Full text: Lübeckische Anzeigen 1802 (1802)

A) Vorfälle, die meiner Handlung nachtheilig 
1, und zur Berbänung Eünfriger Zyruns 
zenbrhiger, meinen biegen und ausmwmärtis 
w biemir aniuseigen, daß meın Bruder 
man umd ich, die am Klingberg Nr 826 
den Handlung für ung führen, und weder 
0 0, noch einer unirer Brüder au die vormalige 
% ng unfers feel, Barers$ auf die enrferntefie Weie 
haben. 
A ich wiederhole id meıne vorhergeganaenen Ems 
pfehlungen, und vereinige damit die Vernpcherung, daß 
ich mich bemühen werde, das Zurrauen inmer zu ver: 
dienen, womit meine refp. Käufer mich bısher beehrt 
haben, SG. N, Yderman, 
  
   
    
   
  
  
Wir haben auf unferer Mobılien ; Niede 
dem Haufe Nr. 537 ın der Mönigfuahe ben Aa 
fehr vollfändiges Yager der prächriaffen, fin 
und gefchmackvoliften Mahagenı Arlas: Cbenho!s Amas 
raurhen:Dolz Mobili:n aller Arten autzumweifen, womit 
wir ung dem refp. Dublıkum empfehien und um den 
Zuipruch der hier anfommenden Fremden bitten Founen, 
Man Ander alles, mas zur Meublirung und zu Ber: 
Zierungen von HNäufern ucthig ik; uud) haben wir ein 
erneuertes Sortiment von feinen Varifer Porcellain 
Thee: Servicen, von 12, 18 und .4 Paar Taffen, auch 
einzelne Zaffen mıt Portrais und anderen reichen Zies 
rathen verfehen, ganz neue Deffing von ranzönfchen 
Taperen, Yambrig und Parifer Penduls Uhren, erhals 
gen. Georg Yudmig Veithoff & Comp. 
Bei diefer Bekanntmachung Anden wir auch ubrhig 
anzuzeigen, daß Herr Zoh. Chr. Heinr, Müller Feine 
Scfchäfte ben diefem Lager mehr beforgt, 
    
  
  
Durch einen mir einträglihen Nuf von einer 
auswärtigen Herrichaft bin ich genöthıget , mich auf 
einige Wochen von hier zu entfernen. — Ob ich afeich 
vollkommen überzeugt bın, daß meine hochgechrien 
Kunden mir diefe Reife in Rücklicht meines daben has 
benden Fieinen Vortheils$ gern erlauben, fo erfordert 
jedoch meine Pflicht, für Ihre nörhige Bedienung in 
meiner Abwefeznheit gehdrig zu forgen, Da id) um 
meinen Sohn fo weit gebracht habe, daß er meinen Ser 
{chatten in Ihrem ganzen Umfange vorfichen und ich ıhır 
foldhe ruhig anvertrauen Fann; fo erfuche ich meine 
geneigten Gönner, demfelben Ihr gütiges Zurrauen zu 
fehenten, und ben meiner Abwefenheit ihm Ihre Ber 
fehle, fo mie Sie eg ben mir felbfit gewohnt find, in 
meine Wohnung ertheilen zu laffen, Xübet den 24. 
April 1802, Xevn Philip. 
Anzeige für Eltern und die, melche 
deren Stelle vertreten. 
Da es fıch mir meiner häuslichen Yage fehr wohl 
verträgt, und meine Amregefchäfte mir mande Stunde 
zum audermeirigen Gebrauch idrıg lafen; fo habe ich 
mich entfchloffen , Ddiefe zur Erziehung einiger Kinder 
Aanzumenden. Es it hier nicht der Ork, die beiderfeints 
en Bedingungen weitläufig auseinander-zu fegen, (ons 
ern meiner unmaßgeblichen Meinung zu Folge der Ges 
genfand einer nähern mündlichen oder fHrifrlichen Un: 
terhalrung, nur fo viel fen hir gefagt: Heilig und groß 
find meine Begriffe von einer Erziehung, und unabı 
[äffig wird mein Eifer fenn, die einmal auf mid) genom: 
menucn Pflichten redlich und nuH meiner befien Ueber: 
geugung au erfüllen. Wollen daher Eltern mir die Bil, 
  
