Full text: Lübeckische Anzeigen 1809 (1809)

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„al 
  
Aiters, Dielen für mich und meine Kinder traurigen 
Berluft mache meinen Verwandten und Freunden hies 
durch bekannte 
Marg.Cathar. verwittw. Strifer, 
geb, Gerdes. 
An rzten diefes farb nad) einer langwierigen 
Brufkrau heit unfer Garte und Laser, Sohann 
Fricdrıch Warr, im funfigien Lebensjahre, 
Hinterlaffene Wırttwe und Kinder. 
Um Montag ven 13. Miız endigte Gott das 
Leben meines geliebten Varers, ZohannChrifian 
B olmer, nach einer langwierigen Krankheit, in einem 
Alter von 78 Zahren. Soldyes made meinen Berwands 
gen und Freunden hiedlırch bekannt. 
Perer Daniel Solmer. 
  
Zur Berehelichung find zum erftenmal aufgeboten 
am Sonntag den 12. März, 
in St. Marien: 
Nicol. Martin Gerdrs und Anna Cath. Zimmermann. 
in Sr Petri: 
Sochim Hınr. Muß und Anna Chrifina Muß, 
ım Dom: 
Sacob Diedrich Theodor Erull und Anna Dorothea 
geb. Helmee, verwittw. Rofendahl. 
Marcus de Wulff und Maria Johanna SBuchwalde. 
Perfonen, die ich anbieten, 
Ein Burfche von 15 Zahreit, mit guten Zeugnifs 
fen verfehen, als Laufburfche und zu häuslichen Urbeis 
ten. Zu erfragen über dem Rofenwall Nr, 370. Zac.Q. 
Ein junger Menfch, welcher bereits einige Jahre 
am Comtoir gedient hat, im Franzöfifchen gebt if, auch 
Beweife feiner guten Aufführung beybringen Fann, auf 
ähnliche Art. N ; 
Eine gefete Frau von mittlerem Alter, im Kos 
hen und in Händearbeiten fehr gefchieft, als Haushäl; 
zerin, in der Stadt oder auf dem Lande, entweder gleich 
oder auf Dftern. . s 
Eine Frau von gefegten Jahren, die bey einer 
Dame als Sefellfchafterin gewefen, auf gleiche Weife 
Dder bey Kindern. Zeugniffe ihres Wohlverhaltens kann 
% A Zu erfragen in der obern Zohannis; 
raße Nr. 2. 
. Eine gefunde Yımme die {ehr an Nabrung hat, 
auf die zweite Milch, oder auch als Trofen-Amme, auf 
4 Wochen nad Oftern. Nöthiyenfalls Fnnte fie ihren 
Dienft als Arme noch ermas früher antreten, wenn 
jemand darunter gedient fenn folte, 
Ein fehr gut unterrichteter junger Menfh, der 
Die franzöfifdhe, deutfhe und holländifche Spreche (pricht, 
und mit guien Zeugniffen verfehen ift, is Schreiber 
pder Bsdienter, in der Stadt oder aut dem Lande, 
N Ein augmärsiger Knabe von guten Äeltern wünfdht 
die UbrmacherFunft zu erlernen, Näheres ben Z. D. 
Mau am Kaufbera, N 
€ mwünfcht ein junger Menfch die Weinhandlung 
zu erlernen. 
Eine Derfon von gefegren Jahren und von guter 
Herkunft münfche auf Johannis ben ein Paar bejahrten 
Keuten alg Sefellfichafterin und als MWirthfchaftsführerin 
angeftellt zu werden. Sie wird nicht fowohl auf ein gros 
Ges Gehalt , als auf gute Begegnung fehen. 
Ein junges Frauenzimmer münfcht gerne ben gus 
ten Herrichaften auf Oftern engagirt zu werden, Sie 
iß in weiblidhen Handarbeiten gefhidt, 
  
