Full text: Lübeckische Anzeigen 1809 (1809)

  
  
ELTERN 
Beylage zu No. 52. der LübeeFifchen Anzeigen, 
Den 22, April 
1809, 
  
  
Sven in einander mer in der Kinigs 
A f . 
er Süzferafe Mr. 317. eine Stube mt eiges 
uerflele, Verplag, Zanııner und andern Beguems 
ficht.isen, mit ober ohne Mlodilien, 4 Wochen nad 
Dilern voer Kodannis. . 
Sin nes bequem cinserichtetes Wohnhaus, 
gleich oder ou Dicrn. . 
Uuten (nu der Zletichhauerfivaße oben eine Stube, 
Kammer und Feuerficlie, Lder das Unterhaug, auch Dias 
zum ade menu es oerlatge mird, auf Zohanni$ oder 
glei, Das RNübe.e in der Wahmfiraße Nr. 461. 
Unten in der Hundk: aße Nr. 153. eine Srube, 
Kammer und Feuerfielle, 4 Wochen nach Djiern, Cine 
Bude auf dem Hofe, 4 Wochen uad) Zohannl$, 
Ein Saal und Nebenzimmer, und noch einige 
Zimmer, wenn e& verlangr wird au Pferdejtall und 
$plag zu Wogen; In der Beekergrube Ar. 124. 
Sin geräumiges und bequemes Haus in der Müh: 
Tenftraße, worin 2 Hinterflügel und nacheinander fol 
gende Zimmer find, ganz oder zum Theil, Nachricht 
erhält man davon in der Mühlenfiraße Rr. 769- 
Zn der Menaftraße Nr. 68, eine Stube und Kam 
mer, an eine einzelne Perfon, 4 Wochen nach Oftern,. 
Sun der Blocksqueriitraße Nr, 58, ein bheigbarer 
Saal und Nebenzimmer , uedft Borplag, verfhloffener 
Küche und Bodenraum zu Holz und Zorf, auf Zobannis, 
Zn einer der platfanten und lebhaften Segenden 
der Sradt, nach der Straße, eine Stube nebft Schlafs 
zimmer, moben nodh eine Kammer ift, an einen einzelnen 
Herrn oder Dame, auf Monate, mit oder ohne Mobis 
lien, für {ebr billige Miethe, Das Rähere auf dem 
Pferdmarkt Nr. 781, 
Sn der Sraunfiraße Nr, 126, nach vorne eine 
Stube; Kammer, Feuerftelle und Din auf Sos 
Hannis ; imgleichen ein Keller nach der traße, gleich. 
Eine Stube, Kammer, Speifekeller und Feuers 
fielle, mit oder ohne Mobilien; au übernimmt man 
die Speifung und Hoizlieferung , bey Schfr. 3. De 
Wulff in der Engelggarube Nr. 442, 
Zu der Gegend der Fifhergrube ein Zimmer, mit 
Mobilien, auf Monate, an einen einzelnen Herrn, für 
billige Miethe. N 
Ein Haus in der Fleifhhauerfiraße , 4 Wochen 
nad) Johannis. Das Nühere bey Ofterfeldt in der 
Fleifhauerfiraße Nr. 65, 
Sn einer guten Gegend der Stadt gaffenwärts 
atven in einander gehende hübfeche geräumige Zimmer, 
nebft mehrerer Hequemlichleit, Nähere Nachricht in 
der obern Hundfirabe Nr. 92, N 
Sn der Mühlenftraße Nr. 709 gaffenwärts Zims 
mer, Keusrftelle und Soden, gleich oder zu Johannis. 
Wer die angenelane Frühjahr, und Sommerzeit 
Nahe ben der Stadt zuzubringen gedenkt, dem Fann man 
zu diefem Zwe einige Zunmer ‚Auf der Zuderfabrigque 
vor dem Hürrerphore einräumen. ES 
Zur Sommeriuft, auf Monate oder aud) auf ein 
Sahr, nabe vor dem Holftenthor: ein großes Haus, 
worin fich vieleBequemlıchkesten befinden; auch ein Heis 
He$ Sommerhaug, mit Küche, Stube und Schlaffammer, 
Nahe vor dem Müblenshore, zwen Zimmer, zur 
Sommerluft, mit Mobilien, an einzelne Herren, 
       
  
    
  
Sn der Heinen Burafiraße Nr. 675 eine Stube, 
Kammer, heller Borplag , und Feusrüele, gletm. 
An der Wauer zwifchen der Krähens und @rabens 
firaße, im Haufe Nr, 391, eine Stube, Kammer 26,7 
auf Zoharnis. . 
Sabe am Markt 2 Zimmer m’ 
einzelnen Herrn oder eine Dame, 0 
gen überninunt mau aud) die Speil 
Zn der uutern Giecdenziefjer rase Nr, 187, oaffen: 
mwärzg, ein Zimmer, Kammer, DBorplag, Kühe und 
Bodenraunı, gleich, ; 
ein gutes Mahagonun Fortepiano, und ein Mabas 
Um G.avier, Zu erfragen oben in der Fifhergrube 
t, 3° 
  
rt Mobilier, an einen 
Di auf Berlaus 
  
   
  
    
  
Miecth = Gefuch, 
GFinige Zimmer zur < verlufß, in einer {hönen 
Gegend , am iebfien vor den Mühlen: oder Burgsbor, 
Geld: Anleihen, 
GSefucht werden: 
5000 m& Four. 2108 ficheres Pfandgeld as pCt, 
Sn m SOHN, 2tes fiheres Pfandseld a 4 PC, I4 
ohannis. 
4000 big 5000 m& zwentes ganz ficheres Yfands 
geld, Men Sa a « fies 
N einem Haufe 3 oder 4009 als erfies Aches 
yes Pfandgeld , auf Midaelis, ® 
u verkaufen: 
60 ma 3te8 fidheres Pfandgeld, in einem Haufe, 
zu 4 per. 
    
  
Familien-Begebenheiten, 
Srerbfälle, 
Am 19. d. M. farb meine liebe Frau, Chris 
fiana Jacobine geb. Marrini, In einem Alter 
von 50 Jahren, nachdem ich 22 Zahre mit Dderfelben 
in einträchtiger und zufriedener She gelebt, Diefen für 
mich und meine Tochter fehr traurigen Verluft mache 
ich meinen Verwandten und Freunden hiermit bekannt, 
und halte mid ihrer £bheilnahme verfichert, 
Carl Ludwig Kleng, 
Am 20. d. M. gefiel es Gott, meinen alten gu- 
ten Freund, Herrn Geo PriedrichGottfried 
Meyer, aus Osnabrück in Welipha!en gebürtig, am 
einer Bruftkrankheit , im 74(ien Yolıra feines tugends 
haften Lebens, durch einen fanften Tod, von mir zu 
nehmen. Solches wird (einen auswärtigen Verwands 
ten und Freunden hiedurch bekannt gemacht, 
Lübeck den 21. April 1809. 
Du ruhoß bis ich Dich in ewiger Freude wiederfehes 
Johann Chriftian Schramm, 
Aın 20. April, UWbends nach 10 Uhr, farb mein 
braver, rechtfchaffener Ehemann, Job. Chrifkoph 
Sindt, nad) einem Furzen Kranfenlager, im 43ziter 
Sahre feines Alters. Diefen fdymerzhaften Berluft zeige 
ich nebft meinen Kindern erfier Ehe theilnehmenden Bers 
mwandien und Freunden hiedurd) an, N 
Catharı Maria, verwittw., Sindt, 
geb, Zange, 
  
  
 
	        
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