dung ihrer Kinder anvertrauen, fo befiebe Man fd) des: 
wegen {chriftlich an mid) zu wenden. 
Neuftade in Holfem, DS. Dünker, Prediger, 
„Anzeige für Eltern, 
E€$ münfchr jemand In feinen febon einmal fefiger 
fegten Stunden, die er wöchentlich zu geben hat, gerne 
noch einige geüttete Kinder aufzunehmen, Die Facher 
worin er unterrichtet, And Netgirn, Hiftorie, Natur; 
gefchichte, Geographie, Technologie, Orthograpbie 26. 
Sollte hiesu jemand NMeigung haben, der wird erfucht, 
fich unverzhglich zu melden. 
Den Liebhabern der TanzFundk, welche die Mennet 
allegro und Mennct a Cgro piclto, auch die fchottis 
(chen, franzöfifchen, Ballers und SZolotänie 2C. 
nach der MulnE tacımäßig zu erlernen Yauft haben, biete 
ich meinen Unterricht an, den ich zu jeder S runde des 
Tages in meinem zu diefen benannren Tanzen febr gut 
eitigerichteten Save übernehmen Fann, Die Eltern, 
die mir ihre Kinder anvertrauen und ud) meines Unrters 
richts bedienen mollen, Edunen Die befte Sirtlichkeit und 
Moralirkt erwarten. 
Carl Niedmann, Tansmeifter, 
wohnhaft in der Fleifchhauerfiraße Nr. 1307 
„BVerleumderifche Serichte und Nachreden nöthis 
{m mich, jeden, der etwa Forderungen au mich zu has 
en glaubr, zu erfuchen, jıch desfalls ben mir zu mel 
den, um folche berichtigen zu Fönnen. - Zugleich ems 
pfehle ich mich den Damen zur Berfertigung aller Sor‘ 
ten Pusarbeir, fchwar: Hlohrkappen und Spigens 
ausnähen; aud) mache IC) alle Sorzen Hüthe für Mäd- 
hen, N Wirttwe Lehmann, 
im Kofengarten unter der Sohannisfrafe, 
ESchaufpiel. 
Montags den 26. April. zum erfenmale: Maria 
Stuart, ein Trauerfpiel in 5 Yırlzlgen, von Schiller. 
Meifegelegenheif, 
An Sonntag oder Montag fährt ein Icdiger 
Stublmagen mir Berdek nach Hamburg. Nähere Nads 
richt giebt H, @, Krane am Vierdemarkt. ] 
Um Tienftag oder Mittwoch fährt ein LMart 
Stublmagen mit Verdeck nach Hamburg, Miethkurfher 
Rdpeke in der Bekerarube . 
Yın Dienfiag oder Donnerfiag führt ein lediger 
Stubhimar n mir Berdet sag nawburg. Mierhkurdher 
Seemann in der Kreisenfirake, ) 
Um Dienfiag oder Mittwoch fährt ein ledi 
Stuhlwagen mit Verdeck nach Hamburg, Miethkutf 
Wegeuzr ın der Bıkergrube, 
. „Em morgenden Sonntage baden: 
Die Faftbacter: Joh Friedr Farftens am Koblmarkt, 
deffen Kirı oben der Mengkraße if. 
Und Koh. Heinr Keivplr in der Müblenfiraße, auf der 
Pfatfenfirafen EFe, deffen Lirt auf dem Kohlmarkı if, 
Der Losbucfer, Johann Hinrıd Michel Meinck in der 
großen Burgfiraße, deffen Litt oben der Zobannisfrafe 
unter der Apotheke fh benndet, 
Sleifchtare im alten S 
   
ei ima rangen: 
Fettes Zürfihes Ochfenfleifch, das Pfunt 
DBratenfiücke, das Pfund Zn 
56 
681 
Abi AD Henbürger Ochfenfleifch, das Pfund X X 
 
	        
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