Full text: Lübeckische Anzeigen 1799 (1799)

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Tragkaften, Stühle, Tifche, Spiegel, Gemälde, Bett; 
ftellen mit und ohne Gardinen, achtzehn gute aufgemachte 
Besten und verfchiedene Wirthfchaftegeräthe, 
Mittwoch den 17. Zuly und folgende Tage werden 
in einem Haufe in der Fifchfiraße Hausgerärh, Kleider, 
einen und Betten, Kupfer, Zinn und Mefling, vers 
fchiedene moderneMobilien, als Kleider ; und Leinfhränke, 
Bureaux , eine Spiegelhatoulle, Spieltifche und andere 
Tifche, Stühle, Spiegel , 2 Bettftellen mit feidenen 
Gardienen, noch verfhiedene andere Bettfiellen, eine 
oldene Repetiruhr ,_eın (höner brillantener Ring, nebft 
Bold, Silber und Juwelen, und nod) verfchiedene Sas 
hen mehr verFauft. n n 
Montag den 22. Zuly und folgende Tage if Auction 
in meinem Haufe, durdy den Yucttonarius 
Bernhard Bermehren, 
Mn 26, und 27. Zuliug d. I. folk auf der Schavfens 
bergifhen Hufe zu Cleve verkauft werden : Pferde, 
Kühe, Schweine, Schaafe, Betten und Bestzeug, Leins 
zeug, Mannskleidungsfücke, Silber, Zinn, Kupfer, 
Meflng und anderes .Hausgeräthe, Kaufliebhaber haben 
fich daher Morgens um 9 Uhr auf der Scharffenbergfchen 
Stelle einzufinden. Gegeben Lübeck im Clever Vicavies 
gericht den 29. Zuny 1799, ; 
MS. Krohu, pc. Gerichtsherr zu Cleve, 
Sefuchte oder dargebotene Ynleihen, 
$ werden 3000 mE, zwentes ficheres Pfandgeld auf 
Michaelis gefucht. Rn 
ES find 5 bis 600 Nrhl, vorräthig, die als erfies fiches 
res Pfandgeld belegt werden Fönnen, 
6 fiehen 2 Döfte, jeder von 1000 mE,, als erfie$ oder 
zweites ficheres Pfanvgeld auf Michaclis zu belegen. 
VBermierhbares. 
Y der Domstirche find zwei Fraucnpläße gegen ein 
) billiges zu vermiethen. Der ganze Stand enthält 
drei und if auch zu verkaufen, Er if nicht weit 
von der Nanzel gelegen, A 
n der Mitre der Hürfiraße if auf 4 Wochen nach Mis 
haclis eine Stube, Kammer, Boden, Feiner Kels 
ler und SE DAIUIESNN Feuerfielle zur Miethe, 
Much it dafeldft gaffenwärt$ ein meublirtes Zimmer 
an eine einzelne Perfon zu vermiethen, 
N der Becekergrube im Haufe Nr. 105 find 2 Boden 
zu vermiethen, E 
Ay der Bekergrube Nr. 142 find zwei Zimmer mit 
Mobilien, an einzelne Perfonen auf Monate zu 
vermiethen und Fonnen gleich bezogen werden. 
Gelehrte Sachen. 
Bey SG, 5. SZ. Nömbild ik in Commiffion zu haben : 
Etwas ber den Anfang des neuen Kahrhunderts$, mit 
Mückjichr auf eine Schrift des Herrn R. Behn in Liv 
bet über denfelben Gegeuftund. Hamburg 17099, 8. 
16 Seiten, Kofet 2 fl. 
Ypuf cin neues Werk, betitelt: die Grundfäke der wahr 
, ren Weisheit des menfehlichen Lebens 2, vom Hrn. 
Din und Profefor Zakob in Halle, wird im Verlage 
etleigen , a EEE ERS zu infpiciven, 
ation Species! ir. Oct. d, 3. 
Ang. mit ı Speciesthaler bis ul. Oct, d, 3 
  
