Full text: Lübeckische Anzeigen 1804 (1804)

  
fiohleu worden. Sollte von diefen Sachen etwas zum 
Berkauf oder zum Borfag gebracht worden feyu, fo 
bitter der Eigener felbes anzuhaizen , indem man das 
bafür erlegte Seld gerne mieder zurück zahlen wird. 
Bidet len, < 
Bekanntmachung. . 
d. 21. Sept. Infir, (] z WK. 6 Uhr, 
  
Der Zeitpungt naher wieder heran, wo, in der 
nun einmal teftgeferten Ordnung, das Lübeck, AddreBs 
buch eine ucue Ausgabe für das Fommende Jahr 1875 
erfordert, und Ich bin abermals geneigt, folche in der 
aueglichften VBollkomumenbheit zu veranfatten, wenn ich 
zuvor wegen der damit verbundenen berrächtlichen Tuss 
Jagen und Kopien einigermaßen ficher geitellt fenn werde, 
Da diefer Zweck Kur durch hinlängliche Subfertprion 
erreicht werden Fanın fo bringe ich folche wieder in Bors 
{chiag, und [ade alle Beforderer und Sreunde diefer ans 
erfanur uüglichen Cinricatung zur geneigten Unter fchrift 
für ı Gyemplar auf Diudkpapier mir 1 mb, 8 50. und 
Schreibpapier 2 mE 4 Bl. ergebenft cin, und werde zu 
diesem Behuf einen befondern Sogen circuliren (afen, 
Den Nichrfubferidenten Kann das Eremplar auf Druckpas 
pier nachher nichr unter 2 mE, erfaffen werden :Schreibs 
papier Exemplare werden wegen des hohen Preifjes der 
YPoftpapicre nicht mehr gedruckt als beftellt And. 
Das Bauch felbit folk nicht uur in der nämlichen Art 
als das vorigjährige erfcheinen, fondern ich werde auch 
zu deffen Berbeiferung alle Kräfte aufbieten, und gewiß 
mürde die Cinschleichung jedes noch) fo undbedeutenden 
ib daben vermieden werden, wenn alle hiefige 
inwohner meine oft wiederholte Bitte, um gütige ZUs 
fendung ihrer fehlenden oder berichtigten Addreffe, nebft 
den norhigen perfonlidhen Befunmungen, erfüllen 
ollten A « . 
® Dbhateich meinen vorigjährigen Antrag, die alljährs 
Jiche Herausgabe des Addvesbuchs betreffend, nur einige 
Kiebhaber durch ihre Mnterfchrift genehnıigr haben, 10 
Dan ich doch uoch Immer zu diefer Beranstaltung erbbrig, 
mwenn die Hezreu Subferibenten fammelich zu bemerken 
geneigt find, ob ihre Unterfchrift wicder nur fülr das 
U ‚805, oder zur immerwährenden jährlichen Forts 
egung gültig fenn fol? ea 
Xübed den 12. Sept. 1894. GG. SF. 3. Nömbhild, 
   
  
  
     
  
  
Mein Erablifement in der untern Fleifchhauers 
firaße Nr. 205. zeige Id) hiemit meinen Freunden und 
Bhunern ergebenft an, und empfehle mic) mir Catfe, 
Ruder, allın + ewdrzs und Farbe: Waaren befions. 
Durch billige Preise und recle Behandlung werde ıcd) 
jederzeit das Zuttayen meiner Gouner und Freunde 
zu erhalten fuchen, Yndr. Heinr. StIB. 
Seit vielen Kahren have ıdh ber dem Herrn 
erdinand W. K. Schulg in Hamburg, mir vieler Zus 
HURAET von beenden Seiten, in Vedienung geflanden, 
hinlanaliche Kenne, während 
diefer Zeit, ETW 3u baben, durch äbuliche Gefchä:te 
mein Fortfommel fihern? ; 
Dem verehbrungsmwirdigen Dublikum empfehle ic 
mich demnach nur meinem nen etablirten Waarenlager, 
weiches zmar Elcin if, aber dod) fehr prachtvolle Sachen 
eurhäft, ais: Wobitien, englifche und deutfche eıferue 
Delın, Srahlkamine, deonom:fche Feuerheerde, dern 
versh fon anerkannt if, und Feiner Lobeserhebung 
  
