Full text: Lübeckische Anzeigen 1806 (1806)

WEGEN SEEN RE 
Trockene 1 2 und ER Bohlen, wie 
4 S aum Bretter, zu X: delarbeir, 
aud Dirudau /5 Sr al, Dabms. 
Ein {ehr guter und bequemer engl, RKeifemwvagen. 
Liteerarifche Anzeigen, 
Das bisher angeFhndigte Werk: 
eilter Shen 20. hat munnehr die Dreije verlaffen 
amd die reip. Herren Pracaumerantenr Fonzen Dajjelbe 
you Monrag an IN ur Wohnung, Morgens von 4 bI$ 
70 umb Nachmirtacs von 4 bis 5 Uhr gegen MHolieferung 
der Scheine gefällisık in Empfang nehmen laffen, „Des 
nen reip. Subfertbenren wird es mitzeift der DBohufchenf 
Buchhandlung zugeichicke und die Bezahlung dafür von 
ibr angenommen werden, Mın, übrigens allen Zerums 
gen vor zubeuacn , fo wird noch gehorfanıft gebeten , ben 
AKolieferung der Scheine den Namen des Inhabers güs 
ng mir anzugeben, Wegen der Kupfer muß ih um 
STerzeihung biezen, indenı die Zeichnungen zu denfelben 
ben der Adfendung verlohren gegangen 1HD und vis jeßt 
noch nicht wieder ausgemittelt werden Fonaten 5 das 
YPaudticum wird jedoch auf ein? andere Art hinreichend 
Safür entfhädigr, weil das Werk um 63 Bogen fürs 
£er geworden ift, als e$ dem Anfchiage nad) werden 
follte und ich DM ben Mirtheilung der Kupfer durchs 
aus nod) um NachfhuS birten miüffen, welches id) nun 
aber in diefer Nückficht unterlaffe. E 
ünfrig wird nun diefes Werk fowohl in dem DBohns 
{chen Verlage, als ben Unterzeichnerem felbft, für den 
Yadenpreis von 5m& Cr, en werden. Auch hat 
yebterer nod) einen Eleinen Borrarh von dem fogenanns 
gen erfien Theile, der merfwürdigken eben$s 
Epoche des Schaufpieler$ H— 20, weiches feine 
frübern Schietfale enthält, Er war zwar Willens, dies 
ges Wert ganz zu unterdrücken, weil e$ hie und da fehr 
mißverfanden wird ; doch ift dies ja leider das 
Schiefal aller Schriftfieller daß ihre Arbeiten zu viel 
geistig beurrheitt werden. Warum foll ich alfo denjenis 
en, die mid) von Zugend auf zu Eennen wünfchen Abs 
Pen Bunfdy verweigern ? Auch hab” ich ja den Troll, 
dap alle meine Freunde und die, welche mich früher 
Fauncen, vollkommen zufrieden damit find; wiewohl {ich 
feibft befenne, daß ich mid) darin erwas übereilt und zu 
nardrlich und wahr gefchrieben habe; e& bedarf ins 
Ddeß blog einer aufmertfamen Durchficht , fo wird 
man gewiß anders und nachfichtsvoller urtheilen, 
Dieies Buch DEE ben nn ebenfalls 
fı DR u haben, bes 
für den Preis voOR 5 8 N rarih Derby 
Mitglied des hiefigen Theaters, 
De 
Folgen übers 
  
  
    
  
   
  
  
