Volltext: Lübeckische Blätter. 1965 (125)

LÜBECKISCHE BLATTER HERAUSGE GEBEN VON DER GESELLSCHAFT ZUR BEFORDERUNG GEMEINNUÜTZIGER TATIGKEIT SCHRIFTLEITER : DR. PEI ER HENSCHEL LU B E CK, DEN 24. A P RI L 1965 EI N H U N D ER T F U N F U N D Z WA N ZI G S T ER J A HR G A N G . NUMMER 9 Die Karten für die Führung am 24. April 1965 durch das Burgklol=lter sind vergriffen. Der Zeitpunkt für eine Wiederholung der Führung wird in der nächsten Nummer der Lübeckischen Blätter bekanntgegeben. 36. festliches Hauskonzert am Sonntag, dem 2. Mai 1965, 20 Uhr, im großen Saal unseres Hauses, Königstraße 5. Es singt H el mut von der Lipp e Gesänge von Beethoven und Tschaikowsky. Am Flügel begleitet Go tlind e Sudau. Et. spielt Micha el Müller-Beissenhirt Klavierwerke von Beethoven und chumann. Unkostenbeitrag für Tee und Gebäck einschließlich Bedienung und Garderobe 2,9 DM. Karten für diese Veranstaltung können in der Zeit von 10 bis 13 Uhr im Geschäftszimmer, Königstraße 5, I. entnommen werden. Telefonische Vorbestellung unter Nr. 7 54 54 und 4 32 70. Sieben Jahre „Professor=-Paul Brockhaus-Stiftung“" Der Name von Professor Paul Brockhaus ist vorr „Herrenraum“ des Gesellschaftshauses gedacht, hing nehmlich mit dem von ihm seit Jahrzehnten heraus. dann aber zunächst bis zur endgültigen Gestaltung gegebenen Lübecker Jahrbuch „Der Wagen“ verr des „Herrenraumes“ im Treppenhaus der Mütter- knüpft. Jedoch hat ihm ebensolange die Förderung schule. Im gleichen Jahr wurde an den Geigenbau- Lübecker Künstler, besonders der Lübecker Kunst- meister Günther Hellwig auf dessen Antrag eine handwerker, am Herzen gelegen. Um seine außer- Beihilfe für eine Studienreise gewährt, die der Er- ordentlichen Verdienste um das kulturelle Leben forschung der Arbeit des in Hamburg tätigen in Lübeck zu würdigen und für die Zukunft als Geigenbaumeisters Joachim Tielke (164121719) beispielhaft festzuhalten, hat die Vorsteherschakt dienen sollte. der „Gemeinnützigen“ am 6. November 1957, dem Im Jahr 1959 machte die „Professor-Paul-Brock- Tage des Stiftungskestes, die „Professor-Paul-Brock- haus-Stiftung“ der Vorsteherschaft der „Gemein- haus-Stiftung“ errichtet und zu diesem Zwecke einen nützigen“ den Vorschlag. für die renovierte Kapelle Ausschuß bestellt, dessen Aufgabe es sein sollte, in Klein Grönau ein Altarkreuz durch den früher Anregungen und Vorschläge für die Vergebung von in Lübeck tätigen und jetzt in Celle lebenden Maler Aufträgen an Kunsthandwerker wie auch von Aus- und Kunsthandwerker Erich Klahn herstellen zu bildungsbeihilken und für die Veranstaltung von lassen. Der Kruzifixus selbst sollte in Emaille- Ausstellungen u. a. m. zu machen. Die Leitung dieses arbeit auf Kupfer und in altes Eichenholz einge- Ausschusses wurde Professor Brockhaus übertragen; fügt ausgeführt werden. Nachdem die Kirchen- als Mitglieder wurden Bankdirektor Dr. Böcken- leitung und der Denkmalpfleger dem Entwurf ihre hauer, Studienrat Heinrich Dose, Schriftsteller Zustimmung gegeben und die Evangelisch-luthe- A. B. Enns, Architekt Kurt Karl Rohbra und rische Kirche Lübecks ihrerseits noch einen Zu- Studienrätin Klara Schlie delegiert. Für die Tätig- schuß bewilligt hatte, konnte der Auftrag an den keit des Ausschusses wurden erstmalig 3000,60 DM Künstler erteilt werden. als Stiftungsvermögen zur Verfügung gestellt. Danach beschäftigte der Ausschuß sich mit dem Als erster Auftrag wurde auf Anregung des Projekt einer Wandgestaltung im Jugendheim im Vorsitzenden ein Wandbehang nach einem Entwurt ehemaligen Marstall in der Großen Burgstraße von Professor Albert Aereboe an die Bildweberei durch den Graphiker und Maler Peter Thienhaus. von Hildegard Osten zur Ausführung vergeben. ferner mit dem Vorschlag des Vorsitzenden, ein Dieser Bildbehang war für den sogenannten Gedenk- und Ehrenbuch für die Gesellschaft durch J 1 21
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