LUBECKISCHE BLATTER
HERAUSGEGEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUTZIGER TATIGKEIT
SCHRIFTLEITER: DR. PETER HENSCHEL
LÜBECK, DEN 12. O KTO B ER 1968
E IN HU N D ERTACHTU N D Z WAN ZI G ST ER IK HR GA N G NUMMER s21
46. festliches Hauskonzert
am Sonntag, dem 13. Oktober 1 9 6 8 , 20 Uhr, im großen Saal unseres Hauses.
Es spielt das Hamburger Duo Henning Demgenski, Violine
Kurt Seibert, Klavier
Kompositionen von L. van Beethoven (Sonate op. 47, Kreutzersonate), Paul Hindemith (Sonate)
und Frédéric Chopin (Ballade F-Dur).
Unkostenbeitrag 2,-7 DM für Tee und Gebäck einschl. Bedienung. Telefonische Vorbestellungen Ruf
7 54 54 und 4 32 70.
Vorträge
Donnerstag, den 24. Oktober 1968
Professor Dr. Niels-Peter Moritzen, Erlangen, spricht zum Thema:
„Afrikas Entwicklung Aufgabe der Christenheit“
Dieser Vortrag findet im Rahmen der Lübecker Missionswoche 1968 im Kolosseum. Krons-
forder Allee 25, statt.
Dienstag, den 29. Oktober 1968, Königstraß € 5
Dr. Wolfgang Stehle, Plön: '
„Unter Adlern und Geiern in Estremadura (Spanien)“
Lichtbilder-Vortrag in Zusammenarbeit mit dem Verein „Natur und Heimat“.
Die Programmübersicht für das Winterhalbjahr 1968/69 wird im nächsten Heft veröffentlicht.
Stiftungsfkest
Das Stiftungsfest, das am Fre itag, dem 8. No v e m ber 1968, stattfindet, wird in die-
sem Jahr erst um 19 Uhr mit der Verlesung des Jahresberichts beginnen, im übrigen wird es wie
sonst verlaufen. Bitte beachten Sie die Lübeckischen Blätter vom 26. Oktober, mit deren Ausgabe
der Kartenverkauf beginnen wird.
W'irtschaft und Gemeinde
Von Dr. Dr. Jür g en Pratt,
Erster Syndicus der Industrie- und Handelskammer zu Lübeck
EHistsrisches den Namen weltbekannter Handelsherren verbun-
Sr tst.tü Geschichte der deutschen s e ctzdt Lübek E C Et;
tädte, so finden wir insbesondere jm Mittelalter männische Korporationen und handwerkliche Zünkte
die unmittelbare Verbindung zwischen den Städten wesentlich an der Stadtverwaltung mit und hatten
und der Kaufmannschaft, der aus ihrer wirtschaft- entscheidenden Anteil an der Schaffung der städti-
lichen zugleich auch eine politische Führung erwuchs. schen Ordnung wie überhaupt der bürgerlichen
Es darf in diesem Zusammenhang an die Blüte Freiheit. Die Patrizier traten als Mäzene der Kunst,
der rheinischen und der nord- und süddeutschen Förderer der Bildung und Wegbereiter sozialen
Hansestädte sowie der F reien Reichsstädte erinnert Wirkens auf. Eine ähnliche gesellschaftliche und
werden, deren politische Glanzzeit mit ihrer wirt- politische Führung finden wir auch in der Blüte-
schaftlichen parallel lief und auf das engste mit zeit des Kaufmannstums unserer Nachbarländer,
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