    
Spilhaus auf Marienkirchhof find die Hirns 
dran OO MeMichan nad) Dr. Gallg Bemerkungen, 
nebft zwen gENAUCH Abbildungen in Kupferfiche, gefreut 
nad) dem Schedel gezeichner , weichen Gall in feinen 
MBorlefungen gebraucht, 3u8 51. — Madame Schall, Lair 
zerin beim Danifchen MRationafteater , alg Nina zu 
z me. — Daffelbe Bild im Tearerkofüum augsgemait zu 
3 mt, — Madame Heger als DyneFe zu I mE 8 fl, — 
Eine norwegifche andichaft, iMum. zu 2 mE zu haben, 
Eine notmig DE VL 
hotterie Anzeigen. ) 
ge! Et 3. Clafe der 53. GO Lotterie, die 
at 210 Man gesogen wird, ind ganze, halbe undi viertel 
Zoofe zu haben ben 3..C. Dirihy 
inder Pfaffenfraße bey Satharinen, 
Zur gfen Hamburger großen StahbtsLotterie yon 
3000 Loofen, mworın die Gewinne 209,000 1118, 100,000, 
50,000; 40,005, 20,000, 10,000 ME u. f. m. vorkommen, 
find ganse, halbe und viergel Loofe mebft Diane zu haben 
ben NDS. Dir! 6, Piafenkrike, 
Anleihen, 
  
Befucht merden : 
8000 m& ganz ficheres Pfandoeld zu 5 pC., auf 
SZohannis , dahinrer ned 10000 ma (tegeu, 
2000 mö erftes Pfandyeld in Haus und Land, auf 
Dohannig, SE 
Zu verkaufen: 
18000 m& ficheres Pfaudgeld in einem nahgeleges 
nen Gure, weicher Poften 5 pet. Zinfen giebt, 
Miethe, 
  
Zu vermiefhen if; 
 3wey Zimmer nach vorne und eins im Flügel, 
mit Mobilien, aud) ein gewölbrer Keller, in der Breis 
tenfiraße Nr. 655, 
Mitten in der Beckergrube ein hübfcher Saal und 
NRebenzimmer gaffenwärts, und nod) 4 heizbare Zimmer 
wovon sweyn Nach der Gafle , und wenn es verlangt wird 
gemeinf(chaftlihe Küche und Bodenraum, 
N in eine anfehntiche Familie ein großes Wohnhaus 
in der Eee auf SZohannis. 
‘ $ Gewölbe im vormaligen Schmidt(hen Haufe 
An der OA in Koftoct, welches vorzlüglid) zum Mas 
BEN NR feiner Größe und Bequemlichkeir wegen 
efchictt if, fich auch durch feine vorrtrefliche Lage bes 
nders empfiehlt, und in den verflofjenen Jahren vom 
den Herren Wendr und Freyrag aus Lübek zur Roftos 
der Pfingfmarkrszeir zu diefem Zweck benußt worden 
if, Fann zum bevorftehenden Pfingkmarkt und auf mehe 
rere Jahre wieder auderweitig vermiether werden; man 
meldet fi dieferhalb bey dem Makler Herrn Z., Fo 
Prang A Moftock in poft(venen Briefen, N 
ven Kornboden, 3 Räume und ı Diele, unten 
in der Marliggrube Nr. 453. 
Dben In der Herzengrube Nr, 626 im Gange nach 
der Straße hinaus, eine Stube, Schlafkammer, Borplag 
und Bodenraum, gleich, 
Su der obern Hürfirafe Nr. 292 ein gewölbter 
Keller ,_gicich, Ä 
Bor dem Holftenthor hinter Lorenzkirchhof 3 bis 
„4 Binmern, mit einigen Mobilien, zur Sommerluft, 
Eine Stube, Schlafs und Speifekammer, Feuers 
frelle und ein großer heller VBorplag, auf Oftern, Eller, 
ES elf Dam Unnaen Cchbera ® 
uf dem langen Lohberg Nr. 250 zwey Stuben, 
Speifekammer, Zuä je und Boden, und noch eine Sams 
mer, 4 Wochen nad) Oflern, 
Zu der beften Gegend der Stadt verfchiedene Zims 
mer, mir oder ohne Mobikien, an einen einzelnen Herrn; 
2 fchöne feite Böden mit Matten oder Felle zu beiegen, 
auch ein (djöner Balfenkeller , gleich, 
Sm Balauerfohr Nr. 157 eine Stube und Kam 
mer, gleich, 
„, Nahe vor dem Holftenthor_3 moderne Zimmer , 
ufüche und Speifekammer , zur Sommerlhift, an eine 
die oder auch an einzelne Perfonem, nr oder ohne 
obilien, a * 
(Diebey eine Beylage,) 
  
 
	        
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