Full text: Lübeckische Anzeigen 1783 (1783)

  
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Wahl. 
a8 feit 3 Wochen erledigte Subreckorat un: 
fers Somnafit iftgeftern den 11, Yultt von 
Binem g. & . Nagiftrat dem [einer Selehrfame- 
Feit megen eben [0 berühmten als feiner übrigen 
Gaben wegen beliebten, würdigen und verdien|t- 
vollen Candidaten R. M. Herrn Sriedr. Federau 
einhellig und mit nicht gemeıner Doing und 
Erwartung fuwohl für uufere Jugend überhaupt 
alg befonders für unfere Gymuaflaften aufge» 
fragen worden, 
DT Herr Kanzlewdivector SoekingF zu sEUvich 
u Willens, mut Anfang Ehnftigen Yabre, cin 
Kournal be zugeben, das Hch nach feiner Eimrich: 
una von allen hbrigen deutfchen Gournalen unters 
fcheiden , und bloß auf Deuffchlanod beziehen wird, 
Eine weillaugtıae, Deranders Davon gedruckte Ynküns 
Yang, di au fen bey mr zu haben, Em 
Sahrgang wurd nicht unter 4 Alphabet betragen, Jedes 
Biück eiten Kupferfich erhalten, und die Eremplare 
  
  
   
    
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er 
   
„für die Subfertdenten auf Schretbpapter geerucht 
werden. Der Preis für 12 Monatenücke ut, in EUvich 
bey dem Hırıu Herausgeber 4 NRthir, und Moßiccy 
durch ganz Deutfchland 5 ARehır, ım Golde, oder Con: 
pentongacide, wovon die Hälfte er} Devm Empfang 
des 6ten Stücks , und die andre Halbfehtcd beym 
Schluffe des Yabhre bezahit wird. Die Unterzeichnung 
Fann beu allch Hoxamtern und bey mir gefchehen, 
Yübeck den 30. Yun 1782, €. U. Overbect, 
Si Chriftign Gottfr. Donatius Buchhandlung 
if zu bekommen: 
Berkiner Correipondenz von Hrn, Kriessrath Cranz, 
20 bıs 30[es Stück N . 
Denkwürdigkeiten der Baßile von Linguetk, 
Schuumeiers Lebensbefchreibungen der dren Schwes 
dıfden Neformatoren, des Canzler Lorenz Under» 
fon, Diuf Beterfon, und Lorenz Peterfon, 
Anton Wall, Bagatellen, 
Madeıekum für Iulige Leute, oter Theil, 
HM acue Nudeln abzufiehen hat, Fann folche 
nad) den Cou$, an Schramm in der 
Menaftrafe, gegen Empfang in Courant eins 
händigen laffen. 
wen fhöne gläferne Kronen, eine von fedh8 
und die andere von acht Armen, find aus 
der Hand zu verkaufen, 
X einem Hanfe unten in der Fobannisfirafe ift 
  
eine Stube und Kammer zur Miethe, und 
Fann gleich besogen werden. 
m Serbruct it eine fhöne Borfiube, Küche, 
Kammer nebft cin Boden zu wvermiethen, 
and farın auf Michaelis bezogen werden, 
a einen Haufe in der Hundffraße if eine 
Siude und swecy Kammern, nebft Borfaal, 
Kuce, Holzfiall und Keller auf Michacli$ zu 
vermicthen, ß 
DD: 25. Sulil d,, Bormittags$ nad 911517 
/ als am Jacobi Tage, wird gewöhnlıcher 
Aeife die Giide-Verfammlung des vor ven Lhde 
ren hıefelbit bejiehenden Drandallde, um blauen 
Engel vor dem Müblenthore gehalien , wozu 
gefanımte Yutereffensen eingeladen Werden, wie 
denn auch ein jeder, der ucch Ynrheil an diefe 
ride nehmen will, fich gefäkıaft dafelbft au den 
Tage bıs ı Uhr Mıttags anzugeben hat. 
Cham geebrien Publıko dienet hiermit zur 
fehuldigen Nachricht, daß ich anlı ku gerade 
über den weiten Lohberg ber meınen Schiwregere 
Sohn den Gewürzkrämer Dettmer im Haufe 
wohne, und empfehle mic) und meinen Schwies 
ger{uhn vinem geneigten Publıfo beftens, denen 
wir die Ehre haben werden auf das promptefte 
und befle zu budtenen, 
a 3, 3. Mundt, Leichenbitter, 
in junger Menfch, weicher ausmwärtig die 
Material» Handlung erlernet , und gute 
Zeugniffe feines Wohlvcrhaltens vorzeigen Fann, 
wünfchet. hier oder auswärts auf gleiche Art 
enganirt zu werden, Sm Addreßhaufe ertheile 
man weitere Nachricht, 
in auswärtıger anfehnlicher Burfhe , der 
von honetten Eltern gebuhren, münfchet aNa 
hier auf einem Comtowrr emplotrt au werden, Yım 
MNddreßhaufe giebt nınn weitere Nachricht, ! 
5 wird ein Laufburfche verlangt; wer dazır 
Luß hat, Fann um Nddreghaufe nähere Rache 
richt bekommen. 
En Bedıenter, der im Frifiren, Schreiben 
und Aufmvarten gefchickt if, wünfcdhet eine 
ute Condition u erhalten, 
wird eine Köchin gefucht, um nächfter Tagen 
mut einer gemwiffer Herrichaft nach Petersburg 
zu reifen. Wer hiezu Luft hat, Fann fich ben 
S. . Lilly in der Stadt Hannover ohnverzüge 
lich melden, und die Bedingungen vernehmen, 
a meine Köchin Mlifabeth Dobfen, In der 
Macht vom 26, auf den 27. unit, Heime 
Iıcher Weife entwichen, fo finde mich genöthiget 
dem geehrten Publıka zu benachrichtigen, nicht$ 
auf meinen Namen odue baare Bezahlung ver« 
abfolgen zu laffen, weil ih vor nichts cinftehe, 
. $. Stemon, 
ch erfuche ein geneigtes Publikum auf meinen 
Namen ohne baare Bezahlung, oder meiner 
Handfchrift nichts verabfolgen au laffen , weil 
ich für Feine Bezahlung einftehe, 
Hochim Andreas Meyer. 
Yndang 
  
  
 
	        
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