Full text: Lübeckische Anzeigen 1795 (1795)

  
Can einer guten Gegend der Stadt if eın Saal, Schlaf: 
a i tr 1md fonfige Bequemlichfeit auf Kobannis 
iu 
  
  
Dermiethen, k A 
DI der Dröae it ein Saal mit einer Stube, Zuküche 
und Boden auf Yohannis zu vermiethen, und bey 
dem Schreiber Zarmfen die Nachweifung zu erhalten. 
E* Haus in der Mofenfrafe, der Pelikan genannt, 
zz moben die Krug- Gerechtigkeit befindlich, ik auf 
Michaelis zu vermiethen, ARE 
ES if in der Mitte der Mengfivafe In einem wohlbe: 
Fannten Haufe, eine ganze Erage im erften Stocks 
querE£&, befiehend in einem Saal mit einem Zimmer nebff 
einer Kammer mit HlEvven, auf Zohanni zu vermicthen. 
Wr einem Haufe an der Trave, nahe beum Holfen: 
a) thor, find fihöne Zimmern und Kammern, ut 
MKobilien, an einzelne Perfonen zu vermiethen, und 
Fönnen gleich bezogen werden: : N 
SS u en trockener Keller zu vermiefhen, wovon Ir 
€ Addreßhaufe nähere Nachricht zu erfragen if, 
AU cinem Haufe unten in der Sıfherarube find vers 
a) fhledene Zımmern und ein Kotuboden zu vermie: 
then, und Fönnen gleich angetreten werden, 
ji dem Kobhlmarkr ik eine große geräumige Diele zu 
vermiethen. n 
SD“ erfie Haus in der unfern Hürfivaße an der Sehe der 
Schlunmacherfiraße ik auf Michaelis zur Miethe, 
Can der Breitenfraße find in einem Haufe einge Zim: 
mer init Feuerfiele zu vernıtcthen, und Finnen auf 
Sohannis bezogen werden, 
zu der Mitte der Stadt If gaffenwärts ein Wohn 
nebf Schlafzimmer, woben eıne Feine Zuküche und 
ein geräumiger und heller Vorboden if, fogleich oder 
auf obanzıs mit Mobilien zu vermiethen, A 
u einer guten Gegend if ein gutes Zimmer mit Mos 
biliem und einem KleiderfchranF an eine einzelne 
Merfon, monatlich 4 mE,, zu vermiethen, und Fann 
gleich bezogen werden. 6 
Csn der untergen Hürfirafe if ein Zimmer und Kanız 
mer, an eine Ledige Mannsperfon, mit vder ohne 
Mubilien, auf Kohannis zu vermiethen. 
„m einem Haufe an der Trave, zwifchen der Mengs 
firaße und Beckergrube, 1 ein gutes und bequemes 
Zimmer an eine einzelne Manns: oder Frauensperfon 
auf Sobannis zu vernuethen, 
a id noch auf Lacarns Hof ın der Müblenkiraße 10: 
gire, und alle Arten von Barometer und Lermos 
meter, auch alle fonüige optıfche Sachen, als Brillen, 
Merfpektive, Microfkope und mehr dergleichen verfertige 
und auch fertig habe; foempfehle ich mich hiemitbefens, 
amd bitte, mich in obbenanntem Haufe mit Zufprud zu 
beehren. Peftugie. 
Dan Badehaus hinter Steffens Garten vor dem 
Hürterthor wieder in gutem Stande if, und der 
guten Einrichtung wegen für Herren und Dames fehr 
bequem zu gebrauchen, fo bittet der Eigenthünier defels 
ben um feißigen Befuch. 
TREE welche ben dem Weinfchrödter 
Zund in der ESngeisarube auf der Ecke der Kiefau 
Hogirt , SEE fi: fhmwarze und mweıfe feldene Lüs 
<her und Scherpen bunt zu nalen, auch Fecher mit 
neuen Blättern zu überziehen und zu reparıren. 
& I. S. Meannigel, 
er Frau, die gut weifnäben, firicken, nfarken und 
fopfen Fanıı, wünfchet gerne Kinder zu unterrichten, 
  
NE 
Sterbfäille, 
Dr erfülfe die traurige Pflicht, meinen Freunz 
den und SGönnern bekannı zu Machen, daß 
e$ dem Hochffen nach feinem NRachfchiuffe gefallen, 
meinen lieben Mann, Marcus Lang, nebft meist 
nem Altefien Sohn, Marcus , und die ganze 
Mannfchaft des Schiffs, vorigen Herbft, von St, 
Petersburg auf hier, an den Folgen einer unglüc; 
lichen Neife, durch den Tod zu entreißen, Dielen 
mir und meinen drey Kindern fchmerzlichen Berluft 
benachrichtige ich Hiedurch fehuldigft. Bon der 
Theilnahme eines jeden überzeugt , verbitte mir 
alle Deyleidsbezeugungen. 
Eatbharing Margaretha Lang, Wirtwe, 
gebohrue Möorberg. 
DD“ e8 der Borfehung gefallen, meinen geliebten 
Mann , der als Koch auf Schiffer Lang 
gefahren, in den ungeftümen Wellen des Meers 
feinen od zu geben: fo habe id betrübte Wirtwe 
nebft zwey noch unmündigen Kindern folches meiz 
nen geehrten Freunden und Sönnern anzeigen wol 
len, Des feel. Aans Hinrich Wildfang 
nachgelaffene Witttve, geb, Dübhfing, 
en 10. unit entfchlief nach einer furzen 
Krankheit zu einem beffern Leben mein ges 
liebter Ehemann, Hobann Gotthard Gejfenius, 
im 30, Sabhr feines Alters. Diefen für mıd und 
meine 6 unmündigen Kinder fchr fhmerzhaften 
Berluft mache ich meinen Freunden und Beiwands 
ten bekannt, und verbitte alle Beylc-idebezeugungen, 
gatbarina lıfabeth Gefeniuffen, 
gebohrne Alerffen. 
‚8 hat dem Herın gefallen, meinen einzigen 
Sohn, Jürgen Paul, am Mittwody Mors 
gen, den ro, Junii, in einem Alter von 28 Wo: 
en, durch den Tod zu fich zu nehmen. Diefen für 
mic) und meine Frau empfindlichen Berluft zeige 
id meinen Freunden und Berwandten hiedurd an. 
Yobann Ainricdh Sifcher , 
unten in der Mengfraße, 
m Ir. SJunii, Morgens um x Uhr, entfchlief 
zur fanften Ruhe des Srabes meine gelichte 
Ehefrau , Engel Mliıfabeth, gebohrne Ofterfeldt, 
nach vielen Leiden, in einem Alter von 69 Jahr 
und 2 Monat. Diefen fhmerzhaften Berluft mache 
ich allen meinen Greunden und Berwandten hiemit 
bekannt, 3ob. Diedr. Chrift. Schröder, 
DH , welche mit dem von bier gewichenen Schneider 
7 Draunichweig in ea geflanden, und dahero 
  
noch Forderung an ihn oder deffen Frau haben möchten, 
werden gehorfamft erfucht, in Zeit von 14 Tagen, zUr 
Heberficht , Ihre Mechnungen bey mir einzufenden, 
£übe den 5, ZUnit 1795, Sürener, 
Küßer an St, Yohanhis, 
yA A
	        
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