   
und femauchte m 
    
  
weiter bedarf, zu deren Yufftellung ich auch nöthigens 
falls Anmeifung geben Fanırz ferner: Gefundheits:Kochs 
gefchırre, platzırte und lackirte Sachen, die zur Eınrichs 
EuNng eines Completen Hausftandes unentbehrlich find, 
Pendules, Porcelain, Wedgwood, Sättel, Zäume, 
Piftolen, feine Bradand. Hüthe, italienıfhe Marmors 
und Aahaftermaaren, für Kenner und Freunde der Kunfk, 
als: Bafen, Fıguren, Platzeau 2c. weiche ich Eirzl.d) 
in meinen Barerlande, mährend meines Aufenthalts ın 
Alorenz, felbit eingefautt" 5 alles nach der moderns 
fen engl., frınz. und deutfchen Andmwahl, und fo volls 
fäudıg, als es nur der Raum in Madame Leufchat ihs 
rer Hehaufung, Bedkergrube Nr. 123, verfiatter, den 
ih mir zu meiner Eimrichrung gewählt habe und weis 
chen ich nach Verhä.ıniß ses Übrage: ın der Folge vers 
g.ößern und mit den neueften Waaren zu completiren 
mich bemühen werde Diejenigen, welche mich mir 
ibrem Sejuche und Zufpsuch zu beehren belieben, Föns 
nen fich der angenehmiten und billigen Begegnung vers 
ficherr halten ; es foll fters meine angelegentlichfie Sorge 
fevn, durch gute Behandlung mir den allgenıeinen Bens 
fall zu erwerben, Xübeck deu 14. Sept. 1804. 
DL. B. Bicarl. 
f Nahe ben Lübeck ik unter bılligen Condirionen 
eine Pachrftelle abzurreren. Das Nähere ben Herrn 
. W. Severin, Marliggrube ın der golden Zaube, 
m Montag deu 24. Sept, , als am Markrtage, 
wird auf den: Coffeehaufe zu Stocelftorf um 1 Uhr zu 
Mittag gefpeifer, und nach Tıfche Fann geranzr werden. 
ür gure Dufit ik deftens geforgt. Mn gerälligen Zur 
pruch bittet 3. PD. Braude, 
Da wir diefen Sonntag den 23. Sept, ben dem 
Herrn Buck auf dem großen Weinberg unfer Gartners 
Schafferbier halten: fo erfuchen wirergebenft alle gute 
Zreunde und Freundinnen, ung mir ihrem wertben Bes 
{ud zu beehren. .& S, 
Da ich jeßt wieder vdllig gefund und ben “olcdhen 
Kräften bin, daß ıch meine Gefchäfte wieder antreren 
Tann: fo habe meinen Odunern und Freunden foldhes 
bremir ergebeuft bekannt machen mollen. 
Yug. Fricdr. Schul, LFeichenbe keller, 
wohnbhafı un Kolk. 
‚ Capirain Charles Smith von Leverpool bittet 
an feine Schiffsbefagung nıchts ohne baares (Held ver: 
abdjolgen zu laffen, indem er für Feine Bezahlung hafı 
ten wird, 
Schaufel. 
„ Donnerftaas den 20. Septb.: Der Baum der 
Diana, cine Oper in 2 Yulzügen, mit Munt vou 
YWeartui, Cabonnement,) 
Madame Keilhol5 wird als Amor zum zwenptenmal 
devürıren, 
    
  
Mohnorfgveränderung. 
Da ich gegenmärzig im Balauerfobr im Haufe 
Nr. 176 der Wahuft gegenüber wohne, fo mache 
id) folches meinen geebrin Öonnern und Freunden be 
Fannt, und bıtte mich ferner nur ibrem Zufpruch zu beeh‘ 
von, P. OD. Wundemann, Maler. 
  
    
Meifegelexenbelt. 
Um Donnerfiag oder Sonnabend fährt ein lediger 
äbere Ram 
Stuhlmagen mit Berdef nad Hamburg, NR 
richt giedt OD. SG, Fran au Pferdemarkt, 
  
 
	        
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