Full text: Lübeckisches Adreßbuch für 1897. (1897)

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.• Arinenbnreau ist ein Auskunftsbureau über die Verhältnisse aller 
nh -ü >_ j°neii, welche »in Unterstützungen nachsuchen, verbunden. Anfragen mündlich 
er jchrnttich werden sofort oder in kürzester Zeit unentgeltlich beantwortet. 
Das Li. Zoliaiiin's-Juiigfraucnkloster, unterhalb der Johannisstraße, gegründet 
k ■ ?.rc t L77' anfänalich zur Hälfte mit Mönchen, zur Hälfte mit Rönnen des 
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^ j— später mit Ersteren allein besetzt, wurde im Jahre 1248» vonI en 
Mönchen qeräumt, an deren Stelle wiederum Nonnen, und zwar des Ellterclemer-Oroen^ 
traten Nachdem im Jahre 156» die evangelische Lehre eingeführt war Eden die 
K osterregeln aufgehoben und im Jahre 1574 vom ^ena e eine neue Kl°. r° dn >N!, 
»laffen. gegenwärtig dient das Kloster zur anständigen Versorgung von 
- ' mhi»irfir»s+i>wi> »ttttinPiTPUR 
'-,ege - —““ri;!hefien|5 85 Jahr alte, unierftützungs. 
Aufnahmefähig als solche sind unbejcholtene, mm ' ^beckische Gemeinwesen sich 
bedürftige, vaterlose Tochter von Bürgern, welch eigene Thätigkeit im 
wohlverdient gemacht, so ime auch Jungfrauen, w M ^ beweise aufopfernder 
Erziehung», und Lehrfache oder durch «rankenP g-^ ^ e.- 
Liebe ihren Mitmenschen sich nützlich zu machen 
dekret vom M r' " ta 
I .^^^MàI-18, sind die Conventual ^testen Conventualinnm best 
F der ersten Classe, welche aus der Seniori» uud den und die Benutz, 
genießt die Seniorin »60 -A, 16 Kbni. H" ^anventualinnen dagegen 7A> 
nnes besonderen Gartens, jede der übrigen Conven Seniorin und 
bolz, W ödn una im Kloster und. aeme.nkst.-ftl.ck MN °e 
Rnn' f0Imiln!l im Kloster und, gemeinschaftlich mit der 2rnlor>n und den anderen 
Conventuali,,,,,.,,, die Benutzung des Klostergartens. Die nach dem A ersrange 'hm 
' ifnahnie folgenden 10 Conventualinnen bilden die zweite Klaffe und erhalten ,e 600 . 
10 Jüngsten, die dritte Klaffe bildenden Conventualinnen erhalten je 480 . 
.. '““Hl*M Oie onrre Klaste bildenden ironvemuaiinne,, eenunen 0uud 
rwar d.efe beiden «lassen ohne weitere Bezüge an Wohnung unb »oIj Vas Untnne 
i betragt 720 Mk. Die jährlichen Einkünfte des Klosters, 'velche the,,s aus dem C 
.des Landbesitzes, der Forsten und Moore, so wie der « abm der Guts.Än 
V°r>gen, i„, Gesammtbelaufe von ca. 30,000 A ,«hrl ch. rheilS aus den ^Z-n^ 
«1 Uültalien, letztere im Betrage von ea. 730,000-^fflietzen,esiig.nc 
Rcineinkünften werden, in Folge Rath- und Bürg sch ff , g vere» 
e der evanaelikck inckerikcke» Kirckenaemeinde der L-iaor rnoea 
^orstädt"" 
und?^irks,a). 
"Vede„j,.„tz u ~ . 
Capital rtefrf,r "everjchusse dürfen verfassungsmäßiger Bestimmung „ach. nicht zum 
!sh»ßeo„lo werden, sondern sind auf ein besondere» Administrations-Ueber- 
Itoatgxg,-.-" o"chen, um daraus bei eintret »dem Bedarf außerordentliche Beiträge an die 
„wth rwonduna für Kirchen und Schul,wecke zu bestreiten, deren Sähe durch 
.""ffers b,.st-,,'^erschl„ß festgesetzt wird. Die Vorsteherschaft des St. Johannis-Jungfrauen: 
~ ■ c '-•*» strm/ihiten büVQCV 
à besteht aus zwei Mitgliedern des Senat- unv Lee°"o,»ie-BN,P e 8 Dkr; 
Uen Deputine» ; die Verwaltung wird von eine „ ,che vordem, •'»«' „„rde 
?.lf Berivaltung der Forsten und Moore d" p,-s Klosters stlbüwohrg ^ ]87'> 
js"u."g eines Oberförsters, von der Vorstehers ) f ^om 26. Mai l873 Ersten und 
> in Gemäßheit des Rath und Burgeiffchlu st- ^ P^waltung t>" M^tS - und der 
auf de» Lübeckischen Staat übergegangen und ° , Reinertrag der ^ ° Staate 
Moore vereinigt worden, ivogegeu der S«Wtniß von 8»: " 
lästerliche» Forsten „»d w«« hpm J 
U"d dem 
u—und Moore nach dem Verhältniß von 89.11 
Kloster getheilt wird. . , 
N°„n^ Drigitten-Skiftuna. in der Wahmstraße, 1M zur 
weiche ne« .9tunbct' 'päteihin zu einer Versorgungsanstalt f 2 I R erhalten. Die 
ißorf eliV" e„, Einkaufsgeld freie Wohnung und Geldunke ,i '?ung b zählten 
bi't rl m^lt besteht aus wei Senatsmitgliedern und «maus ,e J« M 
die Si” Deputirten. Das Kapitalvermögen der Stiftung betrag: 
e»n Einkünfte ea. 8000-^ Rertrain Morneweg 
in, Hospital zum heil. Geist, d--^ nach vo, B öaupttheilc 
b.effelben^ „b^"ndert gestiftet, liegt an der D st feite des > ^ . .(t jm _v[)re 1880 mit 
einer f!,t n"’ Eingänge die Kirche; der übrige.1ta> , Reihen einzelnjabge' 
theilten''^'"'"!>ffev Heizungs-Anlage versehen ist, “'"M”1 "fleId), dem Hospital 
«erfor, { ^^ffteneii für 12» Personen beiderlei Geschlechts, Es halber 
"'Üt werden, sowie 12 Zimmer und Kammer», gleichfalls für Ho,p,m..r
	        
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