Full text: Lübeckische Anzeigen 1799 (1799)

  
MH diefen Michaelistermin werden in einem vor weni: 
gen Kahren neu aufgebauten Haufe 1500 mE, Grr, 
als zte$ Pfandgeld gefucht, mwoiinter als Zter und gter 
BPoften annoch 3500 mE, liegen. . 
FA8 find 2 Pöfte von 1000 mE vorräthig, movon der 
„eine gleich oder auf Michaelis, der andere aber auf 
egal als zweytes ficheres Pfandgeld belegt werden 
ann, 
VBermierhbares, k 
$ if auf Enftigen Oftern auf dem Lande, 2] Meilen 
von Lüberf, cine Meine Schmiede, moben ein Karen 
mit 2 Wohnungen, nebft einem Kohlyofe mit guten 
tragbaren Obfibäumen , zu vermiethen. 
gg“ einer [cbhaften Gegend der Stadt ift eine Stube, 
Kammer, Feuerfielle und Boden zu Holz, nebft mehs 
Teren Bequemlichkeiten, auf Michaclis zu vermiethen, 
SS Fömmt ein Käfekeller am Markt auffer Miethe, 
Nachricht im Addreßhaufe, a 
Y der Breitenfiraße unter dem Haufe Nr, 700 if ein 
Keller zur Miethe, RE N 
Da in der Mühlenfraße Nr. 802 ik ein meublirtes 
Wohn; und Schlafzimmer an eine einzelne Perfon 
zu vermiethen, und kann gleich bezogen werden, 
abe am Markre, beym Kubhfod Nr, 825 if ein feßter, 
trogfener Keller, zu Wein, Del und andern Waaren, 
3u vermiethen und Fann gleich belegt werden, 
N einem Haufe in der Ritterfiraße, auf der Webers 
ww) firaßen Ecke, if eine Stube mir oder ohne Mobis 
Hen zu vermiethen, Ö N 
CH eine gute geräumige Diele zur Miethe ges 
ucht, 
ier Wochen nad) Michaelis Fömmt in der Glocken; 
giefferfiraße ein Wohnzimmer , ein Heiner Srall, 
Ind ein großer Raum frey, N 
An der Fifchergruvde In Nr, 280 if ein großer Raum 
S zu vermierhen, und Fann gleich delegr werden. 
N einer guren (jegend der Sradr uf Cine Stube mit 
Feuerficile, Vorplas und Bodenraum gayenwerts 
auf Mıchaclis zu vermierhen, 
Gelehrte Sachen, 
as mehrmalen angekündigte Werk: 
SZournal für Prediger, ıfter bis 34ter Band, 
Vollfändig und fo gut wıe neu, If bis Jekt nod) unver: 
Fauft, und wird von heute bis zum Zıfien d, W, für den 
geringen Der von 30 m£ Cour, angeboten, Sollte fıch 
An diefer Zeit Fein Käufer finden, fo fi diefes Werk an 
einen algdann zu beffimmenden Tag djentlich in einem 
vergnügten Zirkel verloofır werden. Bis dahin if cs für 
obgemeldeten Preis täglich im YNddreßhaufe zu haben, 
Liber am 24. Auguft 1769. 
Famikiennachrichten, 
% SA 
M ı7ten d. M. gefiel es dem Herrn, meinen 
+ ge.tebten Ehemann, Joachim Gabriel Jenken, 
Büchfenmachermetfter Hiejelbft, aus diefer Welt in 
die Emwizkit zu verfeß.n, Soldhes mache meinen 
Freunden und & dnnern hiedurch bekannt. 
Witwe S. E, Jenkm, geb. L:renken, 
YMırd) mache ich zugleid bekannt, daß ich die Yros 
feffion meines jeel. Mannes forrfegen werde; und er fuche 
Picine Freunde und Gönner mid) mit ihrer Arbeit zu 
eehren, Meine Wohnung if unten in der Fleichhauers 
Kraße, Kietug Zangen, 
Wobhnortsveränderung. 
