Fifeße Mnzeiaen 
  
von allerhand Sachen, deren Bekanntmachung dem gemeinen QAWefen 
ndthig und nüßlich if, 
  
Erffecs Stück, 1775. 
Des Berlegers Gedanken und Wunfche 
beym Eintritt Des 177 s{ten Yahres, 
  
  
  
S$ er Tag, ein Mond, ein Yahr befteht aus Augenblicken, 
Die auf des Höchften Wink fich an einander (chicfen, 
Gehorfamnı ift ihr £os; fie Fämen fonft nicht her: 
Auch ibre Folg entwirft Fein blindes Ohngefehr, 
Wie aus des Seilers Hand der lange Faden fießet, 
Duden fich Werg an AWerg nach Wahl und Drdnung fchließet, 
So fvinnt fich nach und nach auch deine Daur, o Welt, 
Indem der Borficht Hand den Stoff zurechte- {tellt. 
Nur ift die ganze Schnur, den Theilen nach, unendlich 
Und im Begriff allein dem, der fie fchlingt, verftändlich, 
Nichts in der Luft, im Meer, in Wülten, Land und Stadt 
DBefteht, das nicht in ihr auch feinen Faden hat, 
Des großen Meifters Hand erwehlt und fügt die Dinge, 
Daß alles, wie Er will, fich in einander fchlinge: 
Woben fein weißer Sinn, fein Borrath, feine Kraft 
Sich nimmermehr erfehöpft, ohn Ende Neues fchafft, 
Er darf nicht, wie ein Menfch, vorhandne Güter fraren, 
Um auf. die Zukunft (ich vor Mangel zu bewahren, 
Was liegt dem Schöpfer dran, ob eine Welt vergeht, 
Da flugs, fobald cr winkt, die andre, vor ihm Aeht? 
Ermwarte, wer du bift, es bloß von feiner Oute, x 
Daß deinen Untergang fein treuer Schuß verhite, 
 
        

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