Perfonen, die verlangt werden, 
_ Mahe ben der Stadt, zu Oftern, eine Haushäle 
terin, die Eochen kann und Handarbeit verfcht, 
9m einer mittelmäßigen Haushaltung, zu rechter 
Zeit, eine guie Xochin, Sie muß aber ihres Wohlvers 
halten£ wegen gute Zcugniffe benoringen Founen, 
ne Auf einem Gurtbe nahe den Yübect eine Köchin, 
die fih auf Zeldarbeır versteht. 
Eine gute reinliche Köchin, w:ldhe die Küche gut 
verfiehr , zu rechter Zeit. 
Ein ehrbares Wädchen, das Beweife ihrer guten 
Yufführung bringen Fann, am Fiebften vom ande, zu 
rechter Beit auf Dftkern. 
€ Ein Mädchen , das in der Küche nicht unerfahren 
if, und gute Reugriffe henbringen Kann, 
Ein erwachfener Knabe von guren Yeltern, der 
rechnen und (reasben Fann, als zaufburfhe, zu rechter 
eit. 
Muf einem Landguthe in Holfein, welches 7 Meis 
Ten von Lübeck belegen, und 1003 Zonnen Ader etfier 
Glafie bat, if zu bevorüehendem Manyıag die Stelle 
eines Bermalters vakanr. — Wer hiezu Neigung hatı 
und durch glaubhafıe Zeugniffe feine Talente, einem fols 
den Doften mit Nugen vorfiehen zu Fönnen, dofumens 
tiren Fann, wird in der Expedition diefer Blätter nähere 
NRachweifung erhalten. — Auf verhenrathete Subjetze 
wird Feine Nückficht genommen. N 
Eine nicht unerfahrne Köchin, die zugleich die 
Hauggrbeiten mit beforgen muß, zu rechter Zeit. 
Bu rechter Zeit ein gefextes Mädchen , das etwas 
in der Küche Beicheid weiß und Beweife ihrer guten 
Yufführung beybringen Fann, ud 
Kür eine Heine Haushaltung ein mit guien Zeugs 
niffen veriehenes Dienfimädchen, oder eiuc Arau, Die 
die Küche verfieht, und es fi befonders augelegen fen 
fägt, mit Yiebe und Aufmerkfamteit für die Sedlrfu {le 
eine£ drevjäbrigen Kindes zu forgen, 
DBerlohrne Sachen. 
ES if vor einigen Tagen ein Terrier Hund ents 
faufen. GSelbiger if überm Rücken jhwarzbräunlich 
von Haaren, die Hınterbeine dunkelbraun, die Vorders 
beine mehr ins Schwärzbräunliche fallend, braune Duft 
und über jedem Auge ein runder brauner Sick, ahges 
fchnitrene Ohren und Schwanz, Wem felbiger zuges 
laufen ift, over ıhn fo nachweifen Fann, daß man ihn 
wieder erhält, hat eine dem Werth des Hundes ange: 
mefjene Selohnung zu erwarten, im Haufe Nr. 657 in 
der Breitenfiraße, 
SGeftohlne Sachen. 
Durcdy gewaltfamen Einbruch find der Frau DHofs 
Baumeiferin Richter in Eutin in der Nacht vom 27. 
auf den 28. Febr, aus ıhrem Haufe entwandt worden: 
I gelb gefireifte fchlagtuchene 2fchläfrige Oder; Betts 
Decke mir Federdaunen. — I biau und weiß faartus 
dene 2jchläfrige Bertdecfe mit Federn. — 1 blau 
und weiß gemwürfelte einfchläfrige Betrdete mit 
Kedern -— I blau und weißer Dfühl mir Federn, 
— 3 blau und weiße Kopfkimen mit Federn, — 
x braunftreifigte zizne Madraye mit Baumwolle 
efüttert. — ı braun taften Frauenkleid, ein 
ch)warz und weiß Fatunen Araucntleid. — ı fchwarg 
taftne an mit Auffchlag und mit dem nämlis 
den Zeuge befegr. — 6 plattivie Lezchter, nämlich 
4 große und 2 Fieine, 
Sollten diefe Sachen ben jemanden zum Berkauf gebos 
ten werden, fo wird geberen, fie anzuhakten und davon 
gefällige Nachricht zu ertheulen.
	        
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