Dun tefp. Herren und Damen zeige ergeben cn, 
dag ich nicht mehr in der Wahmfirafe im weißer 
Pferde, fondern jeßt in der Dankmwertsgrube in Nr. 539 
Iogire, ch empfehle mich demnach befiens denen De men 
mir dem neueften Puy, und denen Herren mit Wachss 
hürben, und birte mich fernerhin mir Dero Zufprud) zu 
beehren, Id) merde allezeit auf das Neelfte und zu den 
billigfien Preifen jeden prompt bedienen, 
N 2, GM, Hagedorn, U £. 
Dt id) meine bigherige Wohnung in der obern Yohans 
nisftraße verändert habe, und jekt in der ungern 
obhannisjfiraße an der Ecke im Heruntergehen rechter 
and wohne: fo mache diefes hiemir bekannr, und erfuche 
alle meine Gdnner und Freunde, für die id) bisher gears 
beiter habe, mich ferner mir Ihren Aufträgen zu beehren, 
Samuel Hinrid) Weftphal, Holzdrechsler, 
Dientgefuche und Anerbieten, 
Se augmwärtiger junger Menfch, von fehr guter Familie 
und Erziehung, und in verfchiedenen Sprachen unter; 
richter , wünfcher auf billige Mdingungen in Kübeek auf 
einem -Handlungscomptoir angeftellt. zu merden, deffen 
ausgebreitete Sefchafte ihm zu Srlangung gründlicher 
Faufmännifcher KenntniTe beförderlich fenn Fönnen, 
en Junger Menfch , welcher die Yandwirthihaft im 
- Mechenburgifchen N ‚erfernr, und nachhero 
einige Yahre als Schreiber conditionirt hat, wünfcht auf 
Michaelis in gleicher Eigenfchaft wieder unterzutormen. 
(eine gefunde Saäugamıme fucher einen Dieni , und 
Fanır ihn gleid) antreten, 
NO einer Stadt an der Ofifee wird in einer angefehes 
J/% nen Weinghandlung ein Burfche verlangt, der um 
Nechnen und Schreiben geübt if, 
Dff den Lande, 21 Meilen von Lübeck, wird ein 
= ‚DalbEnecht verlangt , der in_der Yandwirtbfchaft 
ne ganz Unerfahren if, und den Dienft gleich antreten 
ann. 
Sin Hager, der gegenwärtig fchon feir 2 Zahren als 
NevierJäger Fonditioni:t hat, münfcht fd auf eine 
ähnliche Art zu verändern, Er Fann Beweife feiner 
Gefchieklichteit und guren Aufführung beybringen, und 
den Dienft gleich antreren, 
/$A$ wird nicht weır von Liber ben einem einzelnen 
\- Manne ein gure$ füchtiges Dienftmadchen , vom 
Yande, für einen vollen Yohn und guten Weihnachten 
gejucht, das in der Küche erwas erfahren if, ihre Treue 
beweigen und den Dienft gleich antreren kann. Nähere 
Nachricht giebt der Reitendiener Herr Zenffen vor dem 
Holftenthor 
Hu einer Schneiderprofefion wird ein Burfche gefucht, 
> man mir Xkidung verfeben will. 
en Junger Menfch von guten Eizern wünfcher gerne 
als Kurfcher oder Hauskuecht unterzufommen. 
Seftohlne und verlohrne Sachen, 
ine goldne mit blau Emaille und Perlen befekte Tuch: 
nadel ift am vergangenen Sonnrage von dem Burgs 
thore bis in die Mühlenfirafe verlohren worden, Der 
gurdenFende Finder erhält eine angemeffene BelohHaung, 
E* hat fidy am Sonnabend den 17. Aug. ein junger, 
obhngefehr 3 Zahr alter, weiffer, mir braunen Ohren, 
auf der rechten Seire und hinten auf dem Rücken mit 
einem braunen Flect bezeichnerer Hünerhund verlaufen, 
Man bitter dem ehrlichen Befiger deffelven , ihn gegen 
eine Belohnung wieder augszuliefern, 
&& ift ein Pfandichein, Fol, 999 Nr, 6604, verlohren 
WOrREN..
	        
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