Full text: Lübeckische Anzeigen 1804 (1804)

Foranif feines glücklichen Fortkommens feine eigene‘ 
  
  
aufbahrn zu befrreten, bisher abgefehr dr morden, und 
für deu Kd) biedurdy dee frobefte Ausfchr orier, bieven 
nict aucdfe bie ben, 1uD da ich die Ladurch entfprins 
    
gende GiückfeitgEeent vom Srbkcen bis zum Kleinften 
erfirecten wird, fo freise fich der Eleude und Hlligbes 
dürferge und mir ıhnr der Arımenpfleger, denn es wird 
des Wohlthung mehr merden, da der welcher oft gerne 
wobhlgeihan hätte, und es nichr nach feinem Wunfche 
thun Fonnre, jeßt fein wohlshätiges Jerz beffer zu zei 
gen Seclegenheit erhalten wird, 
Aenn nun aber, wie ich hore und münfche, fich eine 
reichliche Anzahl refp. Pränumeranten einfinden mögre; 
fo bırre ıch (chließlich ned) Jeden der Hın. Entrepreneurs, 
mir nach und nac) gefälligft Nachrichr miszurheilen, wie 
viele Abbonnenten fie bereits erhalten und nody wohl 
zu erhalten hoven, damit es zu rechter Zeit nicht an 
binläuglıchen Eremplaren fehlen mdge, . 
Schließlich bemerfe ich nur noch, daß Den diefem 
Aerke nicht fo fehr auf Schönheit der Ausdrücke oder 
auf überfpannte Ausdehnung , fondermn bloß auf den 
innerır Werch und Gehalt deffelben von einem geehrten 
Pubdlıko allewege Rückfiche zu nehmen {eny. Wismar 
den 24. Kan. 1804. 
Kar . . Mau, Kaufmarn, 
ier in Lübef nimmt die F. Bohniche Buchhandlung 
Pränumeration an, 
  
Ynleihen, 
Sefucht werden ; 
1000 mE. fiherc$ Pfandaeld, auf Oftern: 
7000 oder 15comf, ficheres Pfandgeld, auf Dftern; 
Folgende erfie Pfandpofie: 1200 ME , 1500 mb,, 
2000 ME und 3000 mE auf Oftern oder Zohannis. 
2 a 3000 mf. ficheres Pfandgeld in einem Haufe 
auf Oftern. 
3000 m£, erfie$ Pfandgeld zu 4 pCt, 1200 ME, 
zteg Pfandgeld, wohinter neh 120° mE, legen. Soomt, 
ztes Pfan"geld, wohinrer noch 15c0 mE. liegen, 
300 mE. 600 m. 8300 mE, und 1000 mE, 
co mE. ficheres Pfandgeld au: Oftern 
Zn einem neu erbauten Haufe 2000 mE, ficheres 
Pfandgeld, auf Oftern, 
Zu verfaufen : 
Ein Poften- von 3000 mE. erftes Pfandgeld zu 
5 pCt, in einer Yandfielle im Kübeckıfchen Gebiet, gleich 
oder auf Martag, 
1000 m£, Cour, erfies Pfand w, £. N a4 pCL, 
1cc0o mt, Cour, ficheres Pfand a 5 per, 
Miethe, 
Zu vermiefhen ft: 
Oben der unsern‘ Zohannisfiraße eine Stube, 
Kammer und Alkove im zweyten Stodwerk, gaffenwärts. 
Machricht hievon if ben F. SC. H. Peftel In der obern 
Hürfiraße zu erhalten, 
Sn der obern Hlırfiraße, vorne im Haufe ein 
Zimmer, nach bhiusen ein Zimmer und Kabiner, mit 
Mobilien, auf Dftern. 
„Sn der Mühlenfiraße Nr. So! gaffenwärts ein 
Zimmer und Kammer mir Mobilien, au einen einzelnen 
Herrn, gleich. 
Eine Stube mit Borplag , an I oder 2 Perfonen, 
  
