen Ir my nid 
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freyer Sal von4 bis 11 fir feyn wird, — Soofe find 
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