Full text: Lübeckische Anzeigen 1795 (1795)

a 
em geeheten Publifo zeige ich hiermit nochmals ges 
borfamft au, daß ich gemilliget bin, mein Meißer: 
fück, melch:s bis dato im Trocken verwahrt worden, 
für dillıgen Preis zu verkaufen, GSeibiges if zu einem 
Gartenhaufe verbunden, und Fann auch gli Dazu dies 
nen. Die unteren Schwellen find in einer Länge, von 
veftem eichenen , das andre daran befindliche von gutem 
feuernen Holkze. Das Dach if inmendig mit einem Sturm: 
ziegel und 4 Kreugbanden verfehen, um nicht vomSturms 
minde bewegt zu werden. Die Länge if 23, und die 
Breite 15 Faß. Die erfie Etagen Höhe, vom Fußbos 
den bis die unterfie Kante des erfien Gebälkes, ik ır 
uß. Die 2te Etage, von der oberen Kante des er: 
en Sebälfes bıs an die unterfe Kante des zen Gebälz 
Fes if much ır Fuß hoch. Die Fenfer Höhe if 7 Fuß 
8 Zoll, und die Breite derfelben 3 Fuß 6 Zol in heyde 
Etagen, Da nun die Fenfern von einerley Hdhe und 
Breite, und die Stender in den untern und obern Wän: 
den gleicher Länge find, fo Fann, wenn die Öberfie Etage 
nach der Länge an die unterfe gefegt wird, es ein Haus 
von 46 Fuß lang werden. N 
_ Menn Kaufliebhaber die Zeichnung hievon zu fehen 
belieben, Fönnen felbige täglich von mit erbalten, 
Daniel Gottlob Wolff. 
Si plaifant gelegenes mafjives Gartenhaus nahe vor 
dem Holfenthor, das Hayptgebäude auf NMiemanns 
Garten, darin eine Stube fo geheigt werden kann, eine 
geräumige Schlaffiube, großer Sanal-und helie Küche, 
nebft (onfige BequemlichFeiten, und wobey ein Blumen: 
MDarterr vor: und eine Laube feitmärts des Haufes, Reht 
zu vermiethen, . 
(O Saal an der Trave auf der Elementstwieten Se 
ift zu vermiethen, und auf Dftern zu Beziehen. 
S wird in St. Petri Kirchfpiel, eine gute BED E 
bey jemand im Haufe, für eine Handwerks Wistwe, 
auf Dftern gefucht; wer diefe zu vermiethen hat, der 
belicbhe fich im Addreßhaufe näher zu erkundigen. 
n einer guten Gegend find z große helle Zimmer zu 
vermelhen, 
An einer fehr angenehmen Gegend der Stadt find 1, 
2, auch 3 gute tapezirse Zimmer und fonfige Bes 
quemlichfeiten, mit oder ohne Mobilien, gleich, oder 
auf Dftern zu vermiethen, E 
ollten 4 Zimmer und eine Kammer nebft Küche in 
„einem Haufe zu vermiethen feyn, fo if der Mie- 
£her im Yddreßbaufe zu erfahren. 
n der St, Marıen Kirche find 2 Frauens: Kirchen: 
fießen, jede zur Hälfte, oder auch ganz zu vermie: 
Iben, nemlıcdh No, 45, am 4ten Norderpfeiler vom Chor 
Ad, 1.0 No, 143, am 2ten Norderpfeiler vom Chor ab, 
DD) den 11, Marz bin ich gewilliget zum ten: 
& mal das Marzbier zu brauen, das Faß ız mE, und 
gutes Schiffsbier das Faß zu 4 mE, 8 fi, Wem davon 
AO if, Fann ich mit ganzen, halben und viertel 
äfern bedienen. Ich erfuche aber mir die Faßagien 
gegen die Zeit zuzuienden, 
€. A. Zuuß, in der Engelsgrube. 
Syn ben 16, März bin ih wiederum gewiliget 
€ zum 2tenmal das Doppelt: Bitterbier zu brauen, 
das Fapıu 24m&, und gutes Schiffsbier a Faß 4m 8 (X. 
Sobtcir Liebhaber davon etwas gefällig fevn, fo kann 
ich diefelben mıt ganzen, halben und viertel 84 ern aufs 
warten ; muß aber zugleich erfuchen mir die Faftagien 
gegen die Seit zuzufenden,. , Y. Meyer, 
Unten in der Engelsgrube, 
Sterbfäille, 
Mn 8. März karb plöblich mein theurer, iunigft 
geliebter Gatte, Auguft Göge, im 6sfien 
Sahre feines thätigen Lebens. Alle die idn Fann: 
ten werden Antheil an meinem gerechten Schmerz 
nehmen, und die Thränen billigen, die id dm 
nachweine. übe den 10, März 1795. 
XTarie Magdalena Göge, 
4 gebohrne Siemers, 
Diefer au für uns Außerft fHmerzhafte Ber: 
Iuß unjers treuen redlichen Aflocie Herın Auguft 
Gose, verurfacht in unferer ‚Handlung, die unter 
der alten bekannten Firma fortgefekßt wird , nicht 
die geringfe Veränderung. Diefes Haben wir 
Mm ON Handlungefreunden Dies 
D bekannt zu machen für Pfli ' 
A für Pflicht erachter. Lübee 
; Wilb. Ganslandt & Yöye. 
m 8. März farb mein lieber Ehemann, Bine 
6 rich Georg Meyer, Pfeiffenfabrikant, an 
einer Enifräftung, im 87(ten Jahre feines Alters. 
Der aufriegtigen Theiinahme meiner Hochgefchäßten 
Anverwandte und Freunde überzeugt, verbitte mir 
ale Beyieidsbezeugungen, 
Berwittwete Meyern, geb, von Hagedorn. 
Ned einer gtägigen Brufßkrankheit, wozu (hon 
feit Jahren viel Anlage fich gezeigt, verftarh 
unvermuthet, am 7ten Marz im 34ften Yahre feis 
nes Alters , ein mir fehr Lieber Verwantter Brnft 
Heinrich Zluhme, Sohn eines ehmaligen Pres 
digers zu Horf im Holfteinifchen, Er war feit 
feinem elften Jahre dem Buchhandel augethan, 
dejal gute Fähigkeiten und verdient befonders den 
Nachvuhm ungefärbter Rediichkeit und gutmüthiger 
Dienfifertigkeit, Daer Hier verfchiedene Freunde und 
gute Bekannten erworben hatte, fo mache ich Denfels 
bigen feinen [rühen, mir überaus [Amerzhaften Vers 
Juft Hiedurch bekannt. +D. Sverfen. 
3% fanften Ruhe des Srabes entfchlief am sten 
)_ März mein tHeuerfter geliebter jüngfter Sohn, 
Qafpar Eberhard, nach einer Stägigen Krankheit, 
in einem Alter von 19 Sahr 6 Monat 3 Wochen: 
Solcdhen für mich und meine Frau fhmerzhaften 
Berluft mache ich meinen Freunden und Sönnern 
Hiemit bekannt, Carl Chriftign Schulg , 
Zimmermann am Bauhofe, 
„wohnhaft in der Stabenfraße. 
m Montag Mittag, den 9, März, farb plößs 
lid an einem Schlagfluß mein lieber Ehemann 
Iürgen Witt , Fifgher-Aeltermann zu Sochmund, 
in feinem 72ften Jahre, Diefen für mich und 
meine 3 Kinder fHmerzhaften Berluft mache ich 
meinen Freunden hiedurch bekannt, 
Anna lifabeth Witt, geb, Willwatern, 
Anhang 
 
	        
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