  
EN MEERE NEE NEE 
x Inder Himyfirafe Nr. 3207 vorne im Haufe, zwen 
Zimmer, nach hingen ein großer Saal; eine verfhlorp 
fene Suche, Koller, Wafchhans, Hol:ftall, Sıeinhoy 
Boden und Gefndekammer, zu rechter Zeit, 
Sn einer der been Gegend der Stadt 2 recht 
gute Zıummer auf Oftern, mit oder ohne Mobilien, an 
eine einzeine Derfon, 
N Oben in der Marliggrube Nr. 473 eine Stube 
mit oder obue Mobilien, an eine einzelne Perfon, gleich 
oder Ofiern. 
Su der Depenau im Haufe Nr. 430 in der erfien 
Erage gaffenmwärts eine Srube, Kammer, Feuerfielle 
und Bodenraum, 4 Wochen nach Dicern, 
Mirten in der Fleifchhaue: firaße eine Stube mit 
BVorpfas, Zeuerfielle und Holzraum, an eine Perfon, 
oder 2 fılle Veute ohne Kinder, auf Dfern. 
In der Fıldhergrube Nr. 291 eine Stube und 
Kammer, mit Mobilien, an einen einzelnen Herrn, 
auf Monate, 
f In der Becfergrube Nr. 124 dreny Zimmer an 
einen oder 2 Herren, ein let nach der Straße, en 
Schlafzimmer und noch 2 Zımmer mit einer Küche, wie 
aud) 3 Bdden und Dielenraum, 
Am Kaufderge ein Weinkeller, auf Oftern, 
Zur Mieth: wird gefucht: 
Ein oder zwep Zimmer in einer guten Gegend 
der Stadt, für einen unverhenratheren Mann, auf Oftern, 
Nähere Nachricht in der Hürfraße im Haufe Nr. 257. 
Dienfte, 
Dienft wunfht: 
Ein ausmwärtiger junger Menfch, 16 Zahr alt, 
von güter Familie und Conduite , ben einer hiefigen fo: 
liden Weinhandlung, woben aber nicht eine fiKende 
Schenke fenn muß, als Lehrlıng, 
Ein junger Menfoy, 16 Zahr alt, von biefiger 
guter. Familie, in allen Handlungsfenntnifen auch in 
der franzöfiydhen und englifchen, vorzüglich aber in leß 
terer Sprache fehr g.üıbr, mwünicht auf einem guten 
Gomptorr hiefelbft als Yehrling emploprr zu werden. 
Win ausmwartiger junger Manu von honetzer Fas 
mifie, der inDHamburg 5 dıs 6 Yahre an einem Comtoir 
gefianden, der frauzihidhen Sprache im Schreiben und 
Sprechen mächtig, hıer auf gleiche Art, 
Gin verhenratherer Mann, der die Gärtnereny aus 
dent Grunde gelernt har, als Gartner, und Fann- den 
Dienft gleich antreren. Nähere Nachricht ben Herrn 
Bdct vor dem Holfienthore auf dem Tannenbaum, 
Ein junger Menfch, der biefelbft a!$ Laufburfche 
engagirt if, münicht gerue auf 4 Wochen nach Oftern 
in ähnlicher Eigenjehafr entweder in der Sradr oder 
Auswärts wieder angeffellt zu werden. T 
Ein Maschen von honerten Yeltern, in Handı 
arbeiten nicht unerfahren, ben einer guten Herrichaft 
als Nähe: oder Folgemädchen, zu rechter Zeit, N 
Eine frau von befien Zahren, als Haushälterin 
cder zur Yufficht des Haufe“, zu Oftern. ‚Nachricht 
ben Nıcfeldt in der untern Öloctengießerfiraße Zac. L. 
Nr. 318, . 7 Bau 
Sine gefunde Anke vom Lande, jabald wie mög; 
  
lich. 
Berlangt wird: 
Zu rechter Zeit. eine Köchinn, die gut die Küche 
verfieht,
	        
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