Bücdherauction, 
% % Montage den 22fen Zulit und f. f. Tage wird im 
nn Ba zu Sr, Catharinen eine Sammlung thecs 
Dart Dee franzohfcher und einglifcher Bücher nebit eınır 
De Mufikalien den Meifidierenden öffentlich verkauft. 
an „Berzeichniz davon if gratis zu haben ben dem 
Wıtionario SG, 5, 3, Nombild, 
EZ 
Familiennachrichten. 
SGeburtsanzeige, e 7 
Mreinen Freunden mache ich hiedurd) die glückliche Nies 
derkunft meiner Frau Wi ne U20 gefunden Sohne 
% en 10, 8 7 
EEKRAE: SOMPREOT EIN geidenc Wilhelm Crayen. 
Trauerfälle, 
m oten d. M. (tarb mein geliehter Bruder Hans 
Hinrich Neyer, in einem Alter von 42 Jahren; 
welches ich meinen Freunden Hiemit anzeige. 
Catharina Elfabe Krahum, 
alg hinterlaffene Schwefter. 
$ hat dem Herrn über Leben und Tod gefallen, 
meine (iede gute Mutter, Margaretha Doros 
thema Nohlofijen, geb. Feldthufen, den 10ten dießes 
nach einer furzen Krankheit, im 66ßten Jahre ih: 
res Lebens, zu fi in die ewige Freude zu nehmen, 
Diefen für mich fehHr traurigen Serluft madıe ich 
allen meinen Freunden und Anverwandten Biemit 
ergeben bekannt, Surafer NRehlefifen, 
m roten diefes entfchlief zur Vanfıen DRıhe des 
Srabes unfer einzigfter Sohn, Serhard Yes 
ter Friederich, nach 14tägiger Bruft’rantkhrit, un 
einem Alter von 26 Wochen und 5 Tage, Dielen 
für mid und meine Frau fchmerzhaften Berlutt 
zeigen ih unfern Freunden und Bekannten hıemit 
an, Diederi-h Speth nann, 
vor dem Holfenthar auf dem Mdler, 
Dienftgefuche und Anerbieten, A 
Sen junger Menfch, der im Rechnen und Schreiben 
geübr ift, fucht bei Herrfchaften hier oder auf dem 
Lande als Bedienter oder Kutrcher angeftelit zu werden, 
SS mwünfcht eine {hwäichlidhe Perfon eine Frau oder 
alte unverhiratete Frauensperfon , die treu if und 
fich rein hält, zur YHufwartrung im Haufe zu haben, 
wofür fie einen guten Gehalt zu krwarren hat, 
CR junger Menfch, der Yuf har die Apothekerkung 
N zu erlernen, und die ndörbigen Kenntniffe dazu bes 
fißt, wird auf Fommenden Mıchaelis in einer anges 
jebenen Apotheke verlangt. 
(& wird auf Michaelis ein Bedienter gefucht , der gut 
und fertig fchreibr, Mannsperfonen frifire, die Aufs 
martung verfeht, und mit guren Zengnifjen verfeben if, 
Gefundene und verlohıne Sachen, 
ff dem Wallhofe if den 9, Zuly ein Feiner Sonnens 
fchirm, mit grünen Taft überzogen, gefunden wors 
den. Der Finder ift im Adrefhaufe zu erfragen. x 
S ift diefer Tagen ein Heiner rorh und grün geftreifter 
Geldbeutel, in welchem aufter einen filbernen Sins 
gerhuth von Ailagranarbeit und 20 fl. Silbergeld vier 
Stück Quartducaten lagen, verlohren worden. Wer 
dag Berlohrne im Adrefcomptoir abliefert erhält $ mE, 
MA den 10, July ift von der Yachswehr bis nach 
Zohannisklofer eine diamanıne Haarnadel verlohs 
ren morden, Der redliche Finder wird geberen fe gegen 
eine gure Belohnung abzugeben, 
Schiffe. 
NO Amfterdam ik gegenwärtig über Watt neutrale 
Schiffsgelegenheit, Nachricht bey Froft & Comp. 
  